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Safety first: So sichern Sie Netzwerk und Daten

Zu Beginn einer Unternehmensexistenz beschäftigen sich die Gründer vor allem mit Fragen rund um den Businessplan, die Finanzierung und die Kundengewinnung. Ebenso wichtig sind jedoch die Sicherheit und der Schutz von Daten. Das gilt sowohl für Kundendaten als auch für die Daten der eigenen Firma.

Das Thema IT-Sicherheit ist ebenso wichtig wie komplex. Die erste Herausforderung besteht für Sie als Gründer darin einzuschätzen, welchen Anforderungen eine optimale IT-Lösung für Ihr Unternehmen gerecht werden muss. Das gilt zum einen für die Datenkommunikation mit Ihren Kunden. Haben Sie eine Onlineshop, vertraut Ihnen der Kunde und erwartet, dass seine Daten sicher sind und die Zahlung ohne Probleme verläuft. Ein Indiz für sicheres Einkaufen ist das Trusted Shop Logo, das viele Onlineshops bereits haben.

Das folgende Video erklärt, wie Sie das Gütesiegel für Ihren Shop bekommen und welche Vorteile es Ihnen und Ihren Kunden bringt.

Die Sicherheit der Firmendaten

Um ihren Kunden Datensicherheit gewähren zu können, müssen Sie auch dafür sorgen, dass Ihre Server sicher sind und Sie über ein System verfügen, das Sie in Echtzeit über Probleme und Fehler informiert. Da die Welt dieser Systemlösungen für die meisten Unternehmer jedoch ein Buch mit sieben Siegeln darstellt, soll eine kurze Begriffsklärung etwas Licht ins Dunkel bringen.

  • SIM – ist das Security Information Management und wird auch als Log Management bezeichnet. Hier steht die zentrale Sammlung, Übertragung, Speicherung, Analyse und Weiterleitung von Log-Daten aus Netzwerk-Komponenten, Betriebssystemen und Applikationen im Vordergrund. Damit können sie beispielsweise richtlinienorientierte Analysen zu Trends oder periodischen Berichten erstellen lassen.
  • SEM – ist das Security Event Management, führt die Korrelation von Log-Daten aus und gleicht sie mit Standards wie ITIL, COBIT, SOX oder ISO ab. Zudem verfügt es über eine Echtzeit-Alarmfunktion und deckt sich teilweise mit Inter Detection System (IDS) und Intrusion Prevention System (IPS).
  • SIEM – steht für Security Information and Event Management und vereint die vorab besprochenen Funktionen. Es passt sich an die unternehmensspezifischen Anforderungen an, sodass es anhand von klaren und umfassenden Definitionen je nach Priorität auf sicherheitsrelevante Ereignisse reagiert. Mithilfe eines Regelwerks sollen die Standards für Sicherheit, Compliance und Qualität des IT-Betriebs kontinuierlich verbessert werden.

Eine mögliche SIEM-Lösung ist der Log und Event Manager von SolarWinds, der SIEM Analysen, Protokollerfassung und Echtzeit-Korrelation kombiniert. Letzen Endes hängt die Auswahl des richtigen Systems immer vom Unternehmen selbst und seinen Anforderungen ab und sollte individuell angepasst werden.

Vorbeugen und Fehler vermeiden

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen gibt es jedoch auch viele kleine Fehler bei der IT-Sicherheit, die vermieden werden könnten oder unterschätzt werden. Zu diesen Security-Sünden zählen unter anderem die Benutzung privater Endgeräte im Unternehmensnetzwerk und die fehlende Kontrolle von Wechselmedien wie USB-Sticks und Cloud-Lösungen. Auch wenn eine absolute IT-Sicherheit nur schwer zu leisten ist, sollten Sie wissen, welche kleinen und großen IT-Fehler Sie selbstständig schnell beheben können. Gleichzeitig sollten Sie auf externe Angriffe vorbereitet sein und Ihr Unternehmensnetzwerk dagegen schützen. Damit Hacker keine Chance haben, gilt es 10 Dinge zu beachten. Dazu zählt, Peer-to-Peer-Netze zu meiden, nur sichere Software zu downloaden und Ports, d. h. Schnittstellen vom System zur Außenwelt, nur dann zu öffnen, wenn es nötig ist. Befolgen Sie diese Hinweise zum alltäglichen Umgang mit der IT und setzen die zu ihrem Unternehmen passenden Systeme ein, haben Sie die Weichen für die Sicherheit Ihrer Daten gestellt.

 

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