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Die kleinen, oft vergessenen Helferlein, die jedes Gründerbüro benötigt

 

Bild: © Free-Photos, pixabay.de

Mit Laptop und Notizbuch lassen sich zwar so manche Startups gründen. Für den Dauerbetrieb braucht es jedoch einige zusätzliche Helfer. Jedes Startup in jeder Branche hat seine eigenen Elemente, die es zwingend zum Funktionieren benötigt. Der Computer ist universell. Doch schon danach wird es spezifischer: wo das Designbüro vielleicht nicht ohne 3D-Drucker und Zeichenbretter auskommt, benötigt der Onlineversand eher spezielle Lagerhaltungs-Utensilien. Doch es gibt auch noch weitere, branchenübergreifende Elemente – bloß werden sie häufig vergessen und erst dann bemerkt, wenn sie dringend benötigt werden. Damit Ihnen das nicht passiert, listen wir genau diese Dinge auf.

1. Stichwort Drucker

Kennen Sie „Murphy’s Gesetze“? Das sind Universal-Regeln, nach deren Grundtenor immer etwas genau dann ausfällt, wenn man es am nötigsten braucht. Und beim Drucker sind das dann Toner oder Tintenkartuschen, wenn wichtige Verträge ausgedruckt oder Handouts erstellt werden sollen – bestenfalls eine unschöne Verzögerung, schlimmstenfalls jedoch eine Katastrophe, wenn der Kunde vor einem steht.

Machen Sie es sich also zur Maßgabe, dass neben den Kartuschen, die sich im Gerät befinden, zu absolut jeder Zeit eine vollständige Reserveladung im Unternehmen vorhanden ist. Und sobald nachgeladen wird, müssen instantan neue gekauft werden.

2. Die Visitenkarte

Kaum ein Gründer wird es sich nehmen lassen, den Firmennamen und seine Position auf einer Visitenkarte festzuhalten. Doch was gerne vergessen wird, ist, diese auch nach festgelegten Maßstäben zu verteilen:

  • Jeder Brief, der das Haus verlässt
  • Ein Halter an der Außenseite der Eingangstür
  • Jeder Arbeitsplatz
  • Schwarze Bretter in Coworking Spaces
  • Freunde und Familienmitglieder

sollten jederzeit eine ausreichende Anzahl an günstig gestalteten Papier-Visitenkarten bereithalten. Und für wirklich wichtige Geschäftskunden können Sie auf speziellere Modelle setzen, die etwa aus Metall oder Acrylglas bestehen und somit besonders hochwertig sind.

3. Für den Paketboten

Es gehört zu den Startup-Grundregeln, dass man im Haus zumindest eine ausreichende Anzahl normaler Couverts mit Sichtfenster sowie A4-Hüllen für umfangreichere Unterlagen besitzt. Doch sobald auch nur die kleinste Chance dafür besteht, Warensendungen herausgeben zu müssen, etwa Datenträger oder Warenproben, ist es unabdingbar, ein Sortiment der passenden Hüllen dafür bereitzuhalten. Denn Schnelligkeit ist heute Trumpf und schon ein Tag Verzögerung kann über Wohl und Wehe entscheiden.

4. USB-Sticks

Es gibt unzählige Gründe, warum man Daten weitergeben müsste. Vielleicht damit ein Kunde eine Präsentation gleich mitnehmen kann. Vielleicht um bei einem spontanen Treff das gesamte Portfolio des eigenen Startups präsentieren zu können. Natürlich gibt es heute dafür unzählige Web-basierende Varianten zwischen E-Mail und Sharing-Programmen. Doch „was man in der Hand hat“ ist oft durch nichts zu ersetzen – schon weil das Web nicht überall verfügbar ist, um große Datenmengen herunterzuladen.

Aus dem Grund sollte man eine Anzahl von kleinen, günstigen USB-Sticks bevorraten. Vier GB Kapazität reichen für die meisten Situationen schon aus. Und: Lässt man sie mit dem Logo der Firma bedrucken oder gravieren, hat man gleich einen weiteren, dauerhaft nützlichen Werbeträger, der demjenigen, der ihn verwendet, immer wieder das Startup positiv ins Gedächtnis ruft.

