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Wenn Mitarbeiter nicht mitarbeiten

Dann wenn Angestellte sich krank stellen, bei den Arbeitszeiten betrügen oder gar der Verdacht des Diebstahls besteht, können Arbeitgeber schnell an ihre Grenzen stoßen, denn rechtlich gesehen ist die Überwachung am Arbeitsplatz problematisch. Daraus können vielfältige Probleme für den Unternehmer resultieren. Doch es gibt Mittel und Wege, um etwaigen Mitarbeitern auf die Schliche zu kommen.

Krank “feiern” oder Freizeit im Außendienst

Wenn Mitarbeiter ihren Pflichten nicht nachkommen, muss der Arbeitgeber handeln. Vielfältige Situationen können ausschlaggebend hierfür sein. Täuscht ein Arbeitgeber eine Krankheit nur vor? Leidet ein Mitarbeiter unter Alkoholsucht und vernachlässigt dadurch seine Arbeit? Ist der Außendienstmitarbeiter auch tatsächlich beim Kunden? Misstrauisch werden können Arbeitgeber schnell, wenn sie Verdacht schöpfen. Doch was kann man in solchen Fällen tun? Das Nächstliegende ist ein Gespräch mit dem jeweiligen Mitarbeiter, oft lassen sich Missverständnisse schnell aus dem Weg räumen. Wenn der Verdacht jedoch bestehen bleibt, haben Arbeitgeber wenig Handlungsspielraum, denn für eine Kündigung müssen zunächst konkrete Gründe bestehen.

Schäden können gravierend sein

Für den Arbeitgeber entstehen schwerwiegende Schäden durch Mitarbeiter, die ungerechtfertigterweise “krankfeiern” oder ihren Pflichten nicht nachkommen. Arbeit bleibt auf der Strecke, Termine und Aufträge können nicht eingehalten werden, Konventionalstrafen drohen und die Personalkosten steigen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind solche anhaltenden Zustände möglichst zu begrenzen. Simulanten kosten den Arbeitgeber letzten Endes bares Geld und schädigen zudem zwangsläufig die allgemeine Betriebsmoral.

Eine Detektei kann in vielen Fällen helfen

Immer häufiger werden Detektive auf Arbeitnehmer angesetzt, welche ihren Pflichten zum wiederholten Male nicht nachkommen. Die Unternehmen lassen sich dies einiges Kosten und in vielen Fällen können Mitarbeiter so auch überführt werden. Detekteien versuchen gerichtsfeste Beweise zu sichern, die dem Arbeitgeber es ermöglichen, sich von dem jeweiligen Mitarbeiter zu trennen. Zahlreiche Detekteien haben sich auf Wirtschaftsermittlungen spezialisiert, in vielen Fällen agieren diese Detekteien deutschlandweit oder auch im nahen Ausland. So ist diese Hamburger Detektei beispielsweise auch in zahlreichen anderen Städten aktiv. Rechtlich ist es oft eine Grauzone, in der die Ermittler sich bewegen.

Hohe Aufklärungsquote

Detekteien können allgemein eine hohe Aufklärungsquote vorweisen, sofern der Verdacht auch begründet war. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber ganz klare Verdachtsfälle haben muss und nicht pauschal Mitarbeiter kontrollieren darf. Als Arbeitgeber benötigt man daher durchaus Fingerspitzengefühl, wenn es darum geht, einen konkreten Verdacht gegen einen Mitarbeiter zu hegen. Wenn eine Observation jedoch gerechtfertigt sein sollte, stehen die Chancen gut, einen Mitarbeiter bzgl. entsprechender Vergehen zu überführen. Heutzutage gibt es diesbezüglich viele moderne Überwachungstechniken, angefangen mit GPS-Systemen, Mini-Kameras oder auch der Handyortung.

Schadensersatz im Falle von Persönlichkeitsrechtsverletzungen

Arbeitgebern sind jedoch Grenzen in der Überwachung ihrer Mitarbeiter gesetzt. So sind Überwachungsmaßnahmen wie das Beauftragen einer Detektei nur unter bestimmten Voraussetzungen rechtmäßig und somit erlaubt. Das ist dann der Fall, wenn ein “auf Tatsachen beruhender, konkreter Verdacht einer schweren Pflichtverletzung besteht”. Werden beispielsweise Videoaufnahmen von verdächtigen Mitarbeitern gemacht, können diese im Falle eines unbegründeten Verdachts Schadensersatz fordern. Es reicht jedoch oft schon aus, wenn Detektive als Zeugen vor Gericht aussagen und der Mitarbeiter somit überführt werden kann.

Sofern sich der Verdacht also bestätigt und ein Mitarbeiter überführt werden kann, müssen die entstandenen Kosten für eine Detektei vom jeweiligen Mitarbeiter übernommen werden. Dazu gehören Kosten für die Ermittlungen sowie entstandene Gerichtskosten. Arbeitgeber haben also die Möglichkeit, in besonders schwerwiegenden Fällen eine Detektei zu beauftragen und sich Klarheit über das Verhalten des jeweiligen Mitarbeiters zu verschaffen.

 

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