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Existenzgründung eines Freiberuflers am Beispiel des Filmemachers

Etwa 1.344.000 Menschen in Deutschland arbeiten freiberuflich. Der Grund dafür liegt auf der Hand, denn die meist speziellen Fachkenntnisse und die Nähe zu dem Kunden als Selbstständiger werden heutzutage dringend gebraucht. Vor allem die Sparte der Kunstschaffenden nimmt einen großen Anteil der Freiberufler ein. 316.000 freie Kulturberufe zählte das Institut für Freie Berufe 2016. Auch Filmemacher zählen zu dieser Berufsgruppe. Wie wird man Filmemacher und was für Hürden gibt es zu überstehen?

Traumberuf: Filmemacher

Einen eigenen Film drehen

Viele filmaffine Menschen, die bereits eine Ausbildung in dem Bereich abgeschlossen oder sich das nötige Know-how selbst beigebracht haben, träumen davon: einen eigenen Film drehen und ganz groß rauskommen. Mit dem nötigen Vorwissen sollte das doch zu machen sein. Filmequipment besorgen, Catering-Service anheuern und die Komparsen z. B. bei Blank und Biehl buchen. Jetzt noch eine gute Idee und dann – Hollywood, here I come! In der Praxis sieht das leider etwas schwieriger aus. Wir haben fünf Tipps für die Existenzgründung.

Fünf Tipps zur Existenzgründung

  1. Selbstvertrauen – Bevor Sie anfangen, vom großen Glück zu träumen, sollten Sie sich zunächst folgende Frage stellen: Bin ich für das freiberufliche Arbeiten geschaffen? Denn besonders als Filmemacher wird einem psychisch und physisch einiges abverlangt. Oft ist man ganz alleine für Regie, Kamera, Licht und die Postproduktion verantwortlich. Am besten lassen Sie sich im Vorfeld und bei der Gründung fachmännisch beraten.

  2. Rechtsform – Wenn Sie alleine durchstarten wollen und kein Teamplayer sind, gründen Sie ein Einzelunternehmen. Diese Gründung ist einfach zu vollziehen, denn sie entsteht automatisch, wenn die freiberufliche Tätigkeit ausgeübt wird und keine andere Rechtsform ausgewählt wurde. Auch muss das Einzelunternehmen nicht ins Handelsregister oder in ein Partnerschaftsregister eingetragen werden. In Deutschland ganz sicher die häufigste Form in der Selbstständigkeit. Mehr zur Gründung eines Einzelunternehmens finden Sie hier bei Gründerblatt.

  3. Gewerbetreibender oder Freiberufler? In der Regel trifft das Finanzamt die Entscheidung, welcher Gruppe der Selbstständigen Sie angehören. Generell aber gilt: Wenn Sie eine größtenteils künstlerische Tätigkeit ausüben, gelten Sie als Freiberufler. Möchten Sie als Filmemacher jedoch unterrichten oder erzieherisch arbeiten, könnte die Entscheidung anders ausfallen.

  4. Anmeldung – Anders als Gewerbetreibende müssen Sie sich als Freiberufler nur beim Finanzamt anmelden. Nachdem Sie dem Finanzamt geschildert haben, was Sie vorhaben, müssen Sie den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und Angaben zu Ihrer Tätigkeit machen.

  5. Soziale Absicherung – Viele Künstler lassen sich über die Künstlersozialkasse (KSK) gesetzlich versichern. Die KSK steuert zu den Kosten der Kranken-,Pflege- und Rentenversicherung die Hälfte bei. Als Filmemacher sollte man außerdem darauf achten, dass das Equipment und die Berufsunfähigkeit versichert sind.

 

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