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Grundlagen der Buchhaltung

Bild: @ stevepb, pixabay


Wenn Sie sich mit Ihrer Geschäftsidee selbstständig machen, besteht vor allem die Anfangsphase aus viel Stress. Es ist schließlich eine Mammutaufgabe, sich und Ihr Produkt auf dem Markt zu etablieren und einen Kundenstamm zu akquirieren.

Und als ob das alleine nicht schon genug Aufwand wäre, müssen Sie sich auch um die Unternehmensführung kümmern. Das kostet die meisten Gründer ebenfalls viel Zeit, da sie auf diesem Gebiet über keinerlei Erfahrung verfügen. Die größten Bauchschmerzen bereitet oft die Buchhaltung.

Ordentliche Buchführung ist unerlässlich

Denn einerseits ist sie für die meisten Neuland, andererseits darf man dabei von Anfang an keine Fehler machen. Am Ende des Geschäftsjahres gehen die Bücher nämlich ans Finanzamt, das daraus ableitet, wie viel an Steuern zu entrichten ist.

Weisen die Bücher Fehler oder Lücken auf, drohen empfindliche Nachzahlungen, bei denen das Finanzamt sicherlich nicht zu Gunsten des Unternehmens rechnet. Schlechte Buchhaltung kann also extreme finanzielle Einbußen nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer Anzeige wegen Steuerhinterziehung kommen.

Die mühsame Einarbeitung lohnt sich

Da die Buchhaltung mit ihren unzähligen Vorschriften und Bestimmungen, die sich gefühlt jährlich ändern, auf viele Gründer wie ein Buch mit sieben Siegeln wirkt, trauen sie sich gar nicht erst daran. Stattdessen wird die unliebsame Aufgabe ausgelagert, sei es an den Steuerberater oder an einen ausgebildeten Buchhalter. So kann man sicher sein, dass die Zahlen am Ende stimmen und alle Unterlagen fristgerecht eingereicht werden.

Wenn auch Sie mit dem Gedanken spielen, die Buchhaltung nicht selbst zu erledigen, raten wir Ihnen jedoch eher davon ab. Denn diese Dienstleistung ist selbstverständlich nicht billig, und besonders in der ersten Phase der Selbstständigkeit sollten Sie ihr Kapital so gut wie möglich zusammenhalten. Zudem lohnt es sich noch aus einem weiteren Grund, die Bücher selbst zu führen: Sie erhalten dadurch einen sehr detaillierten Einblick in Ihre finanzielle Situation und können Ihre Strategie daran ausrichten.

Gründer profitieren von der vereinfachten Form der Buchhaltung

Als Gründer müssen Sie zudem in den allerwenigsten Fällen durch die komplizierten Regeln der doppelten Buchführung steigen. Stattdessen genügt die so genannte Einnahmen-Überschuss-Rechnung, bei der Sie Ausgaben und Einnahmen gegenüberstellen, um am Ende des Jahres Ihren Gewinn zu ermitteln und zu versteuern.

Als buchhaltungspflichtig gelten Sie nur dann, wenn Sie

  • Als Kaufmann im Handelsregister eingetragen sind
  • Ihr Unternehmen in den Rechtsformen KG, AG, oHG oder GmbH führen
  • Im Geschäftsjahr mehr als 60.000 € Gewinn oder mehr als 600.000 € Umsatz erwirtschaften

In diesen Fällen kommen Sie um die Doppik nicht herum.

Hilfe bei der Buchhaltung

Doch auch dann gilt: Arbeiten Sie sich in die Buchführung ein! Auch wenn es anfangs viel Zeit kostet: Es wird nicht lange dauern, bis Sie die Buchhaltung quasi nebenbei erledigen können. Helfen kann Ihnen dabei spezielle Software, mit der Sie auch als Laie jeden Geschäftsvorgang problemlos verbuchen können. Zudem verfügen solche Programme über Schnittstellen, mit denen Sie Ihre Zahlen schnell und einfach ans Finanzamt übermitteln können und so keine Fristen verpassen.

Hilfe bei der Buchhaltung finden Sie auch auf einschlägigen Internetportalen, auf denen Experten mit langer Berufserfahrung hilfreiche Fachartikel veröffentlichen. Alle Probleme, die im Zuge der Buchführung auftreten können, werden dort detailliert und ausführlich erklärt.

 

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