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Gründen mit wenig Kapital – der clevere Weg in die Selbständigkeit

Erfahrene Unternehmer sind der Meinung, dass nur mit hohem zeitlichen Engagement und vor allem erheblichen finanziellen Ressourcen echter Erfolg eintritt. Sie messen den Erfolg allein an den Umsatz- und Gewinnzahlen. Das ist sicherlich kein falscher Ansatz, aber es ist ein veralteter.

Die Gründerlandschaft hat sich verändert und die Währung, in der sich Erfolg messen lässt, ist zumindest breiter aufgestellt, als noch vor zwanzig Jahren. Persönliche Freiheit, sinnstiftende Inhalte und nachhaltige Produkte haben einen hohen Stellenwert erreicht. Nicht allein der Gewinn zählt.

Ebenfalls verändert haben sich die Wege, die zum Erfolg führen. Waren früher für Gründungswillige mit negativer Schufa die Türen zum Unternehmenskredit versperrt, so ist auch diese Hürde heute erheblich leichter zu umschiffen. Ja, es ist möglich, trotz Schufa-Eintrag ins Unternehmerleben zu starten. Wie ein überlegter Start mit kleinem Geld aussehen kann, wird anhand eines Praxisbeispiels mit dem Naturprodukt Reis anschaulich erklärt.

Kleiner Kredit für die Selbständigkeit

Sich selbständig zu machen ist inzwischen gar nicht mehr so stark mit Kapital verbunden, wie früher. In Zeiten, in denen Studenten mit einer einzigen Idee einen glänzenden Start in die Selbständigkeit hinlegen, müssen auch Personen mit negativer Schufa nicht zurückstecken. Denn es ist möglich, mit wenig Kapital zu starten und dieses Kapital über seriöse Kreditgeber aufzunehmen. Maxda.de ist der Spezialist unter den Anbietern für Kredite ohne Schufa. Selbst, wenn die Hausbank schon eine Ablehnung ausgesprochen hat, können Verbraucher an Geld kommen. Dabei arbeitet Maxda transparent und erklärt, dass das Geld aus der Schweiz und Liechtenstein kommt. Banken mit Sitz in einem der genannten Länder verlangen keine Schufa-Auskunft. Allerdings sichert sich der Geldgeber gegen gewissen Risiken ab und verlangt dafür höhere Zinsen. Außerdem ist der Kredit ohne Schufa auf 5.000 € maximal begrenzt. Das ist für die neue Art zu gründen ausreichend.

Überlegt selbständig machen

Der Betrag sieht gering aus, ist aber mehr als genug. Denn die neuen Gründer gehen ihre Geschäftsidee mit Köpfchen und Engagement an. Dabei gibt es zwei Grundregeln:

  1. Die erste Grundregel beim Gründen mit wenig Kapital ist, Geld durch Zeit zu ersetzen. Time is cash, time is money – also dreht man den Spieß um und richtet sich danach. Das Credo dabei lautet überlegt zu handeln, sich nicht hetzen zu lassen und die Zeit effektiv nutzen.
  2. Die zweite Grundregel lautet, alles Überflüssige weg zu lassen und sich ausschließlich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Wer in einem vielleicht unangenehmen Arbeitsverhältnis steht und am liebsten bereits heute kündigen will, sollte sich mäßigen und sich Regel 1 vor Augen führen: Nicht hetzen, sondern überlegt handeln. Sinnvoll ist, im Arbeitsverhältnis zu verharren und es als Brot-und-Butter-Job zu sehen. Mit der Arbeit dort lässt sich die Miete bezahlen und der Kühlschrank füllen. Nach Feierabend zu Hause feilen angehende Selbständige an ihrer erfolgversprechenden Geschäftsidee.

Geschäftsidee erarbeiten

Eine Geschäftsidee zu finden ist nicht so einfach. Sie muss zum Gründer passen, Aussicht auf Erfolg haben und im Low-Budget-Verfahren umsetzbar sein. Regel 1 sagt, Zeit ist Geld, deshalb ist es zunächst wichtig, Zeit in die Recherche von Ideen zu stecken. Die Idee sollte möglichst einfach sein und sich zunächst auf ein einziges Produkt konzentrieren.

