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Die 5 häufigsten SEO-Fehler im E-Commerce – und wie man sie vermeidet

Der Schritt ins Online-Business ist für Ihr Unternehmen eine entscheidende Investition in die Zukunft. Ob Sie erfolgreich sind, ist allerdings nur zum Teil von Ihrem Geschäftsmodell abhängig: Der wichtigste Erfolgsfaktor im Internet ist Ihre Sichtbarkeit für Google. Nur wenn Sie die führenden Suchmaschinen von der Relevanz Ihres Angebots überzeugen, wird Sie auch Ihre Zielgruppe finden. Suchmaschinenoptimierung oder SEO ist deshalb die stärkste Disziplin im Online-Marketing. Sie ist aber auch sehr komplex. Hier machen nicht nur Neueinsteiger Fehler, sondern auch viele alte Hasen. Vermeiden Sie die häufigsten Versäumnisse im SEO, um optimale Voraussetzungen für ein gutes Google-Ranking zu erzielen:

1. Fehlende Produktbeschreibungen

Gute Verkäufer zeichnet ihr großes Fachwissen rund um das Produktsortiment aus. In diesem Punkt unterscheidet sich der E-Commerce nicht vom stationären Handel: Wenn Ihnen zu den eigenen Produkten nicht viel einfällt, dann werden Sie auch über Google nichts verkaufen. Suchmaschinen lieben relevanten Content, und die Produktdetailebene ist der richtige Ort, um diesen zu platzieren. Füllen Sie deshalb die Produktdetailseiten neben den nackten Zahlen und Fakten rund um den Artikel mit ausführlichen Produktbeschreibungen, Gebrauchshinweisen, Anwendungsmöglichkeiten, Vorzügen und Vergleichen zu ähnlichen Artikeln. Achten Sie außerdem darauf, den Produktnamen (Keyword) in Headlines zu verwenden und diese korrekt als solche auszuzeichnen. Auf diese Weise überzeugen Sie Google und begeistern potenzielle Kunden.

2. Duplicate Content

Ein weiterer, oft begangener Fehler: Um Besucher mit Kaufabsichten die notwendigen Informationen zu bieten, werden die Angaben des Herstellers für die Produktbeschreibung übernommen. Nach dem Prinzip „Copy and Paste“ soll hier Zeit gespart und fehlerhafte Angaben vermieden werden. Das Problem: Google wertet Produktinformationen, die von der Herstellerseite kopiert werden, als Duplicate Content. Das kann zu einer Abwertung Ihres Angebots im Suchmaschinenranking führen. Außerdem macht es Ihren Shop nicht attraktiver, wenn Sie Ihren Kunden im Wortlaut dieselben Informationen bieten wie Ihre Mitbewerber. Investieren Sie deshalb lieber etwas mehr Zeit in die Gestaltung Ihrer Produktinformationen, um sich mit individuellem, uniquem Content von anderen Online-Shops abzuheben. Ihre Besucher und Google werden es zu schätzen wissen. Große Shops mit mehreren tausend oder zehntausend Artikeln sollten sich auf die potenziell umsatzstärksten Produkte oder auf Produkte mit besonders hohem Suchvolumen konzentrieren.

3. Mangelhaftes Bilder-SEO

Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. Hochwertige Visuals können eine Vielzahl zielgruppenrelevanter Informationen transportieren, Kaufentscheidungen beeinflussen und Conversions triggern. Aber weiß das auch Google? Damit eine Suchmaschine den Inhalt von Bildern verstehen und positiv bewerten kann, muss jedes verwendete Visual mit einem geeigneten Dateinamen, Title-Attribut und ALT-Attribut versehen werden. Alle sollten ein für den Kontext relevantes Haupt-Keyword enthalten. Bei Produktbildern genügt in der Regel die genaue Produktbezeichnung als Dateiname und Title-Attribut, für das ALT-Attribut sollte dagegen immer ein kurzer Text erstellt werden, der den Bildinhalt möglichst präzise beschreibt. Das ALT-Attribut wird nämlich im Browser angezeigt, wenn ein Bild nicht geladen werden kann, und es soll Suchmaschinen sowie visuell beeinträchtigten Internetnutzern grafische Inhalte verständlich machen.

4. Nicht optimierte Metadaten

Wenn Sie Ihre Metadaten nicht pflegen, verschenken Sie viel Potenzial für ein gutes Google-Ranking und zusätzliche Conversions. Title-Tag und Metadescription dienen nicht nur dazu, Google von der Relevanz Ihres Angebots für spezifische Suchanfragen zu überzeugen, sondern sie sollen außerdem User zum Klicken animieren. Vergeben Sie für jede URL Ihres Angebots daher einen einzigartigen Title-Tag und eine eigene Metadescription. Der Title-Tag sollte das Haupt-Keyword der jeweiligen Seite beinhalten (möglichst als erstes Wort) und nicht länger als 55 Zeichen sein, da er ansonsten in den Suchergebnissen abgeschnitten werden kann. Das Haupt-Keyword sollte auch in der Metadescription wieder auftauchen. Diese beschreibt den Inhalt der Seite und schließt im Idealfall mit einem Call-to-Action ab. Optimale Länge für eine Metadescription: bis zu 139 Zeichen.

5. Schlechte interne Verlinkung

Um die Relevanz einer Website zu bestimmen, zählt Google nicht nur die darauf eingehenden externen Verweise, sondern wertet auch die interne Linkstruktur aus. Diese dient dem Crawler der Suchmaschine als Wegweiser über die Website. Mangelnde oder fehlerhafte interne Verlinkung kann den Crawler verwirren, gezielt gesetzte interne Links dagegen verdeutlichen Abhängigkeiten sowie inhaltliche Zusammenhänge und sie unterstreichen die Relevanz der verlinkten Unterseiten. Zur internen Linkstruktur zählt neben Text- und Bilderlinks auch die Navigation einer Website. Die Startseite sowie direkt übergeordnete Seiten sollten von jeder Unterseite aus mühelos über interne Verlinkung zu erreichen sein.
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