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Die eigene Gründung attraktiv gestalten

Sie haben ein eigenes Geschäft als Einzelhändler gegründet oder sind kurz davor? Ihre Ideen sind innovativ und Ihre Produkte bieten eine hohe Qualität? Dennoch ist die Kundenflut nicht so groß, wie Sie sich das wünschen. Vielleicht ist die optische Gestaltung nicht so gut, wie sie sein könnte. Dieser Artikel hilft Ihnen auf die Sprünge.

Der erste Eindruck von draußen zählt

Nehmen wir also an, die Kunden laufen einfach an Ihrem Geschäft vorbei. Das können Sie sich nicht erklären? Verlassen Sie den Laden für eine Minute und betrachten Sie ihn von außen. Stellen Sie sich vor, sie wären nicht der Inhaber, sondern einfach nur Passant auf einer Shoppingtour. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie gern in diesem Geschäft einkaufen würden. Falls nein, wird es dringend Zeit für die Überarbeitung Ihrer Fassade.

Zunächst: Fällt Ihr Geschäft als solches überhaupt auf? Fehlen Leuchtreklamen oder angemessene Kundenstopper, die über Ihr Angebot informieren? Achten Sie zunächst darauf, dass Eingangsbereich und Schaufenster zu dem passen, was Sie verkaufen möchten. Es ist sinnlos, ein schönes Schaufenster zu gestalten, wenn Sie kein Gesamtkonzept für Ihren Laden haben.

Abbildung 1: pixabay.com © ncb80 (CC0 1.0)

Das Schaufenster und der Eingangsbereich

Das Schaufenster sollte indes verschiedene Eigenschaften kombinieren: Nutzen Sie die Fläche, die Ihnen zur Verfügung steht, aber überladen und überfrachten Sie das Schaufenster nicht. Es ist die erste sichtbare Auslage Ihrer Waren – die wenigsten Menschen betreten ein Geschäft, dessen Schaufenster ihnen nicht gefällt. Achten Sie auf eine farblich gut abgestimmte, sich nicht beißende Auslage. Eine clevere Aufteilung sorgt für optische Reize, Ihre Ware muss attraktiv aussehen.

Dass die Fassade gepflegt sein sollte und die Farbe nicht abblättert oder ähnliche Verfallserscheinungen sichtbar sind, dürfte klar sein. Achten Sie auf eine zielgruppenorientierte Gestaltung und platzieren Sie nach Möglichkeit Pflanzen in großen Tontöpfen, die das Geschäft lebendiger und freundlicher wirken lassen. Verfügen Sie über einen Kundenstopper, so bedenken Sie, dass dieser auch prominent platziert sein muss, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Das Interieur des Ladens

Alle schöne Fassade und die beste Auslage der Welt helfen nicht, wenn der Laden innen nichts her macht, im Gegenteil. Daher ist das erste Ziel, den positiven äußeren Eindruck im Inneren gleich fortzusetzen. Ansprechende Möbel, die zum Schauen und Betrachten Ihrer Waren einladen, sind eine lohnende Investition. Natürlich müssen Sie das Mobiliar entsprechend aufteilen – nicht zu viel, aber auch nicht zu reduziert lautet hier die Devise. Kreative Gestaltungselemente, die Geschmack beweisen und nicht im ganzen Einzelhandel zu sehen sind, sorgen für Impulse beim Kunden. Gehen Sie jedoch mit der Zeit: Trends sollten Sie bewusst und gezielt aufgreifen, ohne sich anzubiedern. Es macht Sinn, Fachzeitschriften zu Rate zu ziehen, die Ihnen beim Einrichten helfen.

Schaffen Sie Übersicht und ermöglichen dem Kunden mit wenigen Blicken, das Ladenlokal zu verstehen und sich eine gewisse Orientierung zu verschaffen. Niemand möchte in einem Labyrinth einkaufen. Selbstverständlich können Sie auf diese Weise die Kunden an der Hand nehmen und zu Produkten führen, deren Verkauf für Sie am interessantesten ist und die Sie für die attraktivsten halten. Übrigens orientiert sich eine Großzahl der Menschen eher nach rechts, wohingegen sie die Ladenmitte eher meiden. Planen Sie also gegen den Uhrzeigersinn.

Bei der Regalgestaltung sollten Sie clever sein und die Waren weder zu hoch, noch zu tief platzieren. Ideal wäre eine Höhe zwischen 120 und 160 cm – weder Bücken noch auf die Zehenspitzen stellen ist optimal. Der leichte Griff lädt hier zum Kaufen ein.

Licht – kein Beiwerk

Wie immer ist die Betrachtungsweise des Kunden auch bei der Beleuchtung entscheidend. Welches Licht würde Sie ansprechen? Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur grelle Neonröhren in Massen platzieren, das Licht ihre Verkaufsfläche aber ausreichend beleuchtet und nicht zu dunkel werden lässt. Die geschmackvollste Aufteilung und die besten Möbel sind bei Über- und Unterbeleuchtung mangelhaft repräsentiert.

Warmes Licht ist kaltem in der Regel vorzuziehen. Es schafft ein gewisses Wohlbefinden beim Kunden, das die kalten Neonröhren nicht bieten können. Dabei ist ein solches angenehmes Licht, das sich natürlicher anfühlt, nicht zwangsweise immens teuer. Seien Sie auch hier kreativ und lassen sich von Lampentrends inspirieren. Nutzen Sie Licht auch dazu, Fokuspunkte im Laden zu setzen. Machen Sie es aber nicht auffällig – plötzlich viel helleres Licht auf einem Warenregal kann sogar unfreiwillig komisch wirken. Der Mensch als Augentier wünscht sich eine Lichtatmosphäre. Allerdings: Verkaufen Sie elektronische oder technische Produkte, sollten Sie eher auf weißes Licht achten. Warmes Licht dagegen schafft eine gemütliche Wohnzimmerstimmung, die z.B. für Textilien und Wohngegenstände wünschenswert ist.

Mit etwas Glück verfügen Sie über ein Geschäft, in dem Sie Licht indirekt einsetzen können. So verschwindet es förmlich in der Architektur und die Kunden nehmen es nicht als Fremdkörper wahr. Damit das Licht keine Unsummen an energetischen wie finanziellen Ressourcen beansprucht, nutzen Sie Tageslicht.

Abbildung 2: pixabay.com © Unsplash (CC0 1.0)

Kein Zauberwerk – aber ein Verkaufsmagnet

Mit diesen einfachen Hinweisen können Sie ihren Laden und seine Gestaltung positiv beeinflussen. Haben Sie keine Angst vor Neuem und lassen Sie sich auf eine neue Optik ein. Falls Sie sich nicht zutrauen, selbst Hand anzulegen, ziehen Sie einen Innenarchitekten hinzu. Aber mit etwas Fantasie und gutem Willen können Sie es selbst schaffen!

 

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