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Als Immobilienmakler selbständig machen: so funktioniert`s!

Auf den ersten Blick erscheint es leicht wie ein Kinderspiel. Wer als Immobilienmakler selbständig tätig werden möchte, benötigt nicht mehr als eine Gewerbeanmeldung gemäß § 34c GO. Soweit die Theorie, doch die Praxis sieht völlig anders aus. Denn aus einer rein formellen Anmeldung wird noch längst kein erfolgreicher Vermittler von Wohnungen, Grundstücken oder Häusern.

Die Tätigkeit des Immobilienmaklers ist an keine Berufsausbildung gebunden

In der Tat bedarf es für die Ausbildung eines Immobilienmaklers nachweislich keines Studiums oder eines anderen Abschlusses. Dennoch muss ein Makler über fachliche Kompetenzen verfügen. Und das ist noch längst nicht alles. Denn wer sich erfolgreich als Vermittler für Immobilien etablieren möchte, muss effiziente PR- und Akquisemaßnahmen zur Kundengewinnung durchführen, eine professionelle Webseite erstellen lassen und ein eigenes Büro aufweisen: allesamt Voraussetzungen, die möglichen Immobilienmaklern teuer zu stehen kommen. Zudem hat die Praxis gezeigt, dass auf dem Immobilienmarkt auf Dauer nur die Makler bestehen, die der Tätigkeit mit großer Ausdauer, Fleiß, Durchsetzungsvermögen und mit einer gesunden Verkäufermentalität nachgehen.

Wichtige Ziele stets vor Augen haben

Damit Immobilienmakler mit ihrem beruflichen Engagement von Beginn an Fuß fassen, sollten sie sich von Anfang klare Ziele setzen. Eine wichtige Unterstützung ist ein Businessplan, der im Gründungsprozess eine wichtige Basis für einen sinnvollen Ablauf darstellt. Die Finanzierung spielt eine ausschlaggebende Rolle. Insbesondere in der Gründungszeit ist es unerlässlich, ein gutes finanzielles Polster sein Eigen zu nennen. Denn vor allem in der Anfangszeit lässt ein Plus auf dem Konto zumeist länger auf sich warten. Deshalb ist eine realistische Kalkulation erforderlich, aus der beispielsweise hervorgeht, wann die Anschaffungs- bzw. Gründungskosten erstmals von Provisionseinnahmen gedeckt werden.

Sich über einen Überblick über den Immobilienmarkt in der Region verschaffen

Der Weg in die Selbständigkeit wird ebenfalls mit einer umfassenden Markt- und Wettbewerbsanalyse erleichtert. Jeder Immobilienmakler sollte bereits vor seiner Gründung wissen, wie groß der Wettbewerb in einer bestimmten Region ist. Eine Grundvoraussetzung ist es, über alle gängigen Termini und rechtliche Regelungen der Immobilienbranche informiert zu sein. Um diese Kenntnisse zu erwerben, sind Informationsquellen wie der Immobilienmakler Ratgeber auf Immobilienmakler.net eine wichtige Unterstützung.



Darüber hinaus sind unternehmerische Expertise und berufliche Erfahrungen gefragt. Denn wer sich am Markt etablieren möchte, sollte der Konkurrenz eine Nasenspitze voraus sein. Kenntnisse über die regionale Marktentwicklung sind unerlässlich. Deshalb sollte jeder Existenzgründer der Immobilienbranche stets über die aktuelle Angebots- und Nachfragesituation oder momentane Preisentwicklungen interessiert sein. Außerdem sollten sich Selbständige in der Immobilienbranche von Themenbereichen distanzieren, in denen sie selbst nur wenig Erfahrung haben. Anderenfalls ruinieren potentielle Immobilienmakler bereits durch kleinere Schwächen schnell ihren Ruf. Ein juristischer Beistand durch einen Rechtsanwalt ist unerlässlich. Diese Dienstleister sollten Existenzgründer bei der Wahl einer geeigneten Rechtsform für das Unternehmen sowie bei der Erstellung von Verträgen unterstützen. Um Fehlkalkulationen zu vermeiden, helfen Steuerberater dabei, steuerrechtliche Fallstricke von Beginn an zu umgehen.

Alles eine Frage der Organisation

Wer im Haifischbecken der Immobilienmakler bestehen möchte, muss vom ersten Schritt an auf jedes Detail achten. Vom seriösen Internetauftritt über die Visitenkarte bis hin zum repräsentativen Büro – überall ist Gespür für das Richtige gefragt. Auch organisatorisches Geschick spielt für eine erfolgreiche Etablierung als Immobilienmakler eine wichtige Rolle. Niemals den Überblick verlieren! Dieser Grundsatz beginnt bereits bei der Anmeldung des Gewerbes. Denn haben Makler nach einer Beantragung des Gewerbescheins die Zulassung erhalten, führen die nächsten Wege zum Finanzamt sowie der zuständigen Industrie- und Handelskammer. Daraufhin erhalten zukünftige Immobilienmakler einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, der realitätsnah und ordnungsgemäß ausgefüllt werden sollte. Anderenfalls drohen hohe Steuernachzahlungen. Hält das Finanzamt den Fragebogen wieder in seinen Händen, erhalten die Antragsteller eine Steuernummer. Das tägliche berufliche Geschäft kann beginnen. Wichtig ist es ebenfalls, vom ersten Moment an Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Es ist durchaus legitim, sich im Freundeskreis oder bei Vereinen aus der Nähe zu vermarkten.

Unterstützung ist dringend gewünscht

Im Bedarfsfall gilt es ebenfalls, Spezialisten für die Realisierung eigener Projekte zu finden – ganz gleich, ob eine Homepage erstellt, der Flyer konzipiert oder ein virtuelles Sekretariat benötigt wird. Grafikdesigner für die Erstellung von Visitenkarten, Werbeexperten für PR-Maßnahmen oder Social Media-Spezialisten sind eine große Hilfe, um sich auf dem heiß umkämpften Immobilienmarkt ein erstes Standbein zu sichern. Bei der Wahl eines Büros spielen die Lage und Größe der Räumlichkeiten eine wichtige Rolle. Hierbei sollten Immobilienmakler von Beginn an die Überlegung einbeziehen, ob zeitnah eventuell zusätzlicher Raum für weitere Mitarbeiter benötigt wird.

Kosten genau dort einsparen, wo ein hohes Potential vorherrscht

In der Tat ist es in der Gründungszeit vor allem eine Frage des eigenen Geschicks, die eigene Seriosität zu betonen und dennoch nicht zu viel Geld investieren zu müssen. Open-Source-Lösungen sind bei der Auswahl einer geeigneten Software in der Gründungszeit gewiss eine attraktive und kostensparende Option. Auch der Tarif für telekommunikative Aufgaben sollte gut durchdacht sein. Es muss nicht zwangsläufig das kostenintensive All Inclusive-Paket einschließlich Telefonie und Internetnutzung sein, an das sich Immobilienmakler für ein Jahr oder einen längeren Zeitraum binden. Eine interessante Möglichkeit ist Skype, über das Nutzer Telefonate und Videokonferenzen kostenfrei durchführen können. Wer all diese Hinweise beherzigt, hat gewiss gute Chancen, den Schritt in die Selbständigkeit unkompliziert zu meistern.

 

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