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Gründungskapital: 3 Finanzierungsarten im Vergleich

Bild: © geralt, pixabay

Die gute Business-Idee allein garantiert nicht den Erfolg. Gründer stehen schnell vor der Herausforderung eine geeignete Finanzierung zu finden, die zu ihrem Geschäftsmodell passt. Sinnvolle Möglichkeiten gibt es einige. Abzuwägen, welche Vorteile verschiedene Arten der Finanzierung bieten, fällt jedoch häufig schwer. Um einen kurzen Überblick zu erhalten, folgt eine Darstellung dreier unterschiedlicher Finanzierungstypen:

  • Investment durch Business Angels
  • Crowdfunding
  • Gründungskredite

Investment durch Business Angels

Ehemalige oder aktive Unternehmer investieren gern in gute Geschäftsideen junger Nachwuchsunternehmer. Insbesondere dann, wenn sie aus ihrem eigenen branchenspezifischen Erfahrungshorizont schöpfen können, stellt sich diese Variante der Finanzierung oft als sehr nützlich heraus. Der junge Unternehmer profitiert von den detaillierten Marktkenntnissen seines Investors, der die wirtschaftlichen Chancen häufig genauer einschätzen kann, ist aber auch von dessen Bewertung abhängig. Gleichzeitig sind für Investoren oft nur Geschäftsmodelle interessant, die eine gewisse Skalierbarkeit garantieren können. Nachzuweisen ist die Skalierbarkeit über eine Deckungsbeitragsrechnung und verschiedene Zukunftsszenarien, die vorhandene Wachstumschancen am Markt belegen können. Entscheidet sich der Business Angel für eine Investition, geht es um eine geschickte Verhandlung. Wie autonom der Gründer dann noch in seinen Geschäftsentscheidungen bleibt, unterscheidet sich stark von Fall zu Fall. Auch der Rückfluss des Investments ist je nach Vereinbarung unterschiedlich, wird aber meist in Form von Geschäftsanteilen, Darlehen oder Umsatzbeteiligungen gewährleistet.

Crowdfunding

Beim Crowdfunding gibt es, wie der Name schon sagt, eine größere Menge an kleineren Investoren. Je nach Art des Crowdfunding fließt die Investition zu den Geldgebern zurück, wird in Form von Produktleistungen zurückgegeben oder ist als Spende ohne Rückfluss gedacht. Der Gründer setzt eine Kampagne auf, in der die Ziele und der Businessplan erläutert werden. Hier scheitern viele Gründer an einer interessanten, aufmerksamkeitsfördernden und verständlichen Aufbereitung und Präsentation ihrer Idee. Aktuell wurden jungen Unternehmerinnen bessere Erfolgsquoten im Crowdfunding nachgewiesen. Auch soziale oder Nonprofit-Projekte haben erfahrungsgemäß bessere Chancen auf ausreichende Finanzierung. Ist das Crowdfunding erfolgreich, können sich gleichzeitig günstige
Marketing-Effekt ergeben: Die Crowd fungiert bestenfalls als positiver Multiplikator im Netz.

Gründungskredite bei der Bank

Dieser Weg ist regulierter als die beiden vorherigen. Die Einreichung des Business-Plans ist hier wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Finanzierung. Häufig wird dieser nicht sofort angenommen, sondern muss in der Regel einige Male überarbeitet werden. Hilfreich ist auch, direkt zu Beginn alle Unterlagen vollständig einzureichen um längere Bearbeitungszeiten zu vermeiden und konsistente Konzepte und Zahlen zu liefern. Will man eine solide Geschäftsidee verwirklichen und auch möglichst unabhängig von Investoren bleiben, die auf jede unternehmerische Entscheidung Einfluss nehmen können, lohnt sich dieser Weg. Man gibt keine Anteile ab, sondern zahlt den geliehenen Geldbetrag ganz klassisch in Raten mit Zinsen zurück. Kreditverträge unterscheiden sich dabei in Dauer der tilgungsfreien Zeit und Fälligkeitszeitpunkt. Kreditrechner im Internet bieten dabei eine erste Möglichkeit sich online zu informieren und den notwendigen Finanzierungsrahmen und die dazugehörigen Konditionen abzuschätzen.

 

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