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Tipps rund um den Ladenbau: innovative Lösungen zur Geschäftseinrichtung

Bild: @ Unsplash, pixabay

Ein gutes Produkt allein, ist kein Garant für Erfolg. Stattdessen kommt es darauf an, dass die Ware bestmöglich präsentiert wird, um die Kundschaft davon zu überzeugen. Und obwohl Onlineshops eine immer größere Rolle für Unternehmen spielen, ist der stationäre Einzelhandel nach wie vor unverzichtbar. Doch wie lassen sich Läden innovativ und verkaufsfördernd einrichten? Wir haben praktische Tipps und interessante Informationen rund um das Thema Geschäftseinrichtung zusammengetragen. Lesen Sie hier, wie Sie als Existenzgründer einfache Verkaufsräume in vielversprechende Einkaufserlebniszonen verwandeln, um Ihre Erfolgsaussichten von Anfang an positiv zu prägen.

Die Zielgruppe im Blick

Perfekt designte Waren und Verpackung tragen maßgeblich zur betrieblichen Entwicklung bei. Damit die potenzielle Kundschaft die Produkte auch tatsächlich kauft, muss aber auch das Ladenkonzept stimmen. In erster Linie müssen Verkaufsräume die Zielgruppe ansprechen, um den Abverkauf zu fördern. Daher sollte der erste Schritt, wenn nicht längst geschehen, darin bestehen die Zielgruppe detailliert zu analysieren. Das Ziel muss sein durch Analysen und Marktforschung ganz genau zu erfahren, was die Kunden wollen und brauchen. Wer die Geschäftseinrichtung nicht perfekt auf die individuellen Bedürfnisse seiner Kundschaft abstimmt, verschenkt wertvolles Potenzial.

Shops als Eventlocation

Ladenbetreiber sind heute nicht mehr nur Verkäufer. Sie repräsentieren die angebotene Ware auch nicht nur. Vielmehr geht es beim Einrichten von Verkaufsflächen mittlerweile darum den Gästen ein harmonisches Einkaufserlebnis zu bescheren und den Einkauf als solchen zu einem Event avancieren zu lassen. Klingt zunächst überspitzt, trifft den hohen Anspruch der modernen Verbraucher aber genau. Shop-Entertainment ist heute das Zauberwort der Einzelhändler und keineswegs ein kurzweiliger Trend. Stattdessen beruhen die neuesten Entwicklungen im Ladenbau auf dem interdisziplinären Forschungsgebiet des Neuromarketings. Zwar ist längst bekannt, dass ökonomische Entscheidungen seitens Konsumenten größtenteils unbewusst ablaufen und von diversen Faktoren wie Farben, Formen, Licht und Gerüchen beeinflusst werden, doch das damit einhergehende Potenzial bezüglich der Shop-Einrichtung ist noch nicht ausgeschöpft.

Ein Blick auf Internetpräsenzen von führenden Einrichtern verdeutlicht, dass die Forschung diesbezüglich elementaren Einfluss auf die Entwicklung von Geschäftseinrichtung hat. Der Ladeneinrichter Storebest mit Sitz in Österreich hat sich auf die Ausstattung von Einzelhandel, Arztpraxen, Apotheken sowie Friseursalons spezialisiert und präsentiert Store Branding-Konzepte „unter Einbeziehung der neuesten Erkenntnisse des Neuromarketings“. Anhand eines dreidimensional dargestellten Einrichtungskonzepts werden Unternehmern, abgestimmt auf Zielgruppe und Betriebsart die optimierten Verkaufsflächen präsentiert. Im Rahmen des Ladenbaus kann die Kaufentscheidung der Kundschaft mit Hilfe des Neuromarketings konkret positiv beeinflusst werden, um den Umsatz zu maximieren. Die positiven Auswirkungen, welche automatisch greifen, wenn diese anhand der aktuellen Erkenntnisse aus dem Forschungsgebiet umgesetzt werden, sind nicht zu unterschätzen. Das menschliche Gehirn ist weitaus beeinflussbarer als zunächst angenommen, was sich Einzelhändler zunutze machen müssen. Die digitale Mediengruppe Haufe hat online Wissen rund um das Thema Neuromarketing zusammengefasst, um die Fragen zu klären warum Kunden ein Produkt überhaupt kaufen und Emotionen so wichtig sind.

