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Weihnachten oder Geburtstag: Gute Geschenke von Chef zu Mitarbeiter

Bild: © Blickpixel, pixabay.de

Noch sind die Tage lang und sonnig, der Sommer sorgt für gute Laune. Doch auch in den dunklen und kalten Wintermonaten kann der Chef die gute Laune aufrechterhalten. Dazu plant er am besten rechtzeitig. Gerade zu Weihnachten freuen sich Mitarbeiter besonders darüber, wenn sich der Chef für gute Arbeit erkenntlich zeigt und Loyalität sowie Engagement mit einem Geschenk belohnt. Dabei zählt aber bei aller Bescheidenheit längst nicht nur der gute Gedanke des Chefs, es sollte idealerweise auch ein Geschenk sein, an dem der Mitarbeiter wirklich Freude hat. Je nach Unternehmensgröße und Hierarchie können die Geschenke dabei ganz unterschiedlich ausfallen. Mitarbeiter größerer Unternehmen freuen sich zum Beispiel gewiss über einen Wertgutschein, etwa für die Parfümerie Douglas. Gerade kleinere Betriebe können demgegenüber ganz besonders mit persönlichen Geschenken punkten, zum Beispiel mit einem Fotobuch oder einem Fotokalender, die man unter anderem hier in Auftrag geben kann. Darin können wichtige Meilensteine und/oder besondere Momente des vergangenen Jahres in Bildern festgehalten sein und sich somit bei den Mitarbeitern auf lange Zeit zu schönen Erinnerungen verfestigen.

Das Finanzamt will auch ein Stück der Weihnachtsgans

Das Finanzamt lässt dabei steuerfreies Schenken nur in strikten Grenzen zu. Die Höhe der fälligen Steuerzahlung hängt unter anderem ab vom Wert der Geschenke und auch davon, wer diese erhält. Geschenke für Mitarbeiter und Geschäftspartner unterliegen nämlich unterschiedlichen Regelungen. Dies gilt jedenfalls für Geschenke, deren Anschaffungspreis nicht über zehn Euro liegt. Diese sogenannten Streuartikel zählt das Finanzamt nicht als geldwerten Vorteil, somit sind sie steuerfrei.

Gute Kundenbindung – Geschenke für Geschäftspartner

Pro Jahr und Person lassen sich 35 Euro als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Dazu ist eine Erfassung in der Buchhaltung dringend erforderlich. Wird ein Beleg mehr als einem Empfänger zugeordnet oder wird die Summe von 35 Euro überschritten, kann der Unternehmer das Geschenk nicht mehr als Betriebsausgabe von der Steuer absetzen. Damit sich der Empfänger, der den Wert des Geschenks als Einnahme versteuern müsste, nicht über ein hochwertiges Geschenk zu ärgern braucht, kann der Geschenkgeber das Präsent mit einer Pauschalsteuer von 30 Prozent abdecken. Hinzu kommen Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag. Es ist zudem ratsam, den Beschenkten darüber zu informieren, damit dieser sein Geschenk nicht abermals versteuert.

Dankbarkeit zeigen – Geschenke für Mitarbeiter

Auch die Geschenke an Mitarbeiter müssen zunächst versteuert werden und können später bei der Steuererklärung geltend gemacht werden. Gänzlich steuerfrei bleibt die Aufmerksamkeit bis zu einem Wert von 60 Euro zu einem besonderem, persönlichen Ereignis, etwa einem Geburtstag oder einer Hochzeit. Weihnachten zählt jedoch nicht dazu. Hier muss der Arbeitgeber aufpassen, es greift die Regelung der Sachzuwendungen, die ohne Anlass gemacht werden können. Die Grenze beträgt hier 44 Euro im Monat, die viele Arbeitgeber bereits für ein Ticket des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen, welches sie dem Arbeitnehmer zur Verfügung stellen. Achtung: Wird diese Freigrenze überschritten – und sei es nur um einen Cent –, wird der komplette Betrag steuer- und abgabepflichtig, sodass der Arbeitnehmer das Geschenk entsprechend seinem persönlichen Steuersatz versteuern muss – genau wie seinen Arbeitslohn. Auch hier kann der Schenkende jedoch die Pauschalsteuer übernehmen.

 

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