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Was sind eigentlich Binäre Optionen?

Bild: geralt, pixabay

Definition Binäre Optionen

Binäre Optionen, die ebenfalls digitale Optionen genannt werden, gelten als neuartiges Finanzinstrument im Derivatehandel, das ab dem Jahr 2008 den Privatanlegern bereitsteht. Seitdem sind Binäre Optionen bei den Anlegern immer beliebter, während zur gleichen Zeit zahlreiche Broker mit dem jeweiligen Angebot auf dem Markt kamen. Das Handeln ist über das Internet, sowie in Echtzeit möglich. Tradern ist es möglich aus einem großen Portfolio Anlagewerte auszuwählen. Sie stammen im Normalfall aus den Anlageklassen Rohstoffe, Devisen, Aktien und Aktienindizes. Einige Broker stellen circa 40 bis weit über 200 Assets für das Traden bereit. Dieses erfolgt in verschiedenen Zeitabschnitten zwischen ein paar Sekunden bis zu mehreren Monaten. Das macht es allen Anlegern möglich, ihre Strategien durchzuführen, die sie bevorzugen. Manche Broker ermöglichen das Buchen von Binären Optionen sogar samstags und sonntags. Was die Binären Optionen so interessant macht, sind die zum Teil besonders hohen Renditen, denen natürlich ebenso immer das Risiko einen Verlust zu machen, gegenübersteht.

Wie Binäre Optionen funktionieren

Put oder Call – eine Binäre Option wird so genannt, da sie lediglich zwei Optionen gestattet: Ein Ereignis, das prognostiziert wurde, passiert oder bleibt aus. Bewegt sich der Kurs in die geschätzte Richtung oder wenn ebenso das Erreichen einer gewissen Kursschwelle erfolgt, wird dem Trader ein hoher Gewinn gutgeschrieben, der mindestens circa 70 bis maximal 500 Prozent hoch sein kann. Tritt das Ereignis nicht ein, dann verliert der Handelnde seinen Einsatz oder bekommt eine kleine Verlustrückerstattung von höchstens 15 Prozent. Daher gibt es lediglich zwei Möglichkeiten (“bini” ist das Distributiv-Zahlwort aus dem Lateinischen für “je zwei” oder “zwei”), deshalb “Binäre Option”. Angeboten werden sie in unterschiedlichen Formen, jedoch in ihrer herkömmlichen Grundform zeigt sich die binäre Eigenschaft am deutlichsten:

Mit Call-Optionen wird auf einen ansteigenden, jedoch mit Put-Optionen auf einen sinkenden Kur des Basiswertes gesetzt. Der Handelnde erhält etwa 80 Prozent, wenn die vermutete Kursbewegung eingetroffen ist, die allerdings von der Quantität der Bewegung nicht abhängig ist. Es können zahlreiche Hundert Punkte oder einige Tricks gewesen sein. Beim herkömmlichen, also nicht-binären Handel entwickelt sich ein Gewinn, der unterschiedlich hoch ist und vom Ausmaß der Bewegung abhängig ist. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Arten Binäre Optionen zu handeln. Detailliert beschrieben werden die z.B. auf http://www.binary24.de/.

Berührt der Kurs eine gewisse Schwelle, gewinnen die Touch-Optionen. Das ist nicht einfach zu prognostizieren, weswegen die Broker daher High Yield Renditen von einigen Hundert Prozent ausschütten. Auch 150 oder 500 Prozent können es sein. Im Einzelfall bieten einige Broker für eine einzelne Option tatsächlich 1.000 Prozent. Endet der Kurs in einer gewissen Preisspanne, gewinnen die Rang-Optionen. Pair-Optionen enthalten den Vergleich von zwei Anlagewerten eines Sektors. Das können beispielsweise zwei Technologiekonzerne oder zwei Rohstoffe sein. Hinzu kommen interessante zusätzliche Features wie das frühzeitige Schließen einer im Gewinn befindlichen Option, ihre Verlängerung der Laufzeit, die Aufstockung von Einsätzen und die Zubuchung in Kursrichtung. Dies macht den Handel interessant und besonders lebendig.

Wie man genau Binäre Optionen handelt

Als Erstes hat der Anleger bei einem Broker, der Binäre Optionen zum Handeln zur Verfügung stellt, ein Konto anzulegen, wobei verschiedene Kapitalisierungsanforderungen ab 100 bis höchstens 1.000 Euro bestehen. Dann ist es möglich eine Option mit verschieden hohen Einsätzen zu buchen. Bei manchen Brokern reichen bereits ein oder fünf Euro aus, meistens haben es 25 bis höchstens 50 Euro zu sein. Der Trade läuft kostenfrei ab. Aufgrund der niedrigen Einsätze halten sich die Risiken je Option in Grenzen. Zahlreiche Broker stellen auch ein kostenfreies Demokonto zur Verfügung. Weil es hier um ein reales Konto geht, haben sich Trader daher zu identifizieren. Die Broker benötigen den Nachweis der aktuellen Wohnadresse z. B. durch eine Stromrechnung und eine Ausweiskopie. Selbstverständlich müssen Anleger mindestens 18 Jahre alt sein.

 

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