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Outsourcen oder einstellen? Wenn Unternehmer an ihre Grenzen stoßen

Unternehmer werden ist nicht schwer, Unternehmer sein dagegen sehr – in diesem adaptieren Sprichwort verbirgt sich viel Wahrheit. Unternehmerisch tätig zu sein ist mehr als die Summe von Verwaltungsakten. Es fordert das ganze Engagement des Gründers oder gestandenen Unternehmers. Wer aus dem Studium heraus gründete, der wagt den Sprung ins kalte Wasser manchmal sogar (fast) ganz ohne praktische Basis. Das ist risikobereit und mutig. Wie eine Gründung erfolgreich gelingen kann, wird hier mit vielen wissenswerten Informationen ausführlich beleuchtet.

Bild: @ Jirehg, pixabay
Abbildung: In Sekunden mit Menschen und ihrem Know-how in aller Welt verbunden - das Internet macht´s möglich.

Wenn sich Existenzgründer durch die ersten Anfangsschwierigkeiten durchgearbeitet haben, gelangen sie nicht selten an die Grenze ihrer eigenen Kapazität. Der Arbeitstag scheint einfach zu wenige Stunden zu haben, die Woche zu wenige Tage. Sei es, weil die Auftragslage boomt, sei es, weil die Akquisetätigkeit intensiviert werden muss, das eigene Engagement reicht in mancherlei Hinsicht einfach nicht aus. Welche Wege aus zeitlichen Engpässen und fachlichen Defiziten führen, ist Thema dieses Beitrags.

Outsourcing vs. Festanstellung

Mitarbeiter einzustellen, um zeitliche Engpässe zu überbrücken oder fachliche Defizite auszugleichen, ist der klassische Weg, um zu wachsen. Ein fester Mitarbeiter bringt jedoch auch immer feste Verpflichtungen mit sich. Neben dem Gehalt, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaubsgeld, kommen Sozialversicherungsabgaben für den Arbeitgeber hinzu. Die Kosten, die dabei entstehen, belaufen sich auf ein hübsches Sümmchen. Die folgende Beispielrechnung ist mittels eines aktuellen Online-Rechners erstellt worden:

Ein Mitarbeiter (ledig, keine Kinder, Steuerklasse I) erhält 2.150 € brutto. Für den Arbeitgeber kommen zusätzlich Beträge zur Rentenversicherung in Höhe von 201,03 €, Arbeitslosenversicherung in Höhe von 32,25 €, Krankenversicherung in Höhe von 156,95 € und Pflegeversicherung in Höhe von 25,26 € hinzu. Die Arbeitgeberbelastung liegt unterm Strich monatlich bei 2.565,49 €. Der Arbeitnehmer hingegen hat nach Abzug von Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer sowie seinen Anteilen zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung netto 1.462,31 € raus.

Angesichts dieser Zahlen fragen sich nicht nur Existenzgründer, welche Alternativen zu einem fest angestellten Mitarbeiter bestehen, der in der Regel nicht alle benötigten Kompetenzen mitbringt.

Was ließe sich für 1.462,31 € bis 2.565,49 € monatlich an Leistung anderswo abrufen? Der Markt bietet verschiedene Lösungen hierzu an. Outsourcing im kleinen oder im großen Stil empfiehlt sich für alle Unternehmen, die kostenbewusst und professionell wachsen wollen. Es ist heutzutage nicht mehr nötig, dass ein Unternehmer alles weiß. Vielmehr muss er wissen, wo er die nötigen Informationen herbekommt und wo die nötigen Dienstleistungen abrufbar sind. Und das möglichst effizient, professionell und zielgerichtet. Interessante Outsourcing-Lösungen für die Bereiche Customer Management, Transformation, Digital Services und andere Kompetenzen lassen sich einkaufen. Gleiches gilt für Sekretariatsservice, Projektassistenz und IT-Dienstleistungen. Auch das Logistik-Outsourcing ist für viele ein Thema.

Vorteile Outsourcing

Ganz egal, in welchem Bereich ein junges oder etabliertes Unternehmen outsourct. Die Vorteile liegen auf der Hand. Richtig geplant und sauber durchgeführt stellen sich die Vorteile so dar:

  • Kostenreduktion
  • Kostentransparenz
  • Kontrolle finanzieller Verpflichtungen/geringer Kapitalbindung
  • Risikominimierung (Haftung liegt bei Drittfirmen)
  • Zeitgewinn für das Kerngeschäft
  • Einkauf von Professionalität und Qualität

Outsourcing kann in vielen Fällen der richtige Weg sein, um professionelle Dienstleistung von hoher Qualität am Markt anzubieten, ohne die bisherigen typischen Lohn-Fixkosten tragen zu müssen. Auch wenn es nicht für alle Firmen ein gangbarer Weg ist, so sollten umsichtige Unternehmer ihre Möglichkeiten generell prüfen, bevor sie eine Entscheidung für oder wider Outsourcing treffen.

 

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