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Werbemittel für Startups – Welche klassischen Medien machen noch Sinn?

Bild: @ geralt, pixabay


Die Geschäftsidee löst Begeisterung aus, der Businessplan steht und die Arbeit hat begonnen: Nun muss das neue Produkt oder die neue Dienstleistung bei der Zielgruppe bekannt gemacht werden, damit das Start-up am Markt bestehen kann. Für Werbung steht jedoch oft nur ein geringes Budget zur Verfügung, weshalb viele Gründer bevorzugt Online-Werbung nutzen und digitale Kanäle für das Marketing verwenden. Doch Start-ups sollten klassische Werbeformen nicht komplett vernachlässigen, wenn sie ihre Bekanntheit steigern, ein positives Image aufbauen und festigen sowie Kunden gewinnen wollen. Welche Formen der Außenwerbung Sinn machen, hängt unter anderem von der Zielgruppe und der Größe des Werbebudgets ab.

Der Klassiker: Plakatwerbung

Das Plakat ist eine der beliebtesten Formen der Außenwerbung. Auf Grund der immer weiter steigenden Menge an Plakatwänden, City-Light-Postern, Litfaßsäulen und ähnlichen Werbeflächen im öffentlichen Raum und der damit verbundenen Konkurrenz nimmt jedoch die Wirkung ab. Um die Aufmerksamkeit der Passanten zu gewinnen, muss ein Plakat zwei Faktoren erfüllen: Es muss auffallend gestaltet sein, beispielsweise durch Bilder, Farben oder Schriften, und es muss groß sein. Das ergab die Trendanalyse Plakat 2013 vom Fachverband Außenwerbung, die Sie hier nachlesen können: http://www.draussenwerber.de. Um die gewonnene Aufmerksamkeit in Interesse umzuwandeln und schließlich einen Kaufwunsch auszulösen, muss ein Start-up seine Zielgruppe möglichst genau lokalisieren können. Ein Plakat an einem zentralen Platz einer Großstadt mag potentiell viele Menschen erreichen. Wenn jedoch nur ein kleiner Teil der Zielgruppe an diesem Ort anzutreffen ist, ergeben sich hohe Streuverluste und ein geringer Werbeeffekt. Damit wird das ausgegebene Geld verschwendet. Sinnvoller ist es daher, Plakate in Gegenden zu schalten, in denen die Zielgruppe wohnt, arbeitet oder ihre Freizeit verbringt.

Mobil unterwegs: Autofolien

Autofolien können auf Fahrzeugen wie zum Beispiel Dienstwagen angebracht werden, so dass die Autos zum Werbeträger werden und dem Start-up mobil Aufmerksamkeit verschaffen. Professionelle, selbstklebende Autofolien können beispielsweise über https://www.citymedien-shop.de bestellt werden. Fahrzeugbeschriftungen machen vor allem Sinn, wenn sich die Zielgruppe lokal oder regional verorten lässt. Dabei darf die Auto-Werbung nicht zu detailliert ausfallen, sondern muss in kurzer Zeit erfasst werden können, etwa wenn das beklebte Auto an einer Ampel hält oder langsam vorbeifährt. Mit aufmerksamkeitsstark gestalteten Autofolien können Start-ups mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand eine große Wirkung erzielen. Ein einfaches Firmenlogo auf der Tür eines Taxis sorgt jedoch für wenig Aufmerksamkeit. Sinnvoll sind hier vor allem kreative Gestaltungsideen, die sofort ins Auge fallen und im Gedächtnis bleiben.

Unterwegs mit Bus und Bahn: Werbung auf Verkehrsmitteln

Werbung auf öffentlichen Verkehrsmitteln wie Straßenbahnen oder Bussen bietet ähnliche Vorteile wie eine Autofolie: Sie ist in Bewegung und generiert überall dort, wo sie langfährt, Aufmerksamkeit – besonders, wenn sie kreativ gestaltet ist. Sie bietet allerdings deutlich mehr Platz und eignet sich unter anderem für große Bilder und mehrfarbige Designs, die besonders auffallen. Da Folienwerbung auf Verkehrsmitteln deutlich teurer ist, benötigt ein Start-up ein größeres Budget. Zudem lohnt sich Verkehrsmittelwerbung nur für Zielgruppen in Städten, die mit dem öffentlichen Personennahverkehr in Kontakt kommen. Wer Werbung auf Verkehrsmitteln platziert, sollte bei der Gestaltung außerdem darauf achten, dass keine zu großen Fensterbereiche zugeklebt werden. Das verärgert oft Fahrgäste und kann sie ungewollt gegen das werbende Unternehmen aufbringen.

Eine Krone fürs Auto: Dachschilder

Dachschilder sind vor allem auf Taxis üblich und werden nur noch selten zu Werbezwecken verwendet. Sie bieten nur eine kleine Fläche, die individuell gestaltet werden kann, weshalb ihre Wirkung gering ist. Zudem wirken Dachaufsetzer meist altbacken, was selten zum Image eines Start-ups passt. Sinn macht so ein Schild vor allem, wenn es ergänzend zu Autofolien verwendet und beispielsweise mit dem Logo oder einem cleveren, aufmerksamkeitsstarken Spruch bedruckt wird.

Sport frei: Bandenwerbung

Vor allem in Stadien und auf Sportplätzen ist Bandenwerbung omnipräsent: Die Banden, die ein Spielfeld umgeben, können komplett mit Werbung bedruckt werden. Es gibt verschiedene Formen, beispielsweise statische und drehende Banden. Eine sportbegeisterte Zielgruppe lässt sich so gut erreichen. Dabei gilt: Je größer die Veranstaltung ist, desto größer werden sowohl die Reichweite als auch sie Kosten der Bandenwerbung. Vor allem Start-ups, die nicht deutschlandweit Kunden suchen, können daher von dieser Werbeform bei lokal oder regional relevanten Sportveranstaltungen profitieren. Da Bandenwerbung meist Teil eines Sponsoringvertrags ist, positioniert sich das Start-up nicht nur als Werbender, sondern gleichzeitig als Förderer eines Sportvereins. Das kann ebenfalls imagebildend wirken.

 

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