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Ratenkredit oder Dispokredit – Ein Vergleich

Einige der häufigsten Fragen von Verbrauchern, wenn es um die Finanzierung von Konsumgütern auf Pump geht, lauten: Kommt mich ein Dispokredit günstiger zu stehen als ein Ratenkredit? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen beiden Kreditformen?

Das schwierige dabei ist, dass es darauf keine pauschale Antwort gibt. Denn ob nun ein Dispositionskredit oder aber ein Ratenkredit für Sie in Ihrer individuellen, persönlichen Situation günstiger ist, hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab. Etwa von Ihren derzeitigen Einnahmen und weiteren Verbindlichkeiten. Dennoch möchten wir Sie nachfolgend dahingehend beraten, als dass wir Ihnen die Unterschiede der Kreditformen aufzeigen und allgemeine Empfehlungen daraus ableiten. Diese können Sie gegebenenfalls auf Ihre konkrete finanzielle Situation übertragen.

Der Ratenkredit finanziert Konsumgüter

Ratenkredit können von Privatpersonen herangezogen werden, wenn die eigenen Ersparnisse nicht für die Finanzierung von Konsumgütern wie beispielsweise neuer Elektronik-Geräte ausreichen. In manchen Fällen sind diese Kredit an einen Zweck gebunden, den Sie vor Kreditabschluss angeben müssen. Online können Sie Ratenkredit auf den diversen Finanzwebseiten miteinander vergleichen. Eine dieser Webseiten, die sich speziell auf den Ratenkredit spezialisiert hat, heißt ratenkreditvergleich-info.de.

Nach der Eingabe des gewünschten Kreditvolumens, der Laufzeit sowie gegeben Falls des Verwendungszwecks erscheinen dem Kreditsuchenden Angebote mit den derzeitigen Effektivzinsen.
Doch Achtung: Die angegebenen Zahlen können aufgrund der noch ausstehenden Bonitätsprüfung noch von diesem Wert abweichen. In aller Regel wird der Kredit geringfügig teurer, als diesen ersten Kennzahlen zu entnehmen ist.

Sobald der Darlehensvertrag zwischen Ihnen und der kreditgebenden Bank unterzeichnet ist, erhalten Sie in der Regel den kompletten Betrag auf Ihr Konto ausbezahlt. Diesen müssen Sie von da ab Monat für Monat in festgesetzten, gleichbleibenden Raten zurückzahlen. Der Zinssatz sowie die Tilgungsrate bleiben also ebenfalls konstant.

Dispokredite machen das Überziehen des Girokontos möglich

Dispokredite – auch Dispositionskredit oder schlicht Dispo genannt – versetzen Sie in die Lage, Ihr eigenes Girokonto zu überziehen. Der Überziehungsrahmen ist dabei jedoch begrenzt und orientiert sich an den regelmäßigen Geldeingängen auf das Konto.

In der Regel steht es Ihnen als Nehmer eines Dispokredits vollkommen frei, für was Sie das zur Verfügung gestellte Geld verwenden. Eine festgesetzte Rückzahlungsfrist gibt es gewöhnlich nicht.

Weshalb ein Ratenkredit meist die bessere Wahl ist

Die beiden großen Nachteile des Dispokredits im Vergleich zum Ratenkredit betreffen die Verzinsung. Denn zum einen ist der effektive Jahreszins beim Dispo ein gutes Stück höher, weshalb das Darlehen für den Kreditnehmer teurer wird.

Zum anderen gibt es keinen festgesetzten, sondern einen variablen Zinssatz, der sich an den allgemeinen Zinsveränderungen orientiert. Je länger Sie also auf das gewährte Darlehen im Rahmen eines Dispokredits zurückgreifen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Zinserhöhung zu werden. Bei einem langfristigen Ratenkredit hingegen ist aktuell sogar Gegenläufiges zu erwarten: Zum einen sinkt die relative Zinslast aufgrund der Inflation mit der Zeit, zum anderen bleiben Sie langfristig von tendenziell steigenden Kreditzinsen unberührt.

Nur wenn Sie sehr kurzfristig und unerwartet finanzielle Mittel benötigen, ist ein Dispokredit aufgrund der schnelleren Bewilligung im verhältnismäßig kleinen Rahmen in der Regel vorzuziehen.

 

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