Bild: @ Unsplash, pixabay

Die nachfolgenden Tipps machen auf einige Aspekte aufmerksam, welche die Kaufentscheidung der Zielgruppe fördern:

Multimediale Beschilderung integrieren

Die Digitalisierung spielt im stationären Einzelhandel eine immer größere Rolle. Inszenierte Videodarstellungen und viele andere Lösungen zur multimedialen Beschilderung tragen maßgeblich dazu bei, dass beim Kunden das Verlangen nach Besitz steigt. Es gilt die Aufmerksamkeit der Kundschaft auf sich zu ziehen und die Zielgruppe regelrecht zu fesseln.

Minimalismus auf dem Vormarsch

Bild: @ jarmoluk, pixabay

Vollgestopfte Regale bis unter die Raumdecke, unübersichtliche Wegführung und kunterbunte Farbwahl: Faktoren, die nicht mehr zeitgemäß sind. Stattdessen ist Minimalismus gefragt! Um Waren in einem exklusiven Umfeld in Szene zu setzen, muss sich die Ladeneinrichtung auf das Wesentliche konzentrieren. Unnötige Ablenkungen durch zu viel Dekoration, ungünstig gewählte Farben oder ein verstellter Blick durch ein Übermaß an Mobiliar sind wahre No-Gos. Im Fokus sollte die Kontaktaufnahme zwischen Kunde und Produkt stehen. Die Zielgruppe sollte bereits beim Blick ins Schaufenster Lust bekommen einzutreten, um sich die inszenierte Produkt-Eventbühne näher anzuschauen. Betriebe, die es schaffen die Menschen in ihre Läden zu holen, müssen anschließend alle Erwartungen übertreffen.

Atmosphäre schaffen

Die Atmosphäre in einem Shop muss sowohl Neukunden als auch Stammkunden rundum begeistern. Eine einladende Atmosphäre ist daher ein Muss. Gelingt es Shopbetreibern ein Ambiente mit warmem Charakter und Wohlfühl-Flair zu schaffen, prägen die Kaufentscheidungen sinnvoll. Denn erst, wenn sich Menschen auf der Verkaufsfläche wohl fühlen, sind sie offen für Käufe. Damit Kunden gerne wiederkommen, muss der Nutzen von Produkten visuell dargestellt und übermittelt werden. Werden Marke und Produktvorteile mit dem Ladenbau perfekt transportiert sowie Kundenwünsche rundum befriedigt, speichern Kunden das Einkaufserlebnis positiv ab und kommen gerne erneut.

Treffpunkte einrichten

Bild: @ quinntheislander, pixabay

Shopping ist heute eine Freizeitbeschäftigung. Anders als früher, dient der Besuch von Geschäften nicht nur der simplen Warenbeschaffung, sondern avanciert zum Werkzeug des sozialen Lebens. Heute treffen sich Kunden in vielen Branchen am Point of Sale von angesagten Marken, um sich über die neuesten Produkthighlights auszutauschen. Elemente der Geschäftseinrichtung wie eine gemütliche Sitzecke oder eine Smoothie-Bar mit frisch gepressten Säften wird den kommunikativen Ansprüchen gerecht. Selbstverständlich muss der kommunikative Sektor im Geschäft zu Branche und Zielgruppe passen.

Fazit

Modernste Konzepte zum Ladenbau vereinen verschiedene Kernpunkte wie Minimalismus, Ambiente, Socialising und machen den Einkauf zum Erlebnis. Neuromarketing-Erkenntnisse sind beim Einrichten heute elementar und sollten stets in die Gestaltung der Verkaufsflächen einfließen. Wenn es Gründern außerdem gelingt die individuellen Bedürfnisse ihrer Zielgruppe optimal zu bedienen, ist die Grundlage für Erfolg gelegt.

 

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