5. Für die Tastatur

An einem Computerarbeitsplatz ist es praktisch unvermeidlich, dass Schmutz entsteht und in der Tastatur landet. Wird diese nur von einer Person benutzt, ist das nur ein rein optisches Problem. Steht der Arbeitsplatz jedoch mehreren zur Verfügung, leidet darunter bereits die Hygiene. Daher sollten sogenannte Tastatur-Gele angeschafft werden. Dass sind spezielle Reinigungs-Knetmassen, die durch ihre leichte Klebrigkeit einfach nur auf die Tasten gedrückt werden müssen und beim Abziehen jeglichen Schmutz mit sich nehmen.

6. Werkzeug

Ob der Firmencomputer ein neues Bauteil braucht, eine Nachweis-Urkunde an die Wand soll oder einfach nur an einer verschlossenen Deckenleuchte die Glühbirne ausgetauscht werden muss: Selbst ein maximal von jeglicher Handwerksarbeit entferntes Startup benötigt oft genug Werkzeug. Die folgenden Dinge sollten deshalb nie fehlen:

  • Hammer und Nägel
  • Beißzange
  • Steckschlüssel-Set mit Bits und Sechskantnüssen
  • Kombizange
  • Festes Isolierband
  • Cutter-Messer

Ein solches Mini-Sortiment passt in jeden Schuhkarton und kann so für alle möglichen Eingriffe bereitgehalten werden.

7. Füllfederhalter

Kugelschreiber sind heutzutage absolut überall und werden nicht nur in allen möglichen Qualitätsstufen angeboten, sondern auch ebenso universell verwendet. Für die Etikette macht es jedoch einen erheblichen Unterschied, ob man als Gründer unter wichtige Verträge seine Unterschrift mit einem solchen Noname-Kuli setzt oder zu etwas greift, was durch seine Anmutung einer so bedeutungsvollen Unterschrift etwas mehr Stil verleiht.

Nein, es muss kein teurer Montblanc sein, aber zumindest der Firmeninhaber sollte sich im Schreibwarengeschäft seines Vertrauens einen anständigen, etwas edler anmutenden Füllfederhalter besorgen. Allerdings sollten Sie darauf achten, auch dazu passende, dokumentenechte Tinte zu erwerben. Nicht jede normale Tinte erfüllt diese Anforderung und kann ggf. mit der Zeit verblassen.

8. Kabelbinder

Schon an einem einzigen Computerarbeitsplatz kann sich eine ganz erhebliche Menge an Kabelsalat bilden, wenn man nur die typischen Ein- und Ausgabegeräte wie Tastatur und Bildschirm anschließt. Und erst recht, wenn man Server betreibt, kommt kein Startup darum herum, ein gut bestücktes Sortiment an Kabelbindern vorrätig zu halten. Am besten sind solche Sets, in denen verschiedene Größen und Farben vorhanden sind – dadurch lassen sich auch zusammengehörige Leitungen auf leichte Art und Weise markieren. Ergänzt werden sollte ein solches Set aber in jedem Fall durch Binder, die auf Klettverschlüssen basieren sowie sogenannten Spiralschlauch, mit dessen Hilfe mehrere Kabel über eine längere Strecke zu einem dicken Leitungsverbund zusammengeführt werden können.

9. Lange USB- und sonstige Kabel

Sparen gehört auch bei großen Herstellern von Elektronik heute leider zum „guten Ton“ – selbst bei High-End-Geräten. Das manifestiert sich zwar nicht zwingend in der Leistung, aber vor allem beim Zubehör. Und dort werden Jahr für Jahr die Anschlüsse immer mehr Opfer des Spargedankens, indem USB-Kabel immer kürzer werden. Tatsächlich verfügt heute kaum noch ein Handy über Kabel, die lange genug sind, um sie mit einer Bodensteckdose zu verbinden und dennoch eine Nutzung oder zumindest Ablegen auf dem Tisch zu ermöglichen.

Insbesondere unter der Maßgabe, dass es auch einen Kundenservice darstellen kann, im Haus eine schnelle Lademöglichkeit anzubieten, sollten deshalb einige richtig lange (>2m) USB-Kabel vorrätig sein. Werden diese gekauft, bietet es sich zudem auch an, gleich noch ein Sortiment an Mehrfachsteckern und vielleicht eine Kabeltrommel zu organisieren – denn Leitungen kann man in manchen Situationen nie genug haben.

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