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Gesetzlich krankenversichern während und nach der Existenzgründung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland ist auch für Existenzgründer und Selbständige eine gute Alternative zur privaten Krankenversicherung. Die Beiträge werden in der GKV in Höhe von 14,6 % des beitragspflichtigen monatlichen Bruttoeinkommens erhoben – unabhängig vom Gesundheitszustand oder Alter. Für Selbständige entfällt die sonst übliche Aufteilung von 7,3 % für den Arbeitgeber und 7,3 % für den Arbeitnehmer, sie müssen beide Teile übernehmen. Zahlreiche Krankenkassen verlangen einen Zusatzbeitrag, da diese mit den allgemeinen Beitragseinnahmen nicht auskommen. Dieser wird je nach Krankenkasse individuell festgelegt und liegt bei durchschnittlich 1,1 % (Stand 07/2016).

Wichtige Kriterien zur Krankenkassenwahl

Seit Juli 2016 stehen den Versicherten, durch die Fusionen einiger Versicherer, nur noch 117 Krankenkassen zur Auswahl. Die Wahl des zukünftigen Versicherers sollte sich nicht nur nach der Höhe des Zusatzbeitrages richten, sondern auch nach dem Angebot an guten Extraleistungen oder besonderen Wahltarifen. Ein weiteres Kriterium ist ein kompetenter Kundenservice und die gute Erreichbarkeit der Mitarbeiter der Krankenkasse.

Welche Leistungen werden angeboten?

Der Leistungskatalog der Krankenkassen ist zu 95 % identisch, dennoch lohnt es sich zu vergleichen und bei den gewünschten Leistungen genauer hinzuschauen. Es kann für Verbraucherinnen und Verbraucher hilfreich sein, sich über verschiedene Testberichte zur gesetzlichen Krankenversicherung zu informieren und dabei den persönlichen Testsieger herauszufinden.

Gefragte Extraleistungen sind beispielsweise alternative Naturheilverfahren (z. B. Homöopathie, Osteopathie), Bonusprogramme und Gesundheitskurse. Versicherte werden dafür größtenteils mit Prämien in Form von Sach- bzw. Geldleistungen belohnt, u.a. für die Mitgliedschaft im Sportverein oder für die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen. Das Disease-Management-Programm (kurz DMP) bietet für Chroniker ein strukturiertes Behandlungsprogramm, welches derzeit nur für Patienten von Diabetes mellitus, Brustkrebs, koronare Herzerkrankung, Asthma bronchiale und COPD zur Verfügung steht.

Die Krankenversicherung wechseln

Wenn Sie mit den Leistungen Ihrer Krankenkasse nicht zufrieden sind, können Sie diese nach einer ununterbrochenen Mitgliedschaft von mindestens 18 Monaten kündigen. Die Kündigung wird spätestens zum letzten Tag im Monat eingereicht und erfolgt dann mit einer Frist von 2 Monaten zum Monatsende. Der Versicherer ist verpflichtet, Ihnen innerhalb von 14 Tagen eine Kündigungsbestätigung auszustellen, damit Sie diese bei einem Wechsel dem neuen Versicherer vorlegen können. Bei bestehenden Wahltarifen kann es jedoch zu einer längeren Bindungsfrist kommen. In diesem Fall ist es ratsam, sich über die Kündigungsfrist zu erkundigen. Während dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit, eine neue Krankenkasse zu wählen und sich dort anzumelden. Andernfalls bleiben Sie weiterhin bei dem bisherigen Versicherer angemeldet. Bei einer Erhöhung oder erstmaligen Erhebung des Zusatzbeitrags besteht ein Sonderkündigungsrecht. Die Frist zur außerordentlichen Kündigung beträgt dann nur 4 Wochen, auch wenn noch keine 18-monatige Mitgliedschaft besteht.

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