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Für den Notfall vorsorgen: Risikolebensversicherung

Mit einer Risikolebensversicherung kann man nicht nur Angehörige absichern, sondern auch das eigene Unternehmen, das im Fall der Fälle ohne das Know-how und die Erfahrung seines Gründers auskommen muss.

Gründerinnen und Gründer tragen eine große Verantwortung für das Gelingen ihres Unternehmens. Sollte ihnen etwas passieren, steht der Geschäftspartner im schlimmsten Fall alleine da und muss sehen, wie er ohne ihre Unterstützung das Unternehmen weiter finanziert und eventuelle Kredite abbezahlt. Hier kann eine Risikolebensversicherung helfen und finanziellen Spielraum schaffen.

Im Vertrag wird festgelegt, wer im Notfall die Auszahlung bekommt. Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner können sich zum Beispiel “über Kreuz”, also gegenseitig versichern. Für ein Darlehen bzw. einen Kredit kann man eine Restschuldversicherung abschließen, bei der die Versicherungssumme zeitgleich mit der Restschuld sinkt. Wer ein Unternehmen gründet, geht zudem oft große finanzielle Risiken ein. Das kann im schlimmsten Fall die Familie belasten. Eine Risikolebensversicherung kann insofern auch als Hinterbliebenenschutz fungieren.

Gesundheitsprüfung ist Pflicht

Die Gesundheitsprüfung gehört zum Abschluss einer Risikolebensversicherung dazu. Sie bietet einen Vorteil für all jene, die im gesunden Zustand die Versicherung abschließen, da sie niedrigere Beiträge zahlen müssen. Denn Krankheiten, die erst nach der der Beantwortung der Gesundheitsfragen und dem Abschluss der Versicherung auftreten, wirken sich nicht auf die Beitragshöhe aus, erklärt der Anbieter CosmosDirekt. So profitieren alle, die ein geringeres Risiko für den Versicherer darstellen, von vergleichsweise niedrigen Beiträgen.

Bei der Gesundheitsprüfung wird außer nach Krankheiten auch nach Gewohnheiten gefragt, die sich auf die Gesundheit auswirken, wie z. B. das Rauchen. Auch Risikosportarten müssen bei der Gesundheitsprüfung angegeben werden. Die Kategorisierung von Sportarten erfolgt auf Grundlage statistisch erfasster Risiken. Das bekannteste Beispiel ist das Fallschirmspringen. Breitensportarten wie Fußball oder Radfahren gehören nicht zu den Risikosportarten. Kampfsportler und Taucher müssen hingegen mit Zuschlägen rechnen. Wie hoch der Zuschlag genau ist, hängt allerdings oft vom Einzelfall ab. Zudem sichert nicht jede Versicherung jede Sportart ab.

Keyperson-Versicherung

Wenn eine Person im Unternehmen über schwer ersetzbares Spezialwissen verfügt, kann auf sie auch eine so genannte Keyperson-Versicherung (auch Schlüsselkraftversicherung genannt) abgeschlossen werden. Denn stößt solch einem Mitarbeiter etwas zu, wird die Firma eventuell Kosten für einen Headhunter ausgeben müssen, um überhaupt eine Person mit vergleichbarer Qualifikation zu finden. Bis das passiert ist, ist mit finanziellen Verlusten zu rechnen. Auch in dieser Situation kann das Versicherungsgeld zur Überbrückung genutzt werden. Diese Art der Lebensversicherung wird nicht von der versicherten Person selbst abgeschlossen, sondern vom Unternehmen. Dieses zahlt auch die Beiträge. Sie kann auch als Unfallversicherung abgeschlossen werden.

In jedem Fall sollten Sie als Unternehmer vor dem Abschluss genau durchrechnen, in welcher Höhe Sie eine Versicherung abschließen wollen. Schließlich lohnt sich eine solche Versicherung nur, wenn die im Notfall ausgezahlten Beträge auch tatsächlich die entstandenen Kosten und Verluste decken können.

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