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Corporate Identity – das perfekte Erscheinungsbild prägen

Der erste Eindruck zählt, vor allem bei neu gegründeten Unternehmen: Ob Design, Auftreten oder Webseite mit Impressum, AGB und Preisangaben – ein stimmiges Bild im Außenauftritt ist die Grundlage für den nachhaltigen Erfolg. Für Gründer gehört die Entwicklung einer Corporate Identity bereits zur Vorbereitung für einen Businessplan.

Corporate Identity als Bestandteil der Konzeptentwicklung

Bei der Entwicklung von Geschäftsideen bis zu einem trag- und marktfähigen Konzept spielt die Außenwirkung eine große Rolle: Welches Unternehmensbild sollen potenzielle Kunden und Geschäftspartner wahrnehmen? Welcher Eindruck soll vermittelt werden? Es geht bei der Corporate Identity also im Wesentlichen um zwei Aspekte:

  • Einerseits soll der Außenauftritt die Wahrnehmung der Umgebung lenken, um beispielsweise Entscheidungsprozesse von Kunden positiv zu beeinflussen, aber auch einen bestimmten Eindruck bei Banken, Geschäftspartnern oder Lieferanten zu hinterlassen.
  • Andererseits geben Regeln und Pflichten bestimmte Grenzen vor, die als Einengung begriffen werden können, aber deren konsequente Einhaltung eben auch zur Darstellung der eigenen Seriosität und Unternehmensidentität genutzt werden kann und sollte.

Die Corporate Identity umfasst demnach deutlich mehr als nur ein Logo oder eine bestimmte Farbe, mit denen Ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit verbunden werden soll – es geht um Stringenz vom Design über die Einhaltung formaler Anforderungen bis zum persönlichen Verhalten jedes einzelnen Mitarbeiters.

Die verschiedenen Aspekte der Corporate Identity

Das Image einer Unternehmenspersönlichkeit gehört zu den Qualitäten, die den Umsatz und damit den Erfolg deutlich beeinflussen können. Nicht zu vernachlässigen ist allerdings die Tatsache, dass sich eine bis in das kleinste Detail gelebte Corporate Identity auch auf die eigenen Mitarbeiter auswirkt – die Selbstdarstellung, das Selbstverständnis und die Selbstwahrnehmung werden bei jedem Kundenkontakt transportiert und runden im Optimalfall das Erscheinungsbild und den ersten Eindruck des Kunden ab. Ein stimmiges Ganzes besteht aus verschiedenen Teilen:

  • Corporate Behavior – das persönliche Verhalten
    Einige Unternehmen legen Wert darauf, dass sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden geduzt werden. Das mag nicht jedem gefallen, bewirkt aber das Einreißen bestehender Konventionen und damit ein intensives Zusammengehörigkeitsgefühl – und soll nur ein Beispiel sein. Die optimale Umgangsform im Unternehmen hängt nicht zuletzt vom Geschäftsfeld ab, sollte aber als Leitbild vorgegeben und vom Management vorgelebt werden.
  • Corporate Design – das visuelle Erscheinungsbild
    Ein Logo, die Schrift und die Farben – das Corporate Design sollte sich sowohl auf dem Briefpapier, den Visitenkarten und offiziellen Druckstücken als auch auf der Arbeitskleidung oder den alltäglichen Arbeitsutensilien wiederfinden. Um einen echten Wiedererkennungswert für eine Marke bzw. ein Brand zu schaffen, sollte der Entwicklung eines Corporate Designs schon im Vorfeld der Gründung große Aufmerksamkeit geschenkt werden.
  • Kommunikation – intern und extern
    Insbesondere Existenzgründer sind darauf angewiesen, sich mit Publikationen über die verschiedensten Kanäle Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, bei potenziellen Kunden und Geschäftspartnern zu verschaffen. Auf der anderen Seite gehört eine effiziente interne Kommunikation zu den Faktoren, die ein positives Unternehmensimage und die Identität prägen: Fühlen sich die eigenen Mitarbeiter abgeholt und mitgenommen, werden sie das bei jedem Kundenkontakt nach außen tragen.

Pflicht und Kür für Corporate Identity absolvieren

Es gibt grundlegende formale Anforderungen, deren Nichteinhaltung selbst die kreativste Idee für einen Außenauftritt ganz schnell beeinträchtigen kann:

  • Preise korrekt angeben – insbesondere bei Rabattaktionen
  • Informationspflichten beachten – vor allem als Dienstleister in den Bereichen Finanzen, Verkehr, Soziales und Gesundheit
  • Webseite professionell designen – inklusive Impressum und Datenschutzerklärung
  • E-Mail-Vorlagen erstellen – Pflichtangaben berücksichtigen und als Werbung nutzen
  • Geschäftspapier entwickeln – dabei die Pflichtinformationen nicht vergessen
  • Rechnungen richtig stellen – korrekte Rechnungslegung inklusive Pflichtangaben gewährleisten
  • AGBs und Verträge formulieren – solide rechtliche Grundlagen für alle Geschäfte schaffen

Neben den formalen Anforderungen für den Außenauftritt ist die stringente Umsetzung des Corporate Designs ein wichtiger Bestandteil, die Corporate Identity nachhaltig im Markt zu prägen: Ein einheitliches Erscheinungsbild sichert den erfolgreichen Markenauftritt. Dazu gehören beispielsweise auch Werbemittel oder eine gut durchdachte Print-Promotion, die zur Persönlichkeit und natürlich zum Geschäftsfeld passen: Ein Finanzdienstleister wird weniger mit Handzetteln arbeiten können, als dies beispielsweise für eine spezielle Rabattaktion anlässlich der Eröffnung eines neuen Geschäfts in der Ladenstraße der Fall ist.

Corporate Identity entwickeln – Unternehmensziele erreichen

Die Entwicklung einer eigenen Unternehmensidentität als einheitliches Bild wird sowohl visuell als auch durch das Auftreten jedes einzelnen Mitarbeiters nach außen getragen – und ist somit entscheidend für den nachhaltigen Erfolg und damit das Erreichen der Unternehmensziele. Schon im Vorfeld einer Gründung sollte diesem Aspekt also ausreichend Aufmerksamkeit gewidmet werden. Dabei spielen vielfältige Überlegungen eine Rolle, wie beispielsweise das konkrete Geschäftsfeld und die jeweilige Zielgruppe, die Persönlichkeit der Gründer, aber auch die geplante Unternehmensgröße und -Entwicklung.

Die Kosten für diesen Aspekt der Konzeptentwicklung sind nicht zu unterschätzen und müssen in die Finanzierung des Vorhabens eingeplant werden. Hier empfehlen sich aber spezielle Fördermittel, die im Rahmen einer Gründungsberatung unbedingt recherchiert werden sollten. Einerseits können diese Mittel das eigene Budget erheblich entlasten, andererseits sind bei der Beantragung der Fördermittel sowohl in Bezug auf den Zeitpunkt als auch den Umfang der Vorarbeiten bestimmte Erfordernisse zu beachten. Die Wirkung ist aber enorm, denn schon der Businessplan wird erheblich davon profitieren, spiegelt er das Corporate Design von Anfang an wider – und bei Finanzierungsverhandlungen kommt es genau darauf an.

 

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