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Immer gefragter: ERP-Systeme in kleinen und mittleren Unternehmen

Schon lange sind ERP-Systeme auch bei mittleren und kleinen Unternehmen gefragt, und so nehmen neben den großen Anbietern immer mehr ausländische Unternehmen die Chance wahr, mit spezialisierten Lösungen den deutschen Markt zu beeinflussen. Dass hier allerdings noch Verbesserungspotenzial besteht, zeigt das SaaS-Modell.

Kleine Unternehmen erkennen Notwendigkeit von ERP-Systemen

ERP-Systeme werden bei kleinen neu gegründeten Unternehmen immer beliebter. Dennoch existieren zahlreiche Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern, die noch über kein klassisches ERP-System verfügen. Der Grund hierfür liegt darin, dass viele dieser Unternehmen auf mehrere Insellösungen zurückgreifen, um ihre geschäftlichen Prozesse zu steuern. Wie Studien zeigen, ist allerdings eine klare Entwicklung in Richtung der integrierten Systeme auszumachen, deren Notwendigkeit zunehmend auch von kleinen Unternehmen erkannt wird. So nutzen kleine und mittelgroße Firmen etwa 32 % ihrer Investitionen für ERP-Systeme, bei Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern sind es sogar 36 %. Diese Zahlen liegen deutlich über dem Bereich, der für andere Lösungen eingeplant wird, wie etwa die Entwicklung kundenbezogener Software.

Ausländische Hersteller punkten durch Spezialisierung

Doch nicht nur kleine Unternehmen bringen den Markt zunehmend in Schwung, auch immer mehr spezialisierte Anbieter aus dem Ausland steigen in das Massengeschäft ein. Sie behaupten sich gegen globale Anbieter mit breit gefächertem Angebot, wie Microsoft, Sage, SAP oder Exact. Auf den deutschen Markt drängen unter anderem Firmen wie der ERP-Anbieter Abacus aus der Schweiz oder das norwegische Unternehmen Mamut, das mit der Mediengruppe Haufe und dem Softwarehaus Lexware kooperiert. Auch aus Osteuropa ist Konkurrenz zu erwarten: Die polnische AP AG zielt auf die Marktführung, und auch Comarch etabliert sich durch eine Partnerschaft mit SoftM auf dem deutschen ERP-Markt.

Ausbaufähig: Das SaaS-Modell sorgt für Probleme

Was diese Hersteller verbindet, ist die Tatsache, dass jeder von ihnen Lösungen im Software-as-a-Service-Modell, kurz SaaS, anbieten. Bei der Firma Mamut ist dies sogar ausschließlich der Fall. Allerdings existieren sowohl seitens der Anbieter als auch auf der Seite der Anwender Probleme bezüglich dieses Modells. So fällt es rund zwei Dritteln der Befragten einer Studie schwer, den Begriff korrekt zu definieren. Lediglich bei einem Drittel sind ausreichende Kenntnisse vorhanden. Auch für die Hersteller scheint SaaS Schwierigkeiten mit sich zu bringen, denn noch immer wurde kein Weg gefunden die Kunden sicher an sich zu binden.

 

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