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Existenzgründung: Warum jedes Unternehmen ein eigenes Geschäftskonto benötigt

Bild: © istock.com/ SusanneB

In der Gründungsphase benutzen sehr viele Selbstständige ihr privates Girokonto auch für geschäftliche Zahlungsvorgänge. Zwar sehen Banken dieses Verhalten nicht gerne, tolerieren es aber. Doch spätestens wenn es ans Zahlen der ersten Rechnung im laufenden Betrieb geht, empfiehlt sich eine strikte Trennung zwischen privatem und geschäftlichem Zahlungsverkehr. Doch warum ist das so?

Trennung nicht nur für das Finanzamt wichtig

Ein rein zu Geschäftszwecken genutztes Girokonto erleichtert enorm die Buchführung: Da sämtliche Zahlungsvorgänge eindeutig betrieblich veranlasst sind, können diese einfacher den entsprechenden Belegen zugeordnet werden. Und auch dem Finanzamt wird bei einer eventuellen Betriebsprüfung die Arbeit erleichtert. Hinzu kommt, dass so auch für den Gründer selber ein einfacherer Überblick gegeben ist – und Fragen nach einem ausreichenden Guthaben für den nächsten Zahlungslauf sind mit einem Blick zu beantworten.


Auch Banken selber sehen gemischt genutzte Konten von Freiberuflern und Selbstständigen eher mit gemischten Gefühlen. Schließlich gibt es in den meisten Fällen unterschiedliche Gebührenstaffeln für private und geschäftliche Girokonten. Das kann so weit gehen, dass manche Banken ein Girokonto kündigen, wenn sie eine gemischte Nutzung vermuten. Für den Geschäftsverkehr gelten für Unternehmen schließlich andere Regelungen als für Endverbraucher.

Wer benötigt kein Geschäftskonto?

Gründer, die nebenberuflich tätig sind, weil sie beispielsweise auf eBay Dinge im kleinen Rahmen versteigern, benötigen kein extra Geschäftskonto. Aber auch viele Künstler oder Freiberufler trennen nicht zwischen privat und geschäftlich. Wer jedoch einen größeren Zahlungsverkehr mit Lieferanten und Kunden aufweist, sollte auf jeden Fall ein geschäftliches Girokonto beantragen. Für juristische Personen ist das Geschäfts-Girokonto ohnehin ein Muss – das sind folgende Rechtsformen:

  • GmbH
  • AG
  • KG
  • GbR
  • UG

Tipp: Guthaben statt lieber aufs Tagesgeldkonto einzahlen

Wer als Gründer ein höheres Guthaben auf dem Girokonto besitzt oder auch Rücklagen für Steuerzahlungen bildet, kann sich diese, bis sie fällig werden, besser verzinsen lassen, indem er sie auf ein Tagesgeldkonto transferiert. Jeder Gründer kann neben dem Girokonto auch solch ein Tagesgeldkonto eröffnen. Wo es nun für das Tagesgeldkonto die besten Zinsen gibt und wie sich die Zinsen derzeit entwickeln, zeigt das Online-Portal tageszinsen.org auf.

Bild: © istock.com/ SusanneB

Die Vorteile von Tagesgeldkonten:

  • Geld ist täglich verfügbar
  • Guthaben wird ordentlich verzinst
  • Kontoführung kostenlos
  • Überweisungsdauer aufs Girokonto liegt bei einem Tag

 

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