Gründungszuschuss erhalten

Inhalt dieser Seite zum Thema Gründungszuschuss:

 

Sichern Sie sich Ihren Gründungszuschuss zur Überbrückung der schwierigen Anlaufphase!

Möchten Sie eine Firma gründen oder ein Unternehmen kaufen? Dann haben Sie sich sicherlich auch schon darüber Gedanken gemacht, wie Sie in den ersten Monaten nach der Gründung Ihren Lebensunterhalt decken können. Schließlich dauert es oft einige Zeit bis die geplanten Umsätze in voller Höhe erzielt werden können, während die Mehrzahl der Kosten bereits von Beginn an vollständig anfallen. Dies führt meist zu einem gewissen Liquiditätsengpass. Hier bietet der Gründungszuschuss eine willkommene Überbrückungshilfe!

Bis zu 18.000 € steuerfrei vom Staat!

Sie können den Gründungszuschuss bei Ihrer Agentur für Arbeit beantragen, wenn Sie aus der Arbeitslosigkeit heraus eine hauptberufliche Selbständigkeit gründen und damit Ihre Arbeitslosigkeit beenden. Dies kann eine gewerbliche oder freiberufliche Existenz sein. Der Gründungszuschuss ist steuerfrei und unterliegt auch nicht dem Progressionsvorbehalt. Sollten Sie Ihre Selbständigkeit wieder aufgeben, muss der Zuschuss nicht zurückgezahlt werden. Allerdings ist der Gründungszuschuss seit Ende 2011 eine Ermessensleistung, was bedeutet, dass die Arbeitsagenturen seither jeden Antrag genau prüfen und nach eigenen Kriterien über eine Bewilligung entscheiden. Daher ist es besonders wichtig, einen überzeugenden Businessplan vorzulegen, mit dem Sie die langfristige Tragfähigkeit und Rentabilität Ihrer Geschäftsidee darlegen können. Nur so erhalten Sie die unbedingt notwendige Tragfähigkeitsbescheinigung.

Welche Voraussetzungen sind für eine Beantragung zu erfüllen?

  • Zwischen Beendigung Ihrer angestellten Tätigkeit und Beginn der Selbständigkeit liegt mindestens 1 Tag, an dem Sie als arbeitssuchend gemeldet sind.
  • Sie verfügen zum Zeitpunkt der Gründung noch über einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld in Höhe von mindestens 150 Tagen.
  • Sie können eine Tragfähigkeitsbescheinigung einer „fachkundigen Stelle“ vorlegen. Als fachkundige Stellen gelten insbesondere IHK und HWK. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Agentur für Arbeit von welcher fachkundigen Stelle die Tragfähigkeit bescheinigt werden soll.
  • Sollten Sie selbst gekündigt haben, erhalten Sie während der verhängten Sperrzeit keinen Gründungszuschuss. Nach Ablauf der Sperrzeit steht Ihnen dann aber der Gründungszuschuss in voller Höhe und über den gesamten Zeitraum, also 6 Monate, zu – es erfolgt keine Kürzung des Zuschusses.
  • Haben Sie lediglich Anspruch auf ALGII, können Sie keinen Gründungszuschuss, aber Einstiegsgeld beantragen.

Wie lange wird der Gründungszuschuss gezahlt? Wie hoch ist der Betrag?

  • Grundförderung: Der Gründungszuschuss errechnet sich aus Ihrem individuellen Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG I) zuzüglich einer Pauschale für die soziale Absicherung (z.B. für Krankenversicherung) in Höhe von 300€. Die Auszahlung erfolgt über 6 Monate.
  • Aufbauförderung: Danach können Sie die Weiterzahlung der 300€-Pauschale für nochmals 9 Monate beantragen – auch hier ist die Bewilligung allerdings eine Ermessensleistung. Für eine Bewilligung wird meist verlangt, die bisherige unternehmerische Tätigkeit darzustellen (z.B. die Zahl der Auftragseingänge oder Art der durchgeführten Werbemaßnahmen zur Auftragseinholung, Vorlage einer BWA u.ä.) und einen Ausblick auf die Entwicklung der nächsten Monate zu geben. Meist erwarten die Arbeitsagenturen auch den Nachweis eines Gewinns, der sich innerhalb eines von ihr vorgegebenen Rahmens bewegen muss, also weder zu niedrig noch zu hoch sein darf.

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