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Investition in der Selbstständigkeit: Welche Finanzierung ist die Richtige?

Gehe ich allein in die Selbstständigkeit, oder hole ich mir einen Partner ins Boot? Diese Frage stellen sich sehr viele Gründer und stehen nicht selten zunächst völlig allein mit ihrer Entscheidung da. Die Möglichkeiten einer Finanzierung sind zwar verschieden gegeben, doch welche die Richtige ist, entscheidet sich schließlich erst in letzter Sekunde. Während der eine die Finanzierung im Alleingang und durch ein Darlehen stemmen möchte, sucht der andere einen passenden Geschäftspartner an seiner Seite, der später als Investor und auch Teilhaber des Unternehmens agieren soll. Beide Varianten können gefährlich für die Neugründung eines Unternehmens sein, oder eben absolut goldrichtig.

Mit dem Geschäftspartner durch dick und dünn?

Die Suche nach einem Investor bei der Geschäftsgründung ist nicht wirklich einfach und erfordert vor allem viel Feingespür, Vertrauen und Menschenkenntnis. Wer sich einen teilhabenden Geschäftspartner ins Boot holt, muss nicht nur selbst alle Karten offen auf den Tisch legen können, sondern sollte diese Offenheit und Ehrlichkeit auch von seinem zukünftigen Geschäftspartner verlangen. Das ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Partnerschaft im Geschäftsleben.

Je nach Produkt, Fachgebiet und Ausrichtung des Unternehmens, muss der Investor schon ein gewisses Interesse und wenn möglich auch Fachwissen diesbezüglich aufweisen können. Je nach vertraglicher Ausführung, wird dem Partner unter Umständen nicht nur eine Unternehmensbeteiligung, sondern auch ein Mitspracherecht eingeräumt. Das bedeutet, dass jegliche Entscheidung, die mit dem Unternehmen zu tun hat, nicht allein vom Geschäftsführer und Gründer getragen werden kann. Andererseits kann es auch nicht verkehrt sein, mit Entscheidungen und auch Verantwortung nicht allein dastehen zu müssen.

Eines sollte allerdings immer vor Augen geführt werden: Wer einen Investor mit ins Boot holt, vergibt Unternehmensanteile seiner Firma, die er unter Umständen auch später nicht mehr zurückverlangen kann.

Investition durch ein Darlehen

Das erste eigene Unternehmen auf den Beinen eines Darlehens zu stützen, ist mit die häufigste Methode bei Existenzgründungen. Je nach Umfang und Größe der Firma richtet sich auch das Darlehen. In erster Linie zählt hierbei, dass der Umfang möglichst mit der Kalkulation für die kommenden Jahre übereinstimmt und in Relation mit dem zu erwartenden Einkommen steht. Unterschiedliche Kreditformen bieten sich hier speziell für Gründer und Unternehmer an. Eine Möglichkeit des Vergleichs der jeweiligen Anbieter bietet sich etwa auf auf dieser Seite. Denn nicht nur Konditionen, sondern auch Verzinsungen der Darlehen können hier von Fall zu Fall stark von einander abweichen. Höhe und Dauer eines Darlehens sind also nicht immer die wichtigsten Eckpfeiler der Inanspruchnahme eines klassischen Kredites.

Spätere Finanzspritze nicht ausgeschlossen

Auch wenn das Unternehmen schon im ersten Jahr ein gutes Plus einfährt, heißt das nicht, dass das auch im Folgejahr so sein wird. Immer wieder müssen kleine und große Unternehmen schon sehr kurz nach ihrer Gründung auf eine Zwischenfinanzierung (etwa in Form eines Blitz-Kredits) zurückgreifen. Denn sehr schnell kann es dazu kommen, dass aus verschiedenen Gründen ein finanzieller Engpass entsteht, den man nicht einkalkulieren konnte, der aber finanziert werden muss. Ein klassisches Beispiel hierfür sieht man des Öfteren im Handwerk. Eine größere Bestellung eines bestimmten Materials, ein Auftrag für den Hausausbau, Holz für den Dachstuhl-Ausbau. Und plötzlich bleibt die Rechnung trotz mehrfacher Ermahnungen offen, den Mitarbeitern kann plötzlich das Gehalt nicht mehr ausgezahlt werden, die kleinen Rechnungen nicht beglichen werden, oder auch das speziell für diesen Auftrag angeheuerte Subunternehmen nicht bezahlt werden. Ein Zwischenkredit ist hier oft die letzte Rettung.

 

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