Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem zu. Details ansehen

Sicherheitskonzept für Startups – diese Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig

Dokumentensicherung für Selbstständige

Bild:© James Thew - Fotolia

Eine geniale Idee, ein solides Konzept – und fertig ist das erfolgreiche Startup-Unternehmen? Ganz so einfach ist es leider nicht, denn wo potentieller Erfolg ist, da sind auch viele Neider. Gerade Startups zeichnen sich durch ein hohes Maß an Innovation in Bereichen aus, wo der Markt stark umkämpft ist und neue Konzepte sehr wertvoll werden können. Aus diesem Grund sollten junge Unternehmen besonders viel Wert auf entsprechende Sicherheitsmaßnahmen legen – damit Ihre Idee auch wirklich Ihre Idee bleibt.

Kleine Unternehmen, die auf schnelles Wachstum ausgerichtet sind, haben in der Regel ein vergleichsweise geringes Budget, um sich gegen Cyberattacken Außenstehender zu wappnen. Bereits im Jahr 2012 richteten sich rund 31% aller kriminellen Cyberaktivitäten gegen kleine und mittelständische Unternehmen – seitdem hat sich die Zahl vervielfacht.

Startups sind besonders anfällig für Sicherheitslücken

Da Unternehmensgründungen in Form eines Startups vor allem in Branchen aus dem Spitzentechnologie- und IT-Sektor üblich sind, in denen es in erster Linie um den Transfer großer Datenmengen und den elektronischen Austausch empfindlicher Informationen geht, haben die jungen Unternehmen häufig mit besonders großen Sicherheitslücken zu kämpfen. Hier kann unter Umständen bereits ein einzelner Computervirus, der auf die Datenverarbeitung zugreift, erheblichen Schaden anrichten.

Sicherheitsrisiko Nummer eins sind in diesem Zusammenhang die mit dem Datentransfer beauftragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens. Aus diesem Grund sollten bestimmte Websites im firmeneigenen Netz durch einen entsprechenden Administrator gesperrt werden und die Mitarbeiter frühzeitig durch Schulungen mit den Richtlinien für Datenschutz und Netzsicherheit vertraut gemacht werden. Darüber hinaus sollten Sie mit Ihrem jeweiligen Provider im Detail Ihre spezifischen Anforderungen an die IT-Sicherheit abklären, damit dieser Ihnen das richtige Sicherheitsniveau bereitstellen kann.

Vor einem beabsichtigten oder gar böswilligen Umgehen der jeweiligen Sperren seitens der Arbeitnehmer schützen diese Maßnahmen selbstverständlich nicht. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst sorgfältig auswählen und sie nur dann mit sensibleren Aufgaben betrauen, wenn Sie sich ihrer Loyalität sicher sind.
Schutz vor Datenklau und Mail-Spionage

Firmen-E-Mail-Systeme sind in der Regel dauerhaft durch eine sichere HTTPS-Verbindung geschützt, sodass innerhalb des firmeneigenen Netzes nur sehr bedingt die Gefahr der Mailspionage besteht. Allerdings ist es heutzutage üblich, dass nicht ausschließlich am Arbeitsplatz gearbeitet wird. Vom Firmenvorstand über die Key-Account-Managerin bis hin zur Sekretärin wird die Mittagspause, die Wartezeit zwischen zwei Flügen oder die Zeit in der Straßenbahn genutzt, um E-Mails abzurufen und gegebenenfalls im Internet zu recherchieren.

Wenn diese Zugriffe über öffentliche Hotspots hergestellt werden, sind die abgerufenen Daten in diesem Augenblick für jeden anderen Nutzer theoretisch ebenfalls sichtbar. Eine gute Methode, dieses Sicherheitsrisiko zu minimieren, und sich auch von öffentlichen Orten aus relativ sicher im World Wide Web bewegen zu können, ist die Nutzung einer VPN-Verbindung (Virtual Private Network). Der VPN-Client verschlüsselt die Daten, die Sie oder Ihre Mitarbeiter über einen öffentlichen Hotspot abrufen, mithilfe eines sicheren Codes, der es den anderen Nutzern dieses Netzwerkes unmöglich macht, die Daten zurückzuverfolgen. Durch die VPN-Verbindung ist Ihr Datenaustausch zu 100 % gesichert – vollkommen unabhängig davon, ob die Verbindung über den PC im firmeneigenen WLAN oder mittels Laptop, Tablet-PC oder Smart über den öffentlichen WLAN-Hotspot am Flughafen hergestellt wird.

