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Cloud Computing: Infrastructure as a Service – Was haben Unternehmen davon?

Bild: © JuralMin , pixabay.de

Die „Cloud“ ist in aller Munde – die Datenspeicherung in der „Wolke“ ist einfach und bietet viele Vorteile. Unternehmen, die sich mit dem Cloud Computing auseinandersetzen, stoßen früher oder später auf den Begriff „Infrastructure as a Service“ (kurz: IaaS) – doch was heißt das eigentlich, für welche Art von Unternehmen eignet sich dieser Service und worin liegen die Vorteile?

Die Optimierung von betrieblichen Prozessen ist in der modernen digitalen Welt unerlässlich für Unternehmen, da sich dadurch vor allem Zeit und Geld sparen lässt. Enormes Einsparungspotenzial ergibt sich für viele Unternehmen beispielsweise durch die effiziente Nutzung von Cloud-Systemen. Grundsätzlich wird beim Cloud Computing zwischen drei Servicemodellen unterschieden: Platform as a Service (PaaS), Software as a Service (SaaS) und Infrastructure as a Service (IaaS). Unter PaaS wird eine Dienstleistung verstanden, bei der innerhalb der Cloud eine Plattform für Entwickler zur Verfügung gestellt wird, während beim SaaS-Modell die Software bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Unternehmen selbst als Dienstleistung genutzt wird.

IaaS: Großes Einsparpotenzial für Unternehmen

IaaS meint die Bereitstellung einer Rechenzentrumsinfrastruktur durch einen Cloud-Provider; einen solchen Service bietet beispielsweise das Berliner Unternehmen ProfitBricks an. Mit dem IaaS-Modell können Unternehmer in aller Regel ebenfalls große Einsparungen erzielen – der große Vorteil liegt darin, dass die Kosten für den Aufbau und die Instandhaltung eines eigenen Rechenzentrums mit dazugehöriger Hardware entfallen. Dieser Service ist besonders für kleine, mittelständische Unternehmen bzw. Start-ups interessant, die keine großen Investitionen für die Rechenzentrum-Infrastruktur einplanen können oder wollen.

Doch auch große Unternehmen nutzen die IaaS-Dienstleistung mitunter, um Anschaffungs- und Betriebskosten niedrig zu halten. Die benötigte Infrastruktur mit Servern, Rechenkapazitäten, Routern, Speicherplatz und vielem mehr wird vom externen Dienstleister bereitgestellt, das Unternehmen nutzt die Ressourcen lediglich über private und öffentliche Netzwerke. Die Abrechnung erfolgt in der Regel nutzungsbezogen, sodass am Ende nur das bezahlt wird, was wirklich genutzt wurde. Einfach gesprochen ist die Dienstleistung IaaS vergleichbar mit dem Mieten eines Autos oder Ferienhauses, bei dem die Kunden ein teures Gut gegen vergleichsweise kleines Geld solange wie nötig nutzen und danach wieder zurückgeben können.

Somit ist IaaS optimal für Firmen geeignet, die einen schwankenden Bedarf etwa an Server- oder Speicherkapazität haben. Mit IaaS können sie flexibel darauf reagieren, wenn beispielsweise in Testphasen für große Projekte erhöhter Bedarf besteht – ein eigenes Rechenzentrum müsste mitunter erst aufgerüstet werden. Auch für Onlineshops, die beispielsweise durch den Vertrieb saisonaler Produkte in manchen Monaten höhere Kapazitäten benötigen als in anderen, können dank IaaS flexibel reagieren und bekommen exakt die Ressourcen, die sie brauchen.

Worum kümmern sich IaaS-Dienstleister?

Cloud-Lösungen sind für Unternehmen sehr bequem, da sie weniger eigene Hardware benötigen und somit zeit- und kostenintensive Aufgaben wie Instandhaltung und Wartung entfallen. Doch worum kümmern sich IaaS-Dienstleister noch und was muss das Unternehmen selbst erledigen? Die Zuständigkeiten werden stets in einem Vertrag zwischen Anbieter (Cloud-Provider) und Anwender (Unternehmen) festgehalten. In erster Linie garantiert der Provider die komplikationslose Bereitstellung der Hardware, kümmert sich also um Dinge wie Stromversorgung, Kühlung, Behebung von Hardwaredefekten und spielt regelmäßige Updates auf. Das Unternehmen selbst kümmert sich in der Regel um die verwendeten Betriebssysteme, Anwendungen sowie das Benutzermanagement – auch die Sicherheitsvorkehrungen (z. B. Firewall) obliegen in den meisten Fällen der Firma. Bei der Wahl des IaaS-Dienstleisters sollten Unternehmer immer darauf achten, dass die Cloud-Server des Anbieters in Deutschland stehen – nur dann kann der strenge deutsche Datenschutz garantiert werden. Für Server in anderen Ländern gelten die dortigen Datenschutzbestimmungen.

 

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