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Fernsehwerbung: auch für Startups geeignet

Bild: @ andresantanams, pixabay

Für einen erfolgreichen Start sollten sich Jungunternehmen im Bereich Werbung vielseitig aufstellen. Neben modernem Online Marketing sind auch klassische Medien wie Print, Radio und Fernsehen effektive Werbeplattformen. Fernsehwerbung ist jedoch eine der kostenintensivsten Maßnahmen. Doch es gibt viele Varianten wie Redaktionsbeiträge oder Spots auf Lokalsendern, die zum Budget eines Startups passen.

Klassischer TV-Spot

Gründer sollten Fernsehwerbung in Betracht ziehen. Denn auch in Zeiten von Netflix, YouTube und anderen Streaming-Varianten gehört das klassische Fernsehen beim Großteil der Deutschen zum Alltag. Wer weiß, was beim Kunden ankommt, kann mit Fernsehwerbung innerhalb kurzer Zeit große Reichweiten erzielen. Dank Einschaltquotenmessung kann die Attraktivität des Spots – und damit der Erfolg oder Misserfolg der Werbung – sofort gemessen werden. TV-Werbung lässt sich besonders zielgruppenorientiert einsetzen, denn je nach Sender, Show und Sendezeit erreicht man unterschiedliche Zuschauer. Tatsächlich erreicht Fernsehwerbung knapp 98 Prozent der Zielgruppen.

Die meisten Menschen verbinden TV-Werbung mit millionenschweren Kampagnen großer Unternehmen. Einen TV-Spot bei großen TV-Sendern zu platzieren, ist tatsächlich kostspielig. Es kann sich aber lohnen, wenn die Kampagne gut durchdacht ist. Beispiele dafür sind Startups wie Juniqe. Das Unternehmen hat mit seinen Clips gezeigt, dass TV-Spots auch für Jungunternehmen funktionieren. Der erste Spot lief 2016 auf RTL2, Sixx, Sky sowie DMAX und trug schnell zum Wachstum der Firma bei. Für den Clip rief das Unternehmen in sozialen Netzwerken dazu auf, Fotos von sich und seinen Lieblingswerken zu teilen. Die Gewinner erhielten eine Prämie und durften selbst im TV-Spot auftreten. Der Grund für den Erfolg: Aufmerksamkeit auf Social-Media-Plattformen, Einbindung der Kundschaft, Authentizität im Werbespot.

Werbespot beim Lokalsender

Um ins Fernsehen zu gelangen, braucht es nicht immer teure Kampagnen. Lokale Bekanntheit ist der Grundstein für eine globale Marktwirtschaft. Spots auf Lokalsendern zu platzieren ist in der Regel günstiger als auf deutschlandweiten Privatsendern. Je nach Art des Unternehmens kann man durch die geografisch-kulturelle Nähe eine Vertrautheit mit dem Kunden herstellen und “direkte Nachbarn” effektiv abholen.

TV-Streaming

Am 29. März geht das neue Antennenfernsehen in den Regelbetrieb. DVB-T wird zu DVBT-2 umgestellt. Genaue Informationen dazu findet man hier. Wer Werbung auf bestimmten TV-Sendern schalten möchte, sollte wissen, dass sich hieraus leichte Veränderungen in den Zuschauer-Reichweiten ergeben können. Einige dritte Programme können nach der DVB-T-Abschaltung auch in Regionen empfangen werden, in denen sie vorher nicht zur Verfügung standen. Wer Werbung auf Privatsendern von zum Beispiel der RTL- und ProSiebenSat.1-Gruppen schalten möchte, sollte bedenken, dass diese nach der DVB-T-2-Umstellung für Zuschauer kostenpflichtig sind. Dies könnte einerseits zu einem Wegfall einiger Zuschauer führen, andererseits werden dadurch DVB-T-2 Alternativen wie TV-Streaming begehrter.

Bereits jetzt eröffnen TV-Streaming-Anbieter gute Werbemöglichkeiten. So werden zum Beispiel bei kostenlosen Accounts beim Umschalten Werbespots eingeblendet. Auch diese Plätze sind geeignet, um schnell und effizient viele Zuschauer abzuholen. In der Regel kosten diese Schaltplätze weniger als der klassische Werbespot auf großen TV-Sendern.

Reportagen

Neben dem Format Werbespot gibt es weitere Möglichkeiten, den TV-Zuschauer zu erreichen. Reportagen über die Firma, ein Projekt, ein Produkt oder Ähnliches im Zusammenhang mit dem Unternehmen sind eine davon. Redaktionelle Berichterstattung ist weniger auffällig als Werbemittel, kann aber genauso effektiv sein. Reportagen oder redaktionelle Berichte geben dem Zuschauer einen Einblick in das Unternehmen oder das Produkt. Vielerorts bietet sich durch die Zusammenarbeit von Startup und Redaktion eine Win-Win-Situation: Das Jungunternehmen macht auf sich aufmerksam – die Redaktion hat einen neuen Beitrag.

 

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