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Bevor Sie an Ihrem Logo sparen, denken Sie an die Folgen eines zu billigen Logoentwurfs

Ihr Logo und Ihre Marke repräsentieren Sie, stehen für Sie. Ein richtiges Logo kann für Vertrauen, Achtung und Loyalität Ihrer Kunden sorgen. Wer möchte denn daran sparen?

Nach Ihrem Logo werden Sie von Ihren zukünftigen und potentiellen Kunden eingeschätzt – es wird auf Ihrer Website, in den Sozialen Medien, auf den Flyers und Visitenkarten erscheinen. Einfach überall, und vor allem da, wo Sie persönlich nicht da sein werden.

Als Geschäftsführer eines Kleinunternehmens verfügen Sie möglicherweise über ein kleines Budget, daher versuchen Sie auch die Kosten so gut es geht zu reduzieren. In der menschlichen Natur liegt es zwar, dass wir am liebsten weniger für Besseres zahlen würden, meistens geht das aber nicht. In Ihrem eigenem Geschäft sollten Sie sich das besonders überlegen.

Ein preiswertes Logo bedeutet einen tollen Entwurf gegen einen vernünftigen und nicht den niedrigsten Preis. Designern von frischlogos.de haben uns einige Tipps gegeben, wie man ein gutes Logo bestellt.

Klar reicht es nicht aus, einfach eine Menge Geld für das Projekt zu bezahlen. Es ist genauso möglich, dass Sie mehrere tausend Euro für einen misslungenen Entwurf ausgeben würden. Beispiele für solche verfehlte Projekte gibt es unter anderem in den Logos polnischer Städte, über die in der Designerwelt gelacht wird.

Oben dargestellt:
a) Białystok– dem Logo von einer LGBT-Organisation zum Verwechseln ähnlich (Kosten: 35 000 Euro)
b) Bochnia Landkreis – genau und detailliert kopiert vom Dunwoody Mutual Logo (Plagiat!)
c) Oberschlesische Metropolie – starke Konnotation mit dem Verkehrszeichen „Einfahrt verboten“

Welche Folgen kann ein billiges Logo mit sich bringen?

Der gesunde Menschenverstand flüstert uns zu, dass es einfach unmöglich ist, das Versprechen „der besten Qualität gegen den niedrigsten Preis“ zu halten. Und doch taucht es immer wieder in der Werbung in allen möglichen Branchen auf, und versucht die unbewussten Kunden zu locken.

Die größte Gefahr – Urheberrechtsverletzung



Diese Art Sparsamkeit kann Ihrem Geschäft mehr Schaden zufügen, als Sie vielleicht geahnt haben. Vor allem, weil nicht selten hinter einem solchen Design-Schnäppchen, wo scheinbar gute Qualität zu billig verkauft wird, eine Urheberrechtsverletzung steht. Das Internet hilft leider dabei, schnell und leicht Projekte von anderen zu kopieren.

Das ideale Logo für Ihre Firma zu finden und später zu erfahren, dass sein „Autor“ es in der Wirklichkeit geklaut hat, wäre eine riesen Enttäuschung für Sie. Und wenn Sie es erst später erfahren, nachdem Sie über ein geklautes Logo eine Weile lang verfügt haben, dann müssen Sie auch weitere – diesmal finanzielle – Kosten einer solchen Situation tragen: Ein neues Logo erstellen lassen und es den Kunden neu vorstellen.

Es gibt leider zahlreiche Beispiele von Firmen, die eine Menge Geld für Änderung aller Werbematerialien ausgeben mussten, als es sich herausstellte, dass das darauf stehende Logo ein Plagiat war. Dazu kamen noch schlechter Ruf und kostenpflichtige Gerichtsverfahren.

Wie funktioniert das mit dem Plagiat?

Die Betrüger suchen sich ein graphisches Zeichen einer anderen Firma aus (in dessen Entwurf meistens mehrere tausend Euro investiert wurden) und modifizieren es etwas, ändern kleine Details, vielleicht die Farben. Ein solches Logo wird Ihnen als eigenes Projekt dargestellt und gleich nachdem Sie dafür bezahlt haben, verschwinden die Designer und hören auf, jegliche Emails oder Telefonate zu beantworten.

Ein Designer, der schlecht bezahlt wird, wird auch dementsprechend quantitativ und nicht qualitativ vorgehen

Je kleiner Sie den Designer für den Logoentwurf belohnen, desto mehr Aufträge muss er annehmen, um sein Brot zu verdienen. Die Mathematik muss stimmen. Und dann hat er einfach zu wenig Zeit für jedes Projekt, um es wirklich sorgfältig, durchdacht und mit Herzen zu entwickeln.

