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Rekordtemperaturen in Deutschland — schützen Sie Ihre Daten vor der Hitze

Datenschutz bei Hitze

Bild: © istock.comgreg801 - Eine Datenrettung kann
verloren geglaubte Daten wieder herstellen.

Am vergangen Wochenende wurde in weiten Teilen Deutschlands die 35-Grad-Marke geknackt. Schon in der Woche sah man in den meisten Büros offene Fenster und Ventilatoren, die das Arbeiten einigermaßen erträglich machen sollten. Doch nicht nur wir Menschen leiden unter dieser tropischen Hitze. Auch viele Geräte laufen in diesen Tagen buchstäblich heiß.

Viele Geräte und Datenträger wie Festplatten und Flashspeicher halten Temperaturen über 35 Grad nicht stand. Server-Festplatten und SSDs vertragen in der Regel noch Temperaturen bis 55 bzw. 60 Grad Celsius. Doch dann ist auch bei diesen Geräten endgültig Schluss. Besonders empfindlich sind Flashspeicher in Notebooks, Tablets und Smartphones. Diese reagieren nicht nur auf Hitze, sondern auch auf Temperaturschwankungen sehr empfindlich. Viele Endgeräte schalten sich dann einfach automatisch ab und lassen sich erst wieder einschalten, wenn die Temperaturen gesunken sind. Doch diese automatische Abschaltung schützt oft nicht vor einer Datenbeschädigung oder sogar einem Verlust der Daten. Setzen Sie defekte Geräte auf keinen Fall einfach wieder unter Strom. Dadurch würde man die Wahrscheinlichkeit eines Schadens nur noch weiter steigern.

Die Hitze sorgt dafür, dass sich das Material, aus dem Festplatten und Flashspeicher hergestellt sind, minimal ausdehnt. Doch das allein reicht schon, um die Speicherschicht zu beschädigen und im schlimmsten Fall ist ein Totalausfall die Folge. In so einer Situation ist eine Datenrettung die einzige Möglichkeit, die Daten wiederherzustellen. Mit speziellen Verfahren wird zum Beispiel die Festplatte in einem Reinraumlabor behandelt und verloren geglaubte Daten können wiederhergestellt und gesichert werden.

Um einen Totalausfall der Geräte bei hohen Temperaturen zu vermeiden, sollten Unternehmen folgende Regeln im Umgang mit Datenträgern beachten:

  1. Server, PCs und NAS sollten nicht in zu kleinen, engen Räumen untergebracht sein.
  2. Die regelmäßige Reinigung der Geräte-Lüftungen mit Druckluft schütz vor einem Hitzestau.
  3. Die Temperatur in Server-Räumen muss kontinuierlich kontrolliert und gegebenenfalls mit einer Klimaanlage reguliert werden.
  4. Notebooks, Smartphones und Tablets sollten nie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Feuchtigkeit ist genauso schädlich und sollte deswegen in der Umgebung elektrischer Geräte ebenfalls vermieden werden.
  5. Gegen Schäden, die durch die weitverbreiteten Hitze-Gewitter entstehen, kann ein Überspannungsschutz gegen elektrische Ladungen helfen.

 

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