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Firmenwagen und Steuervorteile: von Alufelge bis Garagentor

Bild: © istock.com/anyaberkut

Der Dienstwagen ist nicht nur praktisch, da er meistens auch für private Fahrten genutzt werden kann. Vor allem in Sachen Steuern eröffnet er einige Möglichkeiten zum Geldsparen. Das hängt jedoch stets von vielen Details ab, wie sich im Folgenden zeigt.

Vorweg: Die Steuer-Kniffe rund um den Firmenwagen betreffen nicht nur das Auto selbst. Denn auch die Rolltore privater Garagen können bares Geld wert sein: Nämlich dann, wenn der Firmenwagen dort abgestellt wird und das Unternehmen die Kosten der Garage trägt. Entscheidend dafür ist ein Urteil des Bundesfinanzhofs aus dem Jahr 2007. Vorher galt pauschal, dass der Mietzuschuss des Unternehmens als zusätzliches Gehalt zu sehen ist und deswegen voll steuerpflichtig sei.

Es muss jedoch zwischen privaten, bereits bestehenden und zusätzlich angemieteten Garagen unterschieden werden. Bei Letzterer ist die Zahlung des Unternehmens als steuerfreier Auslagenersatz definiert; die Garage wird damit zum kleinen Steuervorteil. Ebenfalls eine Rolle spielt die Handhabung des Firmenwagens: Wer die Ein-Prozent-Regelung (zur Berechnungsmethode geht es hier) anwendet, kann die Garage komplett steuerfrei nutzen. Mit Fahrtenbuch dagegen fällt eine anteilige Versteuerung an (dafür steht der Wagen an sich bei der Fahrtenbuch-Methode jedoch steuerlich besser da).

Bild: 2. © istock.comMaxRiesgo

Leasing einmal mehr im Mittelpunkt

Es gibt also viel zu beachten, denn auf die Details kommt es an. Aus Sicht von Gründern und Selbstständigen ist die am häufigsten gestellte Frage die nach dem steuerlichen Status von Leasing-Fahrzeugen. Diese sind als Firmenwagen besonders gefragt, da sie die Liquidität nicht allzu stark angreifen. Noch besser: Sowohl etwaige Anzahlungen als auch die Tilgungsraten sind steuerlich absetzbar. Allerdings bleibt wie schon im obigen Garagen-Beispiel auch hier zu beachten, ob die Fahrtenbuch-Methode oder die Ein-Prozent-Regelung angewendet wird.

Mehr absetzbar als gedacht

Logischerweise sind auch alle anfallenden Betriebskosten absetzbar: Inspektionen, TÜV-Hauptuntersuchung, Versicherung, ADAC-Mitgliedschaft, Ölwechsel und all die anderen bekannten Ausgaben, darüber hinaus auch Reparaturen, die im Rahmen des normalen Verschleißes anfallen. Für Strafzettel und andere Ordnungswidrigkeiten gilt das natürlich nicht. Wohl dagegen für Zubehör: Selbst Verschönerungen wie Alu-Felgen oder Schürzen und Spoiler sind absetzbar. Ausrüstung wie Navis, Straßenkarten oder Schonbezuge können ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden; es gilt also, die Kassenzettel sorgfältig aufzubewahren.

 

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