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Konfiguratoren im E-Commerce: Wie sich Verbraucher mit Individualität fesseln lassen

Handel im eCommerce

Bildquelle: @ Ronile, pixabay


Bei der Existenzgründung eines Internetbusiness müssen Unternehmer einem Aspekt ganz besondere Aufmerksamkeit widmen: Der Individualität. Sie wird für den Konsumenten immer wichtiger und avanciert inzwischen zur unverzichtbaren Serviceleistung. Der Verbraucher will keine 08/15-Ware mehr, sondern wünscht sich individuell gestaltbare Produkte. Unikate, um es auf den Punkt zu bringen. Konfiguratoren spielen hierbei eine große Rolle. Sie ermöglichen die Personalisierung im Idealfall komfortabel, schnell und selbsterklärend. Worauf es bei Konfiguratoren ankommt, wird nachfolgend thematisiert.

Schritt für Schritt zum fertigen Unikat

Die E-Commerce-Branche blickt positiv auf die Zukunft. Die Zahlen sprechen für sich und Experten prognostizieren auch 2017 einen deutlichen Zuwachs. Betriebe, die bislang noch nicht über Online-Kanäle verkaufen, sollten also dringend damit anfangen, um das massive Potenzial abzuschöpfen. Wer sich über die Chancen und Risiken informieren möchte, findet hier Wissenswertes rund um die Boom-Branche. 

eMarketer Analysten haben die globalen Gesamteinnahmen des E-Commerce für das Jahr 2016 ermittelt: Rund 1,915 Milliarden Dollar sollen es sein. Laut Analyse könnten es im Jahr 2020 bereits über 4 Milliarden Dollar sein. Wie das Onlinemagazin CIO die eMarketer Ergebnisse zusammenfasst, sind folgende Boom-Kategorien für das starke Wachstum verantwortlich:

  1. Lebensmittel
  2. Gesundheit und Wellness
  3. Haustierbedarf
  4. Unikate
  5. Sportartikel
  6. Virtual Reality

Dass Unikate unter den sechs wachstumsstärkten Kategorien zu finden sind, bestätigt die hohe Nachfrage nach individuellen Produkten im E-Commerce. Erfolgreiche Internetunternehmer sind sich einig, dass sich die Verkäufe merkbar steigern lassen, je einzigartiger Produkte sind. Konfiguratoren erlauben es der Kundschaft genau das zu bieten. Und zwar nach eigenen Vorstellungen und Wünschen. Mittlerweile können online nicht nur Schuhe, Kleider und Schmuck individualisiert wird. Längst haben sich auch Produkte wie Waschbecken, Autos, Fahrräder, Druckartikel, Sportzubehör oder technische Anlagen für die Industrie in das Portfolio eingereiht. Selbst Parkhäuser können heute konfiguriert werden. Ein entscheidender Faktor bei Konfiguratoren ist eine sinnvolle und durchdachte Benutzerführung. Eine schrittweise Führung ist erforderlich, um es dem Nutzer so leicht wie möglich zu machen.

Eine Auswahl präsentieren: Der erste Schritt zum Neukunden

Kunden erwarten kreative Vorschläge, um diese anschließend nach eigenem Ermessen zu verändern. Ohne ansprechende Anregungen fühlen sie sich schnell überfordert und verlassen die Seite wieder, um bei einem Mitbewerber vorbeizuschauen, der seine Arbeit womöglich besser gemacht hat. Ein Beispiel, wie Kunden mit Produktvorschlägen gezielt zum Konfigurieren angeregt werden können, zeigt der Karten-Onlineshop familiensache im Hochzeitskarten-Sortiment. Hierbei werden mehrere Karten in unterschiedlichsten Stilrichtungen und Formaten übersichtlich gelistet. Der Seitenbesucher kann sich einen schnellen Überblick verschaffen und ein für ihn geeignetes Design wählen. Mit einem Klick auf das gewählte Produkt folgt die Weiterleitung direkt in den Konfigurator, wo Farben, Texte und weitere Details zur Anpassung bereitstehen. Die Designauswahl ermöglicht dem User einen intuitiven Einstieg, was wiederum die Chancen zum erfolgreichen Kaufabschluss erhöht. Der erste Schritt auf dem Weg zum Neukunden ist geschafft.

Bild: © WDnetStudio, pixabay

Kaufaktion fördern und Umsätze steigern

Das Konfigurieren erfolgt sehr verschieden. Während manche Kunden den gesamten verfügbaren Prozess durchlaufen, möchten Andere schon nach zwei Veränderungen kaufen und keine weiteren Anpassungen im Konfigurator tätigen. Müssen Letztere den Button zum Kaufabschluss dann aber mühsam suchen oder finden diesen gar nicht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der potenzielle Kunde abspringt. Um das zu verhindern, ist es elementar bei jeder Station innerhalb des Konfigurators einen Call-to-Action-Button einzubauen. Dieser sollte überall präsent und gut erkennbar sein.

Konfigurationsmöglichkeiten und Produkt klar darstellen

Innerhalb des Konfigurators ist es vorteilhaft, wenn Verbraucher sofort verstehen, was sie am Wunschprodukt verändern können. Das fördert die Customer Experience, also die positive Kundenerfahrung. Gleichermaßen bedeutend ist die grafisch möglichst realistische Darstellung des fertigen Produkts. Der Anwender muss sehen können, wie sich sein Wunschobjekt durch seine Anpassungen verändert. Gut gelöst wurde das zum Beispiel “vom Startup helmade”:https://www.helmade.com/de/helmdesign-bell-bullitt-inverted.html. Im Konfigurator für Motorradhelme wurde beispielhaft ein Modell konfiguriert. Anhand der Vorschau kann der Nutzer diverse Farben ausprobieren, Visiere wählen und die Größe festlegen. Er wird quasi zum Interagieren animiert, in dem er alle Konfigurationsmöglichkeiten im Blick hat. Jederzeit hat er dabei aber die Chance direkt auf den Button „In den Warenkorb“ zu klicken und die Individualisierung abzuschließen.

Ablenkungen vermeiden

Damit der kauffreudige User möglichst viel Freue beim Gestalten hat, sollten unnötige Ablenkungen aus dem Konfigurator-Bereich verbannt werden. Neben zu viel Text sind an dieser Stelle blickende Werbebanner fehl am Platz. Diese würden vom möglichen Kaufabschluss ablenken und stören. Der Besucher muss sich hier voll und ganz auf sein Produkt konzentrieren können und sich regelrecht im kreativen Schaffensprozess „verlieren“ dürfen. Im Mittelpunkt müssen innerhalb des Konfigurators Produkteigenschaften, Konfigurationsmöglichkeiten und die visuelle Veranschaulichung stehen.

Die ObjectCode GmbH mit Sitz in Berlin ist auf Konfiguratoren spezialisiert und erläutert im Video weitere wesentliche Tipps zur Benutzerführung:

 

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