Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem zu. Details ansehen

Business-Kreditkarte – Darauf sollten Selbstständige achten

Eine Kreditkarte lässt sich prinzipiell privat und geschäftlich nutzen. Trotzdem stellt sich für Selbstständige die Frage für die geschäftlichen Aktivitäten eine Business-Kreditkarte anzuschaffen, um Geschäftliches und Privates auch bei der Kreditkartennutzung zu trennen. Das Nutzen einer separaten Business-Kreditkarte bringt dem Unternehmer viele Vorteile.

Private und geschäftliche Ausgaben trennen

Auf den ersten Blick kann es zweckmäßig erscheinen, die geschäftlichen Ausgaben mit der privaten Kreditkarte zu bestreiten. Das spart Aufwand und Kosten. Allerdings kann es schnell passieren, dass der Überblick verloren geht. Beim Einsatz einer Business Kreditkarte für geschäftliche Ausgaben passiert das nicht. Monatlich gibt es eine detaillierte Kostenaufstellung, die sich problemlos in die Buchhaltung übertragen lässt.

Business-Kreditkarte mit Liquiditätsvorteil

Wer die Kreditkarte für geschäftliche Ausgaben nutzt, erhöht seine Liquidität. Bei Business-Kreditkarten gewähren viele Herausgeber ein um bis zu 20 Tage verlängertes Zahlungsziel. Der Unternehmer verschafft sich damit einen zusätzlichen zinslosen Kredit, was ein echter Liquiditätsvorteil ist. Im günstigsten Fall ergibt sich ein zinsfreies Zahlungsziel von maximal 50 Tagen.

Die Business-Kreditkarte mit interessanten Zusatzleistungen

Die Zusatzleistungen beziehen sich in erster Linie auf Geschäftsreisen. Oft gewähren sie dem Karteninhaber Zugang zu exklusiven Lounges im Flughafen, bieten einen persönlichen Buchungsservice und ein auf Geschäftsreisende speziell zugeschnittenes umfangreiches Versicherungspaket. Zudem ist die Teilnahme an Bonus- und Rabattprogrammen möglich und die Kreditkarte kann mit dem Firmenlogo versehen werden.

Aber aufgepasst: Alle Zusatzleistungen haben in der Regel einen Aufpreis oder die Business-Kreditkarte hat von vornherein einen relativ hohen Grundpreis.

Auf die Gebührenstruktur achten

Business-Kreditkarten stehen in der Regel nicht kostenlos zur Verfügung. Die zu entrichtende Jahresgrundgebühr schwankt in Abhängigkeit vom Anbieter zwischen 30 und 70 Euro. Einige Anbieter machen die Höhe der Grundgebühr vom Kartenumsatz abhängig. Mit steigendem Umsatz sinkt die Grundgebühr. Die Premiumvarianten der Kreditkarten mit diversen Zusatzleistungen sind nicht billig. Zu den Grundgebühren kommen die für Kreditkarten üblichen Gebühren für den Einsatz im Ausland und für das Abheben von Bargeld.

Die ideale Business-Kreditkarte finden

Ist der Entschluss gefasst, eine Business-Kreditkarte zu nutzen, ist im nächsten Schritt der Anbieter auszuwählen.Auf dem deutschen Kreditkartenmarkt sind folgende Anbieter präsent:

  • American Express
  • Diners Club
  • MasterCard
  • Visa

Die erstgenannten Anbieter geben ihre Kreditkarten in Eigenregie aus. Die Karten von MasterCard und Visa sind bei Banken und Sparkassen zu beantragen. Einige Banken bieten die Kreditkarten im Doppel an. Der kreditwürdige Kunde bekommt eine MasterCard und eine eine Visa Card. Eine Karte lässt sich für private und die andere Karte für geschäftliche Zwecke nutzen.

Checkliste Business-Kreditkarte

Beim Vergleich der Anbieter und der zu treffenden Entscheidung ist folgende Checkliste hilfreich:

  • Kosten der Karte (Jahresgebühr, Barabhebungsgebühr, Gebühr für Einsatz im Ausland)
  • Wahl des Anbieters
  • Verlängertes Zahlungsziel, Höhe des Kreditrahmens, Teilzahlungsmöglichkeit
  • Mögliche Zusatzleistungen

Besonderheiten der Revolving Business-Kreditkarte

Bei Revolving Kreditkarten räumt der Anbieter dem Karteninhaber einen zum Rahmenkredit einen Teilzahlungskredit ein. Die Kreditkartenabrechnung muss dann nicht zum Stichtag komplett ausgeglichen werden, sondern in Teilzahlung. Bei einigen Anbietern liegt der Mindestbetrag bei lediglich drei Prozent des Rechnungsbetrages oder bei 30 Euro. Auf den Rest des Saldos gewähren die Banken einen Kredit, der allerdings relativ kostenintensiv verzinst wird.

Unser Rat: Eine Revolving Kreditkarte ist immer dann sinnvoll, wenn finanzielle Engpässe zu überbrücken sind. Wird der Teilzahlungskredit hingegen dauerhaft in Anspruch genommen, entstehen hohe Kosten für die Zinsen.

 

Gefällt Ihnen unser Engagement und diese Seite? Dann freuen wir uns über ein "Gefällt mir"!

Kostenlose Tipps und News auf Twitter, über unsere Facebook-Fanpage oder per Newsletter!

 

Gründerblatt-Service für Sie

Betina Graf-Deveci - Inhaberin von Gründerblatt

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen Tipps zur Existenzgründung vor, die wir für Sie recherchiert haben. Damit Sie gut informiert in Ihre Gründung starten können!

Hinter Gründerblatt selbst steckt ein praxis- erprobtes Netzwerk an Berater/innen, die Sie gerne auch persönlich bei Ihrer Gründung begleiten. Diese Dienstleistung ist kostenpflichtig, kann aber im Rahmen des kfw-Gründercoaching teilweise bis zu 75 % bezuschusst werden.

Mehr zu unserem Beratungsangebot lesen Sie hier:

Sehen Sie sich auch unsere Empfehlung zum Businessplan-Tool an:

Viel Erfolg bei Ihrer Existenzgründung!

Gründerblatt-Newsletter

Kostenfrei alle ein bis zwei Monate

Das könnte Sie interessieren:

Direkt zu den Businessplänen: Businessplan-Sammlung

Schlagworte zu dieser Seite

Bleiben Sie informiert: Gründerblatt-News abonnieren.

ffdm 2005-2018 Internetagentur Fit-für-den-Markt