Auch Ihren eigenen Internetauftritt sollten Sie sowohl schützen, als auch ein deutliches Zeichen für Ihre Kundschaft setzen, dass der Besuch Ihrer Domain risikofrei ist. Dies erreichen Sie durch ein sogenanntes “SSL-Zertifikat” (Secure-Sockets-Layer-Certificate), welches die Echtheit Ihrer Firmenseite für Ihre potentielle Kundschaft authentifiziert und zugleich die Inhalte Ihrer Website verschlüsselt. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass alle Informationen, die über dieses Portal ausgetauscht werden, nicht von Dritten mitverfolgt werden können.

Sicherheitsmaßnahmen außerhalb des World Wide Web

Obgleich die meisten Unternehmen heutzutage mit der elektronischen Sicherung sensibler Daten arbeiten, gibt es natürlich auch Bereiche, in denen nicht alles über den Online-Datenaustausch läuft und die daher in der Pflicht stehen, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen außerhalb des virtuellen Raumes zu ergreifen. Dies betrifft insbesondere Startups aus den Bereichen der technischen Innovationen wie beispielsweise Luft- und Raumfahrttechnik oder Mikrobiotechnologie.

Startups, die neben der Vermarktung ihrer Innovationen auch entsprechende Forschungen betreiben, müssen diese vor Außenstehenden schützen. Zu diesem Zweck sollten die entsprechenden Gebäude mit einem Alarm- und Sicherheitssystem ausgestattet sein, das rund um die Uhr aktiv und im besten Falle direkt mit der Polizei verbunden ist. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Anzahl der Personen, die Zugang zu den Räumlichkeiten haben, zu beschränken.

Bei der “abt Plastikkarten GmbH” können Sie beispielsweise Plastikkarten mit Mitarbeiter- Berechtigungen erstellen, die nur bestimmten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen den Zugang zu sensiblen Bereichen gewährt. Auf die gleiche Weise können Sie auch die Benutzung von Maschinen und sogar Firmenfahrzeugen kontrollieren.

In ihrer praktischen Wirksamkeit umstritten sind Sicherheitsmaßnahmen wie Nachtwachen und Security-Personal vor beziehungsweise hinter den Gebäudeeingängen. Hier zählt mehr der Schein als die tatsächliche Praktikabilität: Bei einem jungen Unternehmen, das bereits Sicherheitspersonal beschäftigen kann, geht man eher davon aus, dass insgesamt sehr viel Geld in die Sicherheit investiert wurde und dass es sich unter Umständen nicht rechnet, einen Einbruch beziehungsweise einen Datenklau zu versuchen. In diesem Falle heißt es also: Klotzen statt kleckern!

 

Gefällt Ihnen unser Engagement und diese Seite? Dann freuen wir uns über ein "Gefällt mir"!

Kostenlose Tipps und News auf Twitter, über unsere Facebook-Fanpage oder per Newsletter!

 

Gründerblatt-Service für Sie

Betina Graf-Deveci - Inhaberin von Gründerblatt

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen Tipps zur Existenzgründung vor, die wir für Sie im Web – ohne Gewähr – recherchiert haben. Damit Sie gut informiert in Ihre Gründung starten können!

Hinter Gründerblatt selbst steckt ein praxis- erprobtes Netzwerk an Berater/innen, die Sie gerne auch persönlich bei Ihrer Gründung begleiten. Diese Dienstleistung ist kostenpflichtig, kann aber im Rahmen des kfw-Gründercoaching teilweise bis zu 90 % bezuschusst werden.

Mehr zu unserem Beratungsangebot lesen Sie hier:

Sehen Sie sich auch unsere Empfehