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3 Mythen rund um private Krankenversicherungen – Diesen Ratgeber für 2018 sollten Sie kennen

Bild: © blickpixel, pixabay.de

Mythos 1: Die gesetzliche Krankenversicherung ist immer günstiger als die private Krankenversicherung

Gerne wird uns in der medialen Darstellung suggeriert, die gesetzliche Krankenversicherung biete in jedem Fall die Chance zur Ersparnis. Dabei handelt es sich um eine Versicherung, deren Tarife von sehr vielen individuellen Faktoren abhängig sind. Einen besonderen Einfluss hat das persönliche Einkommen auf die Kosten des Versicherungsschutzes. Folglich ist im individuellen Fall eine zuverlässige Kalkulation notwendig, um die günstigere Variante der Versicherung zu erkennen. Besonders für Besserverdiener lohnt es sich, einen solchen Vergleich anzustellen, da in vielen Fällen ein günstiger Wechsel möglich ist.

Entscheidend für die Attraktivität des Wechsel ist neben der Kalkulation der gesetzlichen Krankenversicherung auch das Urteil des privaten Versicherers. Für den Verbraucher bietet sich im Alltag oft nur ein unzureichender Einblick in die Kostenfaktoren. Im Internet steht nun die Chance bereit, einen Vergleich der verschiedenen Anbieter in die Wege zu. Der Private Krankenversicherung Rechner Online bietet zudem die Gelegenheit, einen Blick auf unverbindliche Angebote und einzelner Policen zu werfen. So ist es auch für Laien möglich, sich innerhalb weniger Minuten einen Überblick über den Markt zu verschaffen und so Fortschritte auf dem Weg zu einer günstigen Entscheidung zu machen.

Weiterhin wird es von der kommenden Entwicklung im Gesundheitswesen abhängen, für wen sich die Entscheidung für eine private Krankenversicherung lohnt. Besonders gesetzliche Versicherer sind sehr schnell von Preisschwankungen betroffen, die durchaus einen Einfluss auf die Attraktivität der Angebote nehmen können. Auch aus diesem Grund scheint es angebracht, einen genauen Blick auf die Entwicklungen der kommenden Jahre zu werfen. Angesichts der alternden Gesellschaft könnte es zu weiteren finanziellen Differenzen kommen, welche die Verbraucher durch einen rechtzeitigen Wechsel der Krankenversicherung für sich nutzen können.

Mythos 2: Der Wechsel der Krankenversicherung lohnt sich nur in jungen Jahren

Nach wie vor sind viele Menschen der Meinung, die Chance eines Wechsels der Krankenversicherung bestehe vor allem in den ersten drei Jahrzehnten des Lebens. In der Tat ist es für die Versicherungen wichtig, einen Blick auf die gesundheitlichen Voraussetzungen neuer Kunden zu werfen. Dadurch soll sich der Tarif in realistischer Weise den zu erwartenden Kosten anpassen. Natürlich ist es im individuellen Fall nie möglich, die aufzubringenden Beiträge für mehrere Jahrzehnte im Vorfeld zu überblicken. Dennoch verbessern sich die Chancen auf günstige Tarife, solange die eigene Krankenakte dünn ist.

An und für sich haben nicht nur junge Generationen die Gelegenheit, durch einen Wechsel der Krankenversicherung Geld zu sparen. Liegen keine schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme vor, so ist es auch für einen 40-Jährigen noch immer möglich, durch den Wechsel Geld zu sparen. Entscheidend sind in diesem Fall die anderen Faktoren, welche einen Einfluss auf die zu zahlenden Tarife haben. Unter dem Strich ergibt sich daraus allerdings eine Gemengelage, bei der es notwendig ist, einen individuellen Vergleich anzustreben. Nur wer sich die Mühe macht, die einzelnen Posten noch einmal einer Gegenüberstellung zu unterziehen, kann am Ende ein besseres Verhältnis von Preis und Leistung erwarten, wie es im Rahmen des Wechsels angestrebt wird.

Mythos 3: Private Versicherer bieten alle dieselben Leistungen an

Wer jahrelang bei der gesetzlichen Krankenkasse war, lässt sich auch von diesem Mythos in die Irre führen. Denn die Krankenkassen setzen auf ein klar definiertes Leistungsspektrum, welches sich auf alle Versicherten beziehen lässt. Im Rahmen der privaten Krankenversicherung gibt es dagegen unterschiedliche Tarife, die besonders bei der erstmaligen Auswahl eine große Rolle spielen. Hier ist es zunächst von Bedeutung, sich ausführlich zu den vorhandenen Möglichkeiten beraten zu lassen. Der Abschluss einer besonders günstigen Police mag auf den ersten Blick attraktiv wirken. Doch dabei besteht die Gefahr, dass die enthaltenen Leistungen sogar unter dem Niveau der gesetzlichen Krankenkasse angesiedelt sind. Die Folge davon sind oft hohe Zusatzzahlungen, die für eine zu einseitige finanzielle Belastung führen können.

Wer ein höheres Leistungsniveau für sich in Anspruch nehmen möchte, muss mit Blick auf die private Krankenversicherung unterschiedliche Punkte beachten. Auf der einen Seite ist es wichtig, über ein langfristig gesichertes Einkommen zu verfügen. Denn die Beiträge zur Krankenversicherung müssen unter allen Umständen regelmäßig bezahlt werden können. Werden sie deshalb an einer temporären Einkommenshöhe bemessen, ergeben sich daraus unter Umständen finanzielle Engpässe. Auf der anderen Seite haben auch Beamte aufgrund ihres besonderen Status die Möglichkeit, die Vorteile der privaten Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen.

Die bedachte Auswahl

Besonders der lange Zeithorizont spielt bei der Auswahl der Krankenversicherung also eine große Rolle. Da sich die Höhe der Beiträge direkt an Alter und Gesundheitszustand bemisst, lohnt es sich nur in jungen Jahren, über einen Wechsel zur PVK nachzudenken. Weiterhin spielen die angebotenen Leistungen des Versicherers eine elementare Rolle. Nur wer dazu bereit ist, etwas mehr Zeit in die Auswahl des Angebots zu investieren, wird eine gut durchdachte Entscheidung fällen können. Wer dagegen auf diese Schritte verzichtet, sieht der Gefahr entgegen, keinen besonderen Ersparnisse zu erwirtschaften. Auf der anderen Seite steht die Verpflichtung, zu jeder Zeit für die Beiträge der Krankenversicherung aufkommen zu können.

Auch die gute Konjunktur der aktuellen Periode trägt dazu bei, dass die Krankenkassen einer rosigen Zukunft entgegensehen. Bislang ist kaum klar, wie lange diese Entwicklung in der aktuellen Form aufrechterhalten werden kann. Auch die Krankenkassen und privaten Versicherer sind daher daran interessiert, einige Reserven zu bilden, um sich somit auf ein sicheres Polster stützen zu können. Obwohl sich viele klassische Annahmen zur privaten Krankenversicherung zunächst als Klischee entpuppen, erweisen sich andere Einschätzungen als richtig. Am Ende muss jeder Versicherte selbst darüber entscheiden, ob er dazu bereit ist, für den größeren Komfort im Krankheitsfall das große finanzielle Risiko auf sich zu nehmen. Erst ab einem Einkommen in großer Höhe, dass auch auf Jahre und Jahrzehnte hinaus gesichert ist, stellt die PVK die deutlich bessere Alternative mit einem guten Verhältnis von Preis und Leistung dar.

 

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