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Firmengründung mit knappem Budget: 5 Tipps zum Kostensparen

Bild: @ Unsplash, pixabay

Unternehmer sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, bei und nach der Gründung einer Firma Kosten zu sparen. Viele Firmen werden von vorneherein mit einem knappen Budget gegründet. In diesem Fall zählt jeder gesparte Euro. Im nachfolgenden Artikel stellen wir einige Möglichkeiten vor, bei der Firmengründung die Kosten zu reduzieren.

1. Direktkauf von Möbeln

Kaum ein Unternehmen kommt ohne eine Büroeinrichtung aus. Wer mit einem knappen Budget arbeiten muss, kauft seine Möbel häufig nicht neu, sondern aus zweiter Hand. Wer keinen direkten Kontakt mit seinen Kunden hat, kann dies durchaus tun. Andere Unternehmen können sich diese günstigen Möbel nicht leisten, denn sie würden bei den Kunden einen schlechten Eindruck hinterlassen. Welche Alternative bleibt übrig?

Sam Stil-Art-Möbel macht es vor: Der Direktverkauf von Möbeln ab Lager gewinnt seit geraumer Zeit an Popularität und ist auch bei der Firmengründung eine gute Möglichkeit, günstig an hochwertiges Mobiliar zu kommen, welches bei den Kunden einen positiven Eindruck hinterlässt. Durch den Direktverkauf werden die Möbel alle direkt ab Lager an das Unternehmen verkauft. Eine Verteuerung durch Groß- und Zwischenhändler entfällt. Der daraus resultierende Preisvorteil wird direkt an den Kunden weitergegeben. Ein weiterer Vorteil ist die kurze Lieferzeit von nur wenigen Tagen.

2. Betrieb im Home-Office

Wenn es die Ausführung des Jobs erlaubt, können Unternehmer viel Geld sparen, indem sie von einem Home-Office aus arbeiten. Ausgaben für das Büro in den eigenen vier Wänden lassen sich zum Teil als Werbungskosten (maximal 1.250 Euro) abschreiben, wenn kein anderer Arbeitsplatz vorhanden ist. Das gilt zum Beispiel für freiberufliche Texter oder Autoren. Wenn das Home-Office jedoch der Mittelpunkt der betrieblichen oder selbstständigen Tätigkeit ist, dann dürfen die Aufwendungen in voller Höhe abgesetzt werden.

Unterschieden wird hier in zwei Bereichen:

  • Anteilige Kosten: Miete, Nebenkosten, etc., welche sich auf den Wohnraum, nicht alleine auf das Arbeitszimmer, beziehen. Die absetzbare Höhe hängt von der Bürofläche im Vergleich zur Wohnfläche ab.
  • Vollständig absetzbare Kosten: Ausgaben für die Büroausstattung (Lampen, Tapeten) sowie klassische Betriebsmittel (Schreibtisch, Regal) sind vollständig absetzbar. Wer einen Computer absetzen möchte, muss eine Nachweispflicht erbringen, dass dieser schwerpunktmäßig beruflich verwendet wird.

3. Bartering – Tauschgeschäfte sind nicht außer Mode

Tauschgeschäfte sind in etwa so alt wie der Handel selbst. Vor vielen Jahrtausenden tauschten reisende Händler die unterschiedlichsten Produkte. Händler X tauschte ein Produkt aus seiner Region gegen eine Ware von Händler Y aus dessen Gegend. Die neue Ware wurde dann zu Hause gegen viel Geld verkauft, schließlich war sie dort nicht erhältlich.

Das materielle Tauschgeschäft wird auch heute noch praktiziert, auch wenn nicht mehr ganz so häufig wie früher. Aufgrund der Globalisierung ist heute praktisch jedes Produkt weltweit erhältlich. Gerade junge Unternehmen sollten dieses uralte Prinzip dennoch zu ihrem Vorteil nutzen. Angenommen man gründet eine Werbeagentur und möchte von einer Druckerei Flyer drucken lassen. Statt für die Flyer zu bezahlen, bietet man der Druckerei ein kostenloses Werbekonzept im Gegenzug an. Oder aber ein neuer Feinkostversandhandel bezahlt den Steuerberater mit Lebensmitteln. Junge Unternehmen müssen kreativ sein, um am Markt bestehen zu können.

4. Preisverhandlungen: Kleinvieh macht auch Mist

Ein guter Unternehmer hat gelernt, wie man richtig feilscht. Dabei sollte er aber nicht zwingend nach dem Motto geiz ist geil_ vorgehen. Zugegeben, die Basar-Mentalität ist nicht jedermanns Sache. Spätestens beim Besuch auf dem örtlichen Flohmarkt wird man merken, dass das Feilschen gang und gäbe ist. Ein erfolgreicher Unternehmer muss dieses Prinzip ebenfalls anwenden. Getreu dem Motto Kleinvieh macht auch Mist zählt am Ende jeder Euro. Addiert man nämlich jeden Einzelnen, kommt im Laufe der Jahre eine ordentliche Summe zusammen.

Bei Verhandlungen ist wichtig zu wissen, dass praktisch alle Preise für B2B-Produkte einen gewissen Verhandlungsspielraum besitzen. Je nach Bestellmenge fällt dieser größer oder kleiner aus. Es liegt am Unternehmen, diesen voll auszunutzen. Jeder Unternehmer und alle Mitarbeiter sollten immer versuchen, bevor sie einen Kaufvertrag unterschreiben, den Preis zu verhandeln.

5. Ein Unternehmen kann ohne Investitionen nicht wachsen

Viele Unternehmen sind von ihrem Talent so überzeugt, dass sie sich in jedem Bereich auskennen. Auch wenn das stimmen mag: Zeiten ändern sich – Unternehmer müssen Weiterbildungen in Erwägung ziehen. Wer sich nicht mit Updates auf dem neusten Stand hält, wird früher oder später nicht mehr mitkommen. Nur die ständige Auseinandersetzung mit den neusten Entwicklungen durch die Teilnahme von Weiterbildungsmaßnahmen hilft einem Unternehmen, konkurrenzfähig zu bleiben und sich weiterzuentwickeln. Doch auch hier gibt es eine Grenze: Der ständige Konsum von eBooks, Offline- und Onlinekursen, Seminaren, Workshops und anderen Angeboten muss nicht zwingend zum Erfolg führen. Denn das Wissen alleine stabilisiert kein Unternehmen, wenn der Lernende es nicht in die Praxis umsetzen kann. Sinnvoll wäre es, in die Akquise einer externen Kompetenz zu investieren, wenn diese nötig ist. Ansonsten sollte es ausreichen, sich auf die vorhandenen Fähigkeiten zu konzentrieren und nicht von der zentralen Business-Idee abzuweichen.

 

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