Logo nach einem fertigen Muster

Designer, die wie am Fließband arbeiten, haben meistens nicht mehr als eine Stunde für ein Projekt. Deswegen greifen sie nach fertigen Mustern und Teilbildern und basteln daraus ein Logo. Der Entwurf ist aber gar nicht originell und kann somit dem individuellen Charakter Ihrer Firma nicht besonders nahe liegen.

Designer fern vom Professionalismus

Die besten Logodesigner müssen ihre Erfahrung und Inspiration Jahre lang sammeln. Jedes Mal beschäftigt der Prozess des Logoentwerfens das ganze Team für mehrere Tage oder gar Wochen. Keiner Profi wird für eine solche Arbeit den Stundenlohn von den Praktikanten akzeptieren wollen. Es gibt allerdings Amateure, die smart genug sind, um ihre Projekte “outzusourcen” und für ein paar Hunderte an andere Firmen zu verkaufen.

Ein ideales Logo für nur einen Tagelohn von einem Profi? Daran zu glauben, kann wirklich teuer werden

Dilettantische Designer, selbst mit einem höheren Zuschlag motiviert, werden den Profis nicht gewachsen sein, die jahrelang ihre Erfahrung in der kreativen Teamarbeit gesammelt haben. Ein Amateur wird zu keinem Profi innerhalb von einem Tag, oder einer Woche. Solche Wunder gibt es eher nicht.

Wenn Sie ein Zahnproblem haben, gehen Sie zum Zahnarzt und nicht zu einer Krankenschwester oder gar Stationshilfe. Und genauso wie sie einen nicht so behandeln können wie der Arzt, kann ein amateurhafter Designer keine professionelle visuelle Identifikation des Unternehmens leisten.

Amateurhafte Anwendungen anstatt Profiprogramme bedeuten auch unterschiedliche Farben auf dem Bildschirm und im Druck

Das Logo muss unbedingt als Vektorengraphik geliefert werden. Es mag aber sehr wahrscheinlich sein, dass ein zu billiges Projekt die technischen Voraussetzungen gar nicht oder teilweise nicht erfüllt. Wenn es zum Beispiel mit einem Programm für Hobbygraphiker erstellt wurde, ist es gut möglich, dass es da keine Option gibt, die Graphik in Kurven zu konvertieren.

Und die Farbenpalette eines solchen Logos kann sich in der Wirklichkeit davon unterscheiden, was Sie auf dem Bildschirm sehen. Es lässt sich auch nicht immer ohne den Qualitätsverlust eingravieren oder skalieren.

Das Logo vom Wettbewerb

Offener Wettbewerb für den Logoentwurf bedeutet meistens die Flut von hunderten durchschnittlich aussehenden Projekten. Es gibt zwar weltbekannte Logos, die auf diesem Weg entstanden sind – wie das Zeichen von NIKE – es ist aber eher eine Ausnahme, die die Regel bestätigt, dass ein gutes Logo von den professionellen Designer erstellt werden sollte.

Diese Art Wettbewerb funktioniert meistens so, dass in der Ausschreibung gleich der Preis genannt wird, den die Organisatoren für den Entwurf zahlen werden. Dann kommen die Projekte – eine Menge amateurhafter Ausführungen, die wir später nicht selten als Logos von unterschiedlichen Museen, Stiftungen, NGOs oder sonst welchen Institutionen sehen, die über eher bescheidenes Budget für Marketingziele verfügten.

Wobei selbst die Organisation eines solchen Wettbewerbs schon Geld kostet. Eine Suche nach dem perfekten Logo, die durch einen offenen Wettbewerb veranstaltet wird, wird somit mehr dem Lottospiel als dem Aufbau einer ausgereiften Marke ähneln: Man investiert mehr als man gewonnen hat.

Vielleicht doch lieber selbst?

Den Logoentwurf selbst in die Hände zu nehmen ist leider meistens auch keine gute Lösung. Falls Sie kein Profidesigner sind, wird man das in Ihrem Projekt sofort erkennen.
Ungeschickte graphische Experimente können dazu führen, dass ihre Kunden der Qualität ihrer Produkte oder Leistungen misstrauen. Und den ersten Eindruck ist es gar nicht so leicht nachzuholen. Selbst das beste Angebot wird weniger hilfreich, wenn Ihr Firmenlogo seltsam oder schlampig wirkt – dies kann dann Folgen für Ihre gesamte Marketingstrategie haben.

 

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