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Klimaschutz in der Printbranche

Die Printbranche rebelliert und kämpft darum, Unternehmer davon zu überzeugen, dass nicht alles Gold ist, was digital ist oder Social Media heißt. Und die Sprecher der Druckbranche, die auf Haptik setzen, tun dies nicht unbegründet, sondern haben ein Whitepaper entworfen, das auf die Themen Nachhaltigkeit, Green-IT und Qualitätsmanagement eingeht. Die wichtigsten Informationen zum Whitepaper sind in diesem Ratgeber zusammengestellt.

Die Umweltbewusstseinsstudie als Basis des Whitepapers

Die Umweltbewusstseinsstudie geht regelmäßig der Frage auf den Grund, was die Deutschen vom Klimaschutz halten und wie sie sich selbst dafür stark machen. Die Ergebnisse der Untersuchung aus dem Jahr 2016 fielen so aus:

  • 91 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Deutschland besser würde, wenn häufiger auf das Auto verzichtet würde. In der direkten Folge wünschen sich 79 Prozent, dass dies auch bei der Stadtentwicklung berücksichtig wird. Bus und Bahn, aber auch das Fahrrad würden die Befragten als Alternative sehen.
  • Für 67 Prozent der Befragten ist Umweltschutz nötig. Wofür das Engagement nötig ist, geht in vielerlei Richtung. 58 Prozent sehen im Wohlstand den Grundstock für Umweltschutz. Für 51 Prozent bedeutet Umweltschutz Wettbewerbsfähigkeit. Für 48 Prozent schürt das Engagement in Umweltschutz auch die Hoffnung auf mehr Arbeitsplätze.
  • Das tragische Ergebnis der Studie ist aber auch dieses: Gerade finanziell schlechter gestellte Befragte sind tendenziell häufiger Umweltbelastungen ausgesetzt.

Nachhaltigkeit in der Printbranche

Bild: © MemoryCatcher, pixabay.de
Wer Nachhaltigkeit in der Printindustrie fordert, der muss bereits dort anfangen, wo der Rohstoff Holz hergestellt wird – nämlich in der Forstwirtschaft.

Wer das Todesurteil bereits über die Printindustrie gesprochen hat, der verkennt die Vielfältigkeit der Druckbranche. In Zeiten in denen E-Paper-Abonnements die Zahl der Print-Abos übersteigen, wird ein angstvoller Blick in die Zukunft verständlich. Vergessen wird dabei aber der Pappbecher, in den allmorgendlich der Coffee-to-go gekippt wird. Vergessen wird das Etikett auf dem Shampoo. Das alles sind Druckerzeugnisse, die zeigen: Die Printbranche gibt es auch weiterhin, nur in ganz anderem Gewand. Im eingangs erwähnten Whitepaper von Viaprinto heißt es: „Der Großteil der Aufträge kommt aus der gewerblichen Wirtschaft: Sie bestellt Werbedrucke, Kataloge und Verpackungen oder bedruckte Materialien wie Folien, Displays, Tapeten und Fußböden. Zeitungen, Zeitschriften und Bücher machen derzeit nur 20 Prozent der Druckprodukte auf dem deutschen Markt aus.“

Um die Anforderungen der Kunden umsetzen zu können und dabei im selben Atemzug auf den Klimaschutz achten zu können, wird häufig mit Zertifizierungsmodellen in der Papierbranche gearbeitet: Betriebe mit FSC®-Logo zeigen an, nachhaltig produziertes Papier zu verwenden. PEFC-zertifizierte Betriebe winken mit der Fahne, die sagt, dass mit dem Rohstoff Holz umweltbewusst und verantwortungsvoll umgegangen wird. Was in Deutschland recht gut klappt, ist mit Blick auf den Rest der Welt noch in der Anfangsphase, heißt es im Viaprinto-Whitepaper. Dort sind auch noch weitere Klima- und Ökolabels gelistet. Auch wird auf die Risiken des Zertifizierungs-Missbrauchs deutlich hingewiesen.

Wer als Betrieb der Printbranche auf den Zug von Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufspringen möchte, kann auch die professionelle Beratung von Klima-Profis in Anspruch nehmen. Ähnlich wie ein Detektiv spüren sie zunächst auf, wo Schwachstellen im Unternehmen sind. Anschließend kann ein Konzept erstellt werden, mit dem der Betrieb aus dem CO2-Tümpel herausgeführt werden kann.

Eine aktuelle Diskussionsrunde zeigt dieses Video:

 

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