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Das Problem mit der Online-Büroraumsuche

Wohn- und Geschäftsraum-Diskurse sind aufgrund ihrer gesellschaftlichen Relevanz seit jeher feste Bestandteile medialer Berichterstattungen. In Deutschland etwa wird regelmäßig moniert, der Wohnraum sei entweder zu knapp, pro Kopf zu groß, insgesamt zu teuer oder nicht dem Realbedarf angemessen. Dagegen scheint hinsichtlich des Büroraumbedarfs auf den ersten Blick weitgehende Einstimmigkeit zu herrschen, dass man es mit einem akuten Mangel zu tun habe. Auf den zweiten Blick verwundert dieser Konsens jedoch, da führende Online-Immobilienportale durchaus eine reichhaltige Auswahl und genügend Leerstand suggerieren. Wie kann das sein?

Büroraummangel: Wahrheit oder Mythos?

Dem Zentralen Immobilien-Ausschuss (ZIA) zufolge, sanken in den sieben größten Städten Deutschlands die Leerstandsquoten in den vergangenen sieben Jahren um gut die Hälfte. In Frankfurt am Main, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Köln und Stuttgart gäbe es im Bereich der Gewerbeflächen durchschnittlich bloß fünf Prozent Leerstand. In München, Stuttgart und Berlin lägen die Leerstandsquoten sogar nur noch bei drei Prozent. Und obschon eine bestimmte Leerstandsquote als durchaus förderlich für den Immobilienmarkt gilt, scheint die derzeitige Sachlage die Büroraumsuche vor allem für von außerhalb kommende Unternehmer erheblich zu erschweren. Entsprechend könnte die wirtschaftliche Entwicklung stagnieren, sodass Handlungsbedarf auf mehreren Ebenen angebracht wäre.

Die Ursache für den Büroraummangel läge laut ZIA vor allem darin, dass der Bau neuer Büroflächen im Zuge des gleichzeitigen Abrisses alter Räumlichkeiten kaum Wirkung zeige. 2016 seien beispielsweise in den 127 größten Städten Deutschlands rund 1,84 Millionen Quadratmeter an Büroflächen dazu gekommen, während rund eine Million Quadratmeter entweder durch Abriss oder eine auf anderweitige Gründe zurückzuführende Nichtnutzung aus dem real verfügbaren Nutzungsrepertoire ausschieden. Erschwerend käme hinzu, dass die Anzahl der Bürobeschäftigten indes stetig steigt; manche Städte wie Berlin würden regelrecht ‚überrannt‘.

Schenkt man den Angaben des ZIA Glauben, erscheint der Büroraummangel demnach als eine empirische Tatsache. Schaut man dagegen auf die Seiten einiger großer Online-Immobilienportale, so könnte man den Eindruck gewinnen, die Rede vom akuten Büroraummangel sei eine Mär: Hunderte von Suchergebnissen suggerieren eine üppige Auswahl – bei genauerem Hinsehen erweist sich diese allerdings als trügerisch. So entdeckt man zum Beispiel, dass viele Annoncen mehrfach gelistet werden. Zudem wird die Flächenaufteilung nicht immer angezeigt. Neben einer Unübersichtlichkeit des Angebots und dem damit einhergehenden Zeitverlust bei der Suche führt dies in der Konsequenz auch zu nicht angemessenen Mietentscheidungen. Und letztere wiederum verschärfen im Sinne eines Circulus vitiosus die Zustände auf dem Büroimmobilienmarkt.

Da es nunmehr vergeblich zu sein scheint, in naher Zukunft auf eine plötzliche Verbesserung der Marktlage zu warten, empfiehlt es sich, schlicht und ergreifend auf effizientere Suchportale zu setzen.

Effiziente Büroraumsuche im Internet

Um passende Büroräumlichkeiten schnell und unkompliziert online zu suchen, scheint ein Suchmodell wie beispielsweise das von »bürosuche.de« vielversprechend zu sein. Hier lassen sich Büroräume finden, die, so der Betreiber, perfekt auf die Bedürfnisse des bzw. der Suchenden zugeschnitten sind. Mehrfachauflistungen gibt es hier nicht. Stattdessen lässt sich die Suche anhand der Parameter Lage, Größe, Ausstattung, Mietpreis und Qualität präzise einstellen. Der Sucherfolg wird zudem gefördert durch eine enge Kooperation mit lokalen Maklern, die als »Experten vor Ort« die persönliche Beratung bis hin zum Vertragsabschluss übernehmen.

Resümierend betrachtet, könnten derartig aufgebaute Suchmodelle dem Büromangel entgegen wirken, da durch sie der – wenn auch sehr begrenzte – bereits bestehende Büroraum optimal genutzt würde. Darüber hinaus würde auch die Suche an sich zügiger vonstattengehen, was vice versa eine enorme Erleichterung für Suchende (Jung-)Unternehmer wäre.

 

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