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Wir gründen eine Firma: Wenn mehrere Partner an einem Projekt beteiligt sind, sollten viele Punkte geklärt sein

Zunächst steht der Gedanke, dann die Realisierung. Was am runden Tisch, bei einem Bierchen unter Freunden in der Kneipe, noch nicht so ganz spruchreif war, kann sich später als beste Idee zur Gründung einer Firma herauskristallisieren. Firmengründungen mit Geschäftspartnern sind keine Seltenheit und werden immer häufiger praktiziert. Denn geteiltes Leid ist bekanntlich nur halbes Leid, wenn das Vorhaben scheitern sollte.

Läuft das Unternehmen erfolgreich, ist es wichtig, dass man im Vorfeld und vor allem bevor diverse Verträge unterschrieben werden, klärt wer für was in dem neu-gegründeten Unternehmen zukünftig zuständig ist und welche Rechte und Pflichten jeder einzelne Partner beachten sollte und bereit ist einzugehen.

Den Gesellschaftervertrag gut durchdenken

Welcher Vertrag der Richtige für ein Unternehmen bestehend aus mehreren Personen ist, darüber sollte man sich gemeinsam ausgiebig informieren. Besonders wenn nicht geklärt ist, ob nur einer Geschäftsführer des Unternehmens sein soll, oder gleich mehrere oder alle beteiligten Personen. Spezielle Verträge, wie beispielsweise ein sogenannter Gesellschaftervertrag, stehen den Jungunternehmen hierfür zur Verfügung. Hier werden die Rechtsgrundlagen aller beteiligter Gesellschafter definiert. Gleiche Rechte und Pflichten für den jeweiligen Gesellschafter werden festgemacht und aufgeführt.

Somit ist auch grundsätzlich jeder Gesellschaftsvertrag das Fundament, auf dem die spätere Gründung einer GmbH oder auch GbR oder UG basiert. Daher ist es wichtig, dass besonders zu Anfang einer Firmengründung alles seinen geordneten Weg geht und vor allem rechtlich abgesichert ist. Bei einer GmbH ist es allerdings erforderlich, ein gewisses Grundkapital anzulegen und vor allem vorweisen zu können. Auch das sollte man sich als Gründungsmitglied und Geschäftspartner des Unternehmens genau vor Augen halten.

Welches Konto ist das Richtige?

Ein Unternehmen muss ein Geschäftskonto aufweisen können. Bei Einzelunternehmen ist es zwar theoretisch auch möglich, das Ganze über ein Privatkonto laufen zu lassen, doch eine Trennung macht auch hier Sinn. Wenn mehrere Personen zur Gründung des Unternehmens gehören, ist es sinnvoll, sich ein Gemeinschaftskonto anzulegen, auf das schließlich alle Gesellschafter des Unternehmens Zugriff haben. Wichtige Informationen bezüglich eines Gemeinschaftskonto findet man unter www.gemeinschaftskonto.org. Sich im Vorfeld über Vorteile und Nachteile eines Gemeinschaftskontos zu informieren, ist elementar für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den zukünftigen Geschäftspartnern.

Wo sollen die Gewinne einfließen?

Umsätze und Gewinne sind gut fürs Geschäft. Allerdings sollte man auch hier im Vorfeld schriftlich fixieren, wo die Gewinne einfließen sollen und wo nicht. Müssen neue Büromöbel angeschafft werden, oder doch eher ein Firmenwagen? Schon allein solche Diskussionen können das noch so gute Team auseinanderbringen. Denn nicht jeder ist gleicher Meinung und Auffassung. Und schon geht die Streiterei los. Was im Vorfeld schriftlich fixiert wurde und von allen Partnern unterschrieben wurde, steht und ist zunächst einmal unantastbar.

Ein Notar ist hilfreich (und manchmal sogar Pflicht)

Wenn alles soweit geklärt ist, die Rechtslage überprüft, die jeweiligen Zuständigkeiten der einzelnen Geschäftspartner geklärt sind, sollte unbedingt zum Vertragsabschluss ein Notar oder auch Rechtsanwalt hinzugezogen werden, der sich insbesondere mit Unternehmensgründungen auskennt. Nur so ist gewährleistet, dass falls es zu Unstimmigkeiten unter den jeweiligen Partnern kommt, auch schriftlich fixiert wird, wem was im Falle eines Rechtsstreites zusteht und was nicht. Denn gerade bei einer Beteiligung mehrerer Partner eines Unternehmens ist es sehr wichtig, dass jegliche Absprachen, Klauseln und Statuten schriftlich fixiert werden und dies unwiderruflich. Nur so ist eine Zusammenarbeit selbst in schwierigen Zeiten ohne Komplikationen und reibungslos möglich.

 

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