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Buchhaltung outsourcen oder eigenständig erledigen?

Bild: © 9dream studio/shutterstock

Nicht wenige Neugründer stehen früher oder später vor der Frage, wer sich um die Buchführung des Unternehmens kümmern soll. Dabei sind grundsätzlich zwei Möglichkeiten denkbar: Entweder man übernimmt die Aufgabe selbst oder man beauftragt dafür einen Experten, zum Beispiel einen Steuerberater oder einen Buchhalter. Wer plant, die Aufgabe selbst in die Hand zu nehmen, spart auf diese Weise Kosten für den Fachmann. Dabei sind allerdings zahlreiche rechtliche Vorschriften zu beachten, mit denen man sich zumindest in Grundzügen auskennen sollte. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, die es gilt, gegeneinander abzuwägen, um zu einer abschließenden Lösung zu kommen.

Buchhaltung bei Steuerberater oder Buchhalter

Zunächst zu den Kosten: In Deutschland gibt es die sogenannte Steuerberatergebührenverordnung. Diese gibt einen groben Rahmen bezüglich der Honorare für Steuerberater vor. In der Praxis kann es aber dennoch zu Abweichungen kommen. Je nachdem, welcher Schwierigkeitsgrad oder Aufwand mit einem Jahresabschluss verbunden ist, kann der Steuerberater mehr oder weniger Kosten auf seine Kunden umsetzen. In der Regel sind freie Buchhalter günstiger als Steuerberater. Wenn Sie allerdings einen Buchhalter beauftragen, sollten Sie wissen, dass er den Jahresabschluss für Ihr Unternehmen zwar erledigen kann. Dann muss dieser allerdings von einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer geprüft werden, wofür ebenso Kosten anfallen.

Ein großer Vorteil beim Outsourcen der Buchhaltung liegt natürlich darin, dass der Steuerberater oder Buchhalter über ein sehr gutes Know-how verfügt. Mit ihm können Sie sich darauf verlassen, dass die Buchhaltung für Ihr Unternehmen gesetzeskonform gemanagt wird. Gleichzeitig ist er Ihr dauerhafter Ansprechpartner und kann Ihnen dank seines Fachwissens und seiner Erfahrung wichtige steuerliche Tipps geben. Wann immer Sie Aufgaben outsourcen, sparen Sie Zeit, weil Sie selbst diese nicht erledigen müssen. Gerade für Existenzgründer kann es sinnvoll sein, zu Beginn Ihrer Selbstständigkeit alle Konzentration auf das eigentliche Business zu richten.

Die Vorteile des Outsourcens auf einen Blick:

  • Sie sparen Zeit
  • Sie profitieren vom Know-how eines Fachmannes
  • Bei der Kombination von Buchhalter und Steuerberater kontrollieren zwei Fachkräfte die Buchhaltung. Auf diese Weise sorgen Sie für ein erhöhtes Maß an Sicherheit.

Buchhaltung selbstständig erledigen

Für eine ordnungsgemäße Buchhaltung gilt es, bestimmte rechtliche Vorschriften einzuhalten. Wenn Sie die Buchhaltung selbst erledigen möchten, sollten Sie diesbezüglich zumindest über Grundkenntnisse verfügen. Bei der IHK sowie in Volkshochschulen können Sie Kurse belegen, um Ihre Grundlagen zum Thema Rechnungswesen aufzubessern. Weitere Unterstützung holen Sie sich mit automatisierter Buchhaltungssoftware. Die Programme von Lexware oder lexoffice helfen Ihnen beispielsweise in der Erstellung von Rechnungen oder Aufträgen und ermöglichen es Ihnen dabei, Ihre Buchhaltung auch ohne vertiefte Grundkenntnisse selbstständig und korrekt zu erledigen. Auf diese Weise sparen Sie sich die Kosten für den Steuerberater oder Buchhalter. Für Existenzgründer kann es durchaus von Nutzen sein, sich mit den Regeln der Buchhaltung zu befassen. So gewinnen Sie Einblick in die Materie und können vom Fachmann errechnete Zahlen auch selbst nachvollziehen, falls Sie die Buchhaltung zu einem späteren Zeitpunkt auslagern.

Die Vorteile des selbstständigen Erledigens auf einen Blick:

  • Sie lernen die Grundzüge des Rechnungswesens und bauen Fachwissen auf
  • Sie sparen Geld
  • Sie behalten den Überblick über die Finanzen in Ihrem Unternehmen.

Fazit: Buchhaltung auslagern oder nicht?

Ob Sie die Buchhaltung selbst erledigen oder outsourcen liegt in Ihrem eigenen Ermessen, je nachdem, wie es um Ihre fachlichen, zeitlichen und finanziellen Kapazitäten steht. Eine sinnvolle Alternative kann darin bestehen, die Buchhaltung zu einem großen Teil selbst zu übernehmen und mittels moderner Cloud-Lösungen bei Bedarf auf die Unterstützung eines Experten zurückzugreifen. Über das Internet schalten Sie dabei Ihren Steuerberater oder Buchhalter frei, wodurch dieser ebenso Einblick in sämtliche Zahlen hat. So kombinieren Sie die Vorteile des Selbermachens mit denen des Outsourcens.

 

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