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Gründer benötigen Krankenversicherung

Bild: © StefanSchranz, pixabay
Jeder Kassenpatient wünscht sich eine gute Gesundheitsversorgung.

Existenzgründer benötigen eine Krankenversicherung. Sie haben die Wahl zwischen einer privaten Versicherung und einer gesetzlichen Krankenkasse. Die Private lohnt sicht für junge, alleinstehende Existenzgründer, die gesund sind und in den ersten Jahren mit einem hohen monatlichen Gehalt rechnen. Die Leistungen sind individuell anpassbar und die Tarife für Neukunden in der Regel niedriger als in der gesetzlichen Versicherung. Der Wechsel in die Private ist jederzeit möglich. Allerdings ist das Zurückkehren in die gesetzliche Versicherung nur Ausnahmefällen gegeben.

Weiterhin gesetzlich versichert bleiben?

Für einige Gründer kann es sich lohnen, gesetzlich versichert zu bleiben. Denn die ersten Jahre nach der Existenzgründung sind oft mit finanziellen Risiken verbunden. Der Monatsbeitrag bei der Gesetzlichen basiert auf Einkommen des Gründers. Auf dieses wird ein allgemeiner Beitragssatz von 14,6 Prozent erhoben. Hinzu kommt ein Zusatzbeitrag, den sie zahlen müssen.

Die Krankenkassen haben gesetzlich vorgeschriebene Beitragsbemessungsgrenzen. Derzeit liegt der die Bemessungshöchstgrenze bei 4.237,50 Euro, der Mindestbetrag bei 2.178,75 Euro. Liegt der Verdienst unter dem Mindestbetrag, kann die Bemessungsgrenze weiter reduziert werden, vorausgesetzt, der Gründer kann sein geringes Einkommen nachweisen. Wer noch mehr sparen will, kann auf das Krankengeld verzichten und Beitragssatz auf rund 14 Prozent senken. Das sollten sich Gründer gut überlegen. Bei einem längerfristigen krankheitsbedingten Verdienstausfall kann es schnell zu finanziellen Engpässen kommen. Haben Gründer Kinder oder wollen eine Familie planen, können die sie diese mitversichern lassen. Bei der Privaten ist das nicht möglich.

Privatversicherung, was beachten?

Gründer, die einer privaten Krankenversicherung beitreten, müssen einen Fragebogen zur eigenen Gesundheit ausfüllen und Vorerkrankungen angeben. Der Versicherer ist nicht verpflichtet, den Antragssteller anzunehmen. Er kann Leistungen ausklammern oder die Person zu hohen Tarifen versichern, wenn das Krankheitsrisiko hoch ist. Die Berechnungsgrundlage des Beitrags setzt sich aus dem gewünschten Leistungsumfang, dem Alter und dem Gesundheitszustand zusammen. Wer jung eintritt, zahlt von Beginn an niedrige monatliche Beiträge. Für die privaten Kassen ist es irrelevant, ob Gründer viel oder wenig verdienen. Die Privaten bilden durch Altersrückstellungen Kapital. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase sinken diese Einnahmen aber. Zudem gibt es immer mehr ältere Menschen, die einen erhöhten medizinischen Bedarf haben. Gründer sollten deshalb damit rechnen, dass sich die Beiträge in der privaten Krankenversicherung in Zukunft erhöhen werden.

Trotz allem, sie profitieren bei der Privaten von einer besseren medizinischen Versorgung. Kunden können den Leistungsumfang nach ihren Bedürfnissen einrichten. Sie haben freie Arztwahl und bekommen Kosten für Heilpraktiker-Behandlungen erstattet. Beim Zahnersatz ist die Erstattung zudem höher als bei gesetzlichen Kassen. Privatpatienten haben im Krankenhaus Anspruch auf ein Einzelzimmer und eine Chefarztbehandlung. Die Leistungen sind lebenslang vertraglich geregelt.

Wer einmal zurück in die gesetzliche Versicherung will, kann das nur bis 55 tun. Selbst wer in diesem Alter Arbeitslosengeld bezieht oder eine Beschäftigung aufnimmt, hat keine Chance mehr auf eine Aufnahme.

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