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Was ist dran am Hype rund um Gemeinschaftskonten? Unser Ratgeber für Gründer und Co.

Bild: © Goumbik, pixabay.de

Auch Haftung und Finanzen spielen für Gründer in diesen Tagen eine große Rolle. Handelt es sich beispielsweise um eine GbR mit mehreren Gesellschaftern, muss zunächst die passende Übereinkunft getroffen werden. Gemeinschaftskonten präsentieren sich hier als praktische Möglichkeit, um die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen. Doch was ist dran am aktuellen Hype und worauf ist bei der Auswahl des Kontos zu achten?

Gemeinschaftskonto in der GbR

Natürlich stellt die Gründung eines Unternehmens einen längerfristigen Prozess dar. Während dieser Zeit ist es notwendig, stets unterschiedliche Interessen und Faktoren in den Blick zu nehmen und passende Kompromisse zu finden. Die Schnittstelle zur Außenwelt stellt in der Regel das gewählte Konto dar. Nur wer sich bereits vor dem Abschluss eines Vertrags über die spezifischen Vor- und Nachteile informiert, kann am Ende eine Entscheidung im Sinne des noch jungen Unternehmens treffen.

Die GbR stellt nun einen sehr lockeren Zusammenschluss der Geschäftspartner dar. Ein gemeinschaftliches Konto, welches nicht zwingend erforderlich ist, bringt folglich einige klare Vorteile mit sich. So haben alle Gesellschafter den gewünschten Zugriff, was Transparenz und Sicherheit erhöht. Auf der anderen Seite lässt sich das Gemeinschaftskonto auch als sogenanntes “Und-Konto” führen. Dies bedeutet, dass es nur in gemeinschaftlich übereinstimmender Zustimmung möglich ist, eine Transaktion durchzuführen. Im Internet findet sich ein schöner Vergleich auf der Webseite von gemeinschaftskonto.info.

Nachteile separater Abrechnung

Warum sich in diesen Jahren ein so starker Hype rund um das Gemeinschaftskonto entwickeln konnte, hängt jedoch noch mit weiteren Faktoren zusammen. Wer einen Blick auf die Nachteile einer separaten Abwicklung der Geldströme wirft, erhält schnell einen Einblick von der Größe der Aufgabe. Bereits bei den Einnahmen zeigt sich das erste Problem. Ein Unternehmen mit mehreren Gesellschaftern möchte nach außen hin als Einheit auftreten. Es müsste demnach eine Einigung für das Konto eines Geschäftspartners getroffen werden, welches den Kunden auf der gestellten Rechnung angegeben wird.

Auch Ausgaben und Investitionen, die im Unternehmen nicht zu umgehen sind, müssten folglich vom Konto eines Gesellschafters aus gesteuert werden. Allerdings zieht dies eine stetige interne Rechnung nach sich. Diese ist von Bedeutung, um überhaupt erkennen zu können, welche Kosten bereits auf der jeweiligen Seite bestehen. Die Spitze der Komplexität wird im Anschluss bei der Steuererklärung erreicht. Hierzu müssen die Zahlungen beider Konten zunächst genau analysiert werden, um den Überblick über alle Posten zu gewinnen. Unter dem Strich steht somit ein klarer zeitlicher Vorteil auf der Seite des Gemeinschaftskontos, das zu jeder Zeit die passende Übersicht bei der Abrechnung bietet.

Die richtige Auswahl

Doch worauf ist nun bei der Wahl des Gemeinschaftskontos zu achten? Bereits zu Beginn machen viele Unternehmer den Fehler, dass sie sich zu sehr auf den Guthabenzins konzentrieren. Allerdings fällt es in diesen Tagen allgemein schwer, einen nennenswerten Wertzuwachs des eigenen Geldes zu verbuchen. Aus diesem Grund lohnt es sich, weitere Klauseln in den Blick zu nehmen, die ein ansprechendes Angebot definieren. Dazu zählen zum Beispiel eine transparente Abwicklung der Transaktionen im Internet und ein niedriger Sollzins. Wer etwas mehr Zeit in die Auswahl des passenden Kontos investiert, kann auf diese Weise in den Genuss weiterer finanzieller Vorteile kommen. Schon aus diesem Grund ist es ratsam, diesem Schritt eine große Aufmerksamkeit zu schenken.

 

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