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Onlineshop für Mode erstellen: Was müssen Gründer beachten?

Bild: © WerbeFrabrik, pixabay.de

Die Mode- und Textilindustrie ist eine treibende Kraft in der Welt des Onlinehandels. Wer hier als Gründer mitmischen will, sollte sich auf eine Marktnische fokussieren und das Know-how für die technische Umsetzung haben. Nur so lassen sich mit Mode Kunden gewinnen – und behalten.

Geschäftsidee: Nische finden

Der Markt der Modeindustrie ist hart umkämpft. Gründer, die sich in dieser Branche behaupten wollen, müssen daher nicht nur eine Geschäftsidee haben, sondern gleichzeitig eine Nische finden, mit der sie sich von der Konkurrenz abheben. So spezialisieren sich etwa immer mehr Onlineshops auf Konfektionsgrößen, die gängige Modeketten nicht anbieten, um Kunden die lange Suche nach trendigen Stücken und frustrierende Einkaufserlebnisse zu ersparen. Schließlich sollte Shoppen Spaß machen, wie etwa auf der Seite wundercurves.de zu lesen ist – Frauen finden dort Kleidung ab Konfektionsgröße 40 aufwärts. Long Tall Sally wiederum bietet ein breites Sortiment an Outfits für große Frauen ab 1,73 Meter an und lockt derzeit zudem mit einem Sommersale zahlreiche Userinnen in den Shop. Das Label bella petite hingegen hat sich auf Kleidung für Damen unter 1,60 Meter spezialisiert. Diese Beispiele zeigen: Je spezifischer das Angebot ist, desto besser. Zum einen lässt sich auf diese Weise eine bislang vernachlässigte Zielgruppe ansprechen, zum anderen ist es für die Lieferanten und damit auch für die Gründer selbst kostengünstiger, nicht sämtliche Konfektionsgrößen produzieren zu lassen.

Online- und Offlinehandel miteinander verknüpfen

Wenn Gründer ihren Businessplan für den Onlineshop so durchdacht erstellt haben, dass sie seit einigen Jahren erfolgreich agieren, schwarze Zahlen schreiben sowie über das nötige Budget verfügen, ist es eine Überlegung wert, den Offline- mit dem Onlinehandel zu verknüpfen. So lassen sich die Vorteile beider Vertriebskanäle nutzen: In den Läden vor Ort können die Kunden die Qualität der Ware prüfen, die Kleidungsstücke in der Umkleidekabine anprobieren und die Beratung eines Verkäufers in Anspruch nehmen. Im Internet können sie unabhängig von den Öffnungszeiten und von überall bestellen – zum Beispiel, wenn eine Größe im lokalen Store nicht mehr verfügbar ist. Digitale Vertriebsmodelle haben heutzutage nämlich nicht nur die Aufmerksamkeit der Top-Manager, sondern stehen auch auf der strategischen Agenda von Verwaltungsräten und Investoren. Welche Hürden beim Erstellen eines Onlineshops zu meistern sind, erzählt die erfolgreiche Gründerin Anette Däuble hier im Interview. Sie ist nicht nur die Inhaberin eines Fachgeschäfts für Tanzsport-Bekleidung im baden-württembergischen Gärtringen, sondern betreibt auch seit Jahren erfolgreich den Online-Shop www.ihr-tanzladen.de.

Onlineshop nutzerfreundlich gestalten

In diesem Zusammenhang ist es auch sinnvoll, den Onlineshop für Mobile Commerce zu optimieren: Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V., kurz bevh, und der Creditreform Boniversum nutzen inzwischen 69 Prozent der Kunden mobile Endgeräte, um im Internet auf Schnäppchenjagd zu gehen. Erfolgreiche Händler setzen daher beim Erstellen ihres Webshops auf responsives Webdesign. Durch den dynamischen Aufbau werden die Inhalte automatisch gut lesbar auf dem Bildschirm angezeigt – egal, ob der Nutzer die Seite mit seinem PC, Tablet oder Smartphone aufruft. Die Voraussetzung dafür, als Shop im Internet gefunden zu werden, sind nicht nur Kenntnisse in den Bereichen Warenwirtschafts-Software und EDV, Gründer sollten sich auch Wissen über Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung aneignen.

 

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