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Die Bedeutung kleiner und mittelständischer Betriebe in Deutschland

Noch immer kann der Mittelstand als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet werden. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) tragen einen Großteil zur Gesamtwirtschaftsleistung bei und leisten einen wichtigen Beitrag zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. In Zukunft wird sich zeigen, wie die Unternehmen insgesamt mit den Herausforderungen der Digitalisierung zurechtkommen werden. Die EU fördert KMU mit diversen Hilfsmitteln.

Mehr Arbeitsplätze als Großunternehmen

Jeder zweite Euro wird hierzulande von kleinen bis mittelständischen Unternehmen erwirtschaftet. Seit Jahrzehnten sind es vor allem kleine und mittelständische Betriebe die Arbeitskräfte anziehen. Immerhin gehören beinahe 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland zur Gruppe der KMU, 60 Prozent aller Arbeitsplätze werden von ihnen gestellt und sie sind für rund 35 Prozent der erzielten Umsätze verantwortlich. Nachweislich leistet der Mittelstand nicht nur absolut, sondern auch relativ einen höheren Beitrag zur Schaffung neuer sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze als große Unternehmen. Dabei überwiegt die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze durch Neugründungen dem Wegfall von Arbeitsplätzen durch Schließungen von Unternehmen. Innereuropäisch haben deutsche Unternehmen eine wichtige Bedeutung.

Europäische Bedeutung

Die deutsche Firma Alfipa beispielsweise beliefert zahlreiche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen in ganz Europa. Das Unternehmen hat sich auf Lebensmittelverpackung wie PET-Kunststoff-Folien spezialisiert, beliefert aber auch die Industrie mit Produkten wie Verbundfolie, Aluminiumlegierungen, Isolationsfolie, sowie auch klassischer Aluminiumfolie. Ebenfalls stellt das Unternehmen Produkte für Wissenschaft und Physik her, etwa Teile für den weltgrößten Teilchenbeschleuniger im CERN.

Europäische Förderung für KMU

Auf EU-Ebene arbeitet man innerhalb der sogenannten Kohäsionspolitik bis vorerst 2020 für eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen. Dazu werden verschiedene Instrumente zur Verfügung gestellt. Folgende Investitionen sollen den KMU helfen:

  • Finanzmittel zugänglich machen (Beihilfen, Bürgschaften, Risikokapital)
  • Zielgerichtete, grenzüberschreitende Unternehmensförderprogramme in den Bereichen Beratung, Networking und Wissensaustausch
  • Zugang zu globalen Märkten und internationalen Wertschöpfungsketten soll verbessert werden
  • Neue Wachstumsquellen sollen genutzt werden (umweltfreundliche Wirtschaft, nachhaltiger Tourismus, Gesundheits- und Sozialleistungen, Kultur- und Kreativwirtschaft)
  • Investitionen in Humankapital sowie in Organisationen die praxisnah ausbilden und umschulen
  • Kontakte zu Universitäten fördern

Somit soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen KMU auf lange Sicht gewährleistet werden. Ob dieses EU-Ziel erreicht werden kann, bleibt allerdings abzuwarten.

Zukünftige Herausforderungen

Kleine und mittelständische Unternehmen werden auch in Zukunft eine tragende Rolle in der deutschen Wirtschaft spielen. Wie sich die weltwirtschaftliche Situation in den kommenden Jahren jedoch auf die deutsche bzw. europäische Wirtschaft auswirkt, kann nicht vorhergesagt werden. Insbesondere die Abgasaffäre wird innerhalb der deutschen Wirtschaft noch lange ausklingen. Weiterhin sorgen Globalisierung, Digitalisierung sowie der strukturelle Wandel zukünftig dazu, dass sich der Mittelstand mehr und mehr ausdifferenziert und neue Geschäftsmodelle entstehen. Auch die Lehre muss sich dem Wandel anpassen und fit für die Zukunft werden. Da KMU als das Herz der Ausbildung in Deutschland gelten, kommt ihnen auch in diesem Punkt eine besondere Rolle zu. Rund 70 Prozent aller Auszubildenden lernen in Betrieben mit maximal 500 Mitarbeitern.

 

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