Low-Budget-Gründung am Beispiel von Reis

Ein Gründer hat recherchiert, dass die Deutschen im Jahr 4,3 Milliarden Tonnen Reis verzehren. Zudem hat er herausgefunden, dass Verbraucher Naturreis bevorzugen, diesen aber aus Preisgründen nicht so oft kaufen. Der Gründer hat in Erfahrung gebracht, wie die Lieferkette von Reis ist und dabei ermittelt, dass

  • Zwischenhändler,
  • Lagerkosten,
  • Verpackung und Versand

den Einkaufspreis verfünffachen. Darauf schlägt der Anbieter in Deutschland noch einmal eine satte Gewinnspanne auf. Der Verkaufspreis für Endverbraucher steht in einem Missverhältnis zu den Erzeugungskosten, das Sparpotenzial ist groß.

Der clevere Gründer wendete Regel 2 an und plante, alles Überflüssige weg zu lassen. Er recherchierte nach Reiserzeugern, die qualitativ hochwertige Sorten anbauten und informierte sich über die Möglichkeiten und Preise, einen ganzen Container Reis aus dem Erzeugerland nach Hamburg verschiffen zu lassen. Dadurch schaltete er sämtliche Zwischenlieferanten aus und sparte Kosten, die sein Produkt günstiger werden ließen. In Hamburg fand er einen Betrieb, der die Reislieferung in Jahresvorratspacks abfüllen und verschicken konnte. So vermied er weitere Kosten für Lagerung sowie einen eigenen Verpackungs- und Versandbetrieb.

Abbildung: Deutsche Verbraucher lieben Reis. Daraus lässt sich eine Geschäftsidee entwickeln. Bildquelle: Robfoto, pixabay.de


Verkauft werden sollte das Produkt ausschließlich online, um die Kosten für den Vertrieb zu sparen. Unterm Strich konnte der Gründer ein Spitzenprodukt zu einem erheblich günstigeren Preis anbieten. Die 5.000 € steckte er fast ausschließlich in Marketingkosten, um seine Internetseite bekannt zu machen. Denn die Internetseite sollte die einzige Plattform sein, über die der günstige Reis in Spitzenqualität zu haben ist. Auch hier ging er überlegt vor und recherchierte zuerst mit erheblichem Zeitaufwand, über welche Kanäle er seine potenziellen Kunden zielsicher erreichen konnte. Erst dann ging er ins Risiko und holte sich den nötigen Kleinkredit.

Aus der sicheren Angestelltenposition überlegt gründen mit guten Erfolgsaussichten

Was Studenten in Berlin, Hannover und anderswo intensiv studieren können, können geduldige Angestellte mit Ausdauer auch in Eigenregie erreichen. Der Studiengang, der sich auf diese Art zu gründen konzentriert, nennt sich Entrepreneurship. Die Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin bietet ein Masterstudium Entrepreneurship an. Auch die Leibnitz Universität Hannover hat ein ähnliches Studium im Angebot.

Wer die Zeit und das Geld hat, kann nebenberuflich einen Fernlehrgang belegen und findet online eine Fülle von Möglichkeiten. Wer Zeit in die Bildung investiert, wird oft mit geldwerten Effekten belohnt. Angestellte, die bereits eine erste Idee entwickelt haben und ihre Idee einem interessierten Publikum vorstellen wollen, um hilfreiches Feedback zu erhalten, können an einem der kostenlosen Veranstaltung der Stiftung für Entrepreneurship teilnehmen.

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, bei der Firmengründung Kosten zu sparen. Überlegte Gründer lesen sich diese in Ruhe durch und binden die gewonnenen Informationen sinnvoll in ihr Konzept ein. So sparen sie Zeit und Geld und maximieren die Erfolgschancen, ohne große finanzielle Risiken einzugehen.

 

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