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Gründer und Design Thinking – die sechs Stufen zum Erfolg

Um in einem Design Thinking-Team Lösungen zu finden, ist es notwendig, entsprechende Räumlichkeiten zu nutzen, die den Kreativprozess mit ihrer Infrastruktur unterstützen. Dazu gehören Whiteboards, Präsentationsflächen sowie flexible Möbel und Materialien, mithilfe derer Prototypen erstellt werden können.

Der Begriff „Design Thinking“ leitet sich aus der Arbeitsweise von Designern ab. An dieser besonderen Vorgehensweise ist die Denktechnik Design Thinking angelehnt, um darüber neue innovative Ideen für Problemstellungen zu finden.

Im Vordergrund steht hierbei die Herbeiführung von Lösungen, die dem Nutzer oder Anwender einen oder mehrere Vorteile bringen.

Zwei Professoren der Stanford University prägten den Begriff Design Thinking, dessen Umsetzung erstmalig im Silicon Valley zu sehen war. Mittels Design Thinking soll sich eine systematische Vorgehensweise zur Lösung von Problemen etablieren. Grundsätzlich kann Design Thinking auf jeden Lebensbereich bezogen werden. Im Gegensatz zu einigen anderen Arbeitsweisen im Bereich der Wissenschaft und der Praxis wird beim Design Thinking nicht der technische Ansatz in den Vordergrund gestellt, sondern in erster Linie das Nutzerbedürfnis. Dies können sich Gründer zunutze machen, indem neue Produkte oder Dienstleistungen auf die Erwartungen und Wünsche der Kunden zugeschnitten werden, um so das zu erwartende Marktpotenzial auszuschöpfen.

Design Thinking – Denken wie der Kunde

Das Prinzip, eine Problemstellung durch die Augen des Kunden zu betrachten, kommt der Lösung in der Regel wesentlich näher, als wenn nur die Sicht des Produzenten zugrunde gelegt wird. Die praxisnahe Gestaltung von Dienstleistungen oder Produkten muss für Gründer im Vordergrund stehen, wenn eine gute Idee erfolgreich verkauft werden soll.

Zur Findung der optimalen Lösung machen Design Thinker viele kleine Schritte. Dabei werden Lösungen oder Ideen schon frühzeitig im Denkprozess in Form von Prototypen sichtbar gemacht, um sie durch potenzielle Nutzer bereits weit vor der eigentlichen Markteinführung testen zu lassen und Schwachstellen aufzudecken. Das Feedback aus den Testergebnissen sorgt für Verbesserungen am Produkt, umso eine tatsächliche Marktreife zu erlangen.

Design Thinking – Die drei Säulen

Im Design Thinking werden drei Prozesse miteinander vereint: die Machbarkeit aus technologischer Sicht, die Ausrichtung auf den Nutzer und die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Produkts oder der Idee. Im Design Thinking werden mithilfe der Perspektive aus Nutzersicht Güter und Dienstleistungen gestaltet, die realisierbar, attraktiv und marktfähig sind.

Die dreiteilige Struktur des Design Thinkings macht den Erfolg dieses Prinzips aus, wobei in der Umsetzung folgende drei Säulen für die besondere Ausrichtung dieser Arbeits- und Denkkultur verantwortlich zeichnen:

  1. variable Räume
  2. multidisziplinäre Teams
  3. Design Thinking Prozesse

Hierbei richtet sich der Fokus auf die zweite Säule, die multidisziplinären Teams. Diese bieten den Vorteil der verschiedenen Denkweisen zu Problemstellungen, wodurch bessere Ergebnisse erzielt werden als in Teams mit homogener Ausrichtung.

Ein Beispiel kann dies verdeutlichen: Arbeiten fünf Betriebswirtschaftler am Design eines Produktes, werden sich kaum brauchbare Ergebnisse zeigen, da die Sichtweisen weitgehend einheitlich ausgerichtet sind. Setzt sich das Team hingegen aus einem Betriebswirtschaftler, einem Ingenieur, einem Grafiker, einem Werbetechniker und etwa einem Juristen zusammen, finden sich in den Ergebnissen die unterschiedlichen Denkweisen, die sich aufgrund der verschiedenen Ausbildungsschwerpunkte ergeben. Multidisziplinäre Teams setzen sich als heterogene Gruppe am besten aus unterschiedlichen Berufen, Geschlechtern und Altersstufen zusammen.

Im Idealfall entsteht im Team ein starker Zusammenhalt, der gerade für Gründer von großem Vorteil ist, denn um ein gutes Produkt zu entwickeln, ist es notwendig, das dessen „Väter“ hinter den gemeinsam entwickelten Denkansätzen stehen. Außergewöhnliche Ergebnisse aus den unterschiedlichen Denkweisen sorgen für eine intensive Verbindung und der Erfolg fördert zusätzlich das ganzheitliche Denken. Wer sich als Gründer mit einem neuen Produkt oder einer neuen Dienstleistung in den Markt begibt, kann sich entweder auf gute Kontakte, wenn vorhanden, verlassen oder sich langsam und mühsam einen Ruf erwerben.

Ideen, Dienstleistungen oder Produkte hingegen, die mittels Design Thinking entstanden sind, sorgen von selbst für den Erfolg, denn sie besitzen den klaren Nutzervorteil und sind ohne Kinderkrankheiten marktreif. Die Denkmotor GmbH zum Beispiel bietet innovative Workshops an, unter anderem auch zum Thema Design Thinking.

Die sechs Phasen des Design Thinking

Die Mitglieder eines Teams im Design Thinking arbeiten in sechs Phasen oder Stufen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dazu gehören:

  1. Verstehen
  2. Beobachten
  3. Sichtweisen
  4. Lösungsansätze
  5. Prototypen
  6. Erprobung

Im Grunde müsste eigentlich als 7. Stufe die Umsetzung des Feedbacks aus der Erprobung genannt werden, wobei es sich hier jedoch eher weniger um Entwicklungsarbeit handelt.

Design Thinking in der Realisierung

Um mit einem Design Thinking-Team Lösungen zu finden, sind Räumlichkeiten notwendig, die den kreativen Prozess fördern. Dazu gehört die zu Beginn erwähnte Ausstattung, wobei die notwendigen Materialien zur Erstellung von Prototypen natürlich abhängig von der jeweiligen Grundidee sind. Als Beispiele können dafür Stoffe, Papier und Pappe oder sogar Legosteine verwendet werden. Eine multidisziplinäre Gruppe sollte nicht mehr als sechs Personen umfassen, da sonst die Gefahr besteht, dass einzelne Ideen oder Lösungsansätze in der „Masse“ untergehen.

Welches Problem es auch immer zu lösen gilt: Durch Design Thinking können Gründer eine innovative Methode nutzen, die völlig neue Perspektiven eröffnet und hilft, die Sicht des Kunden und dessen Wünsche zu verstehen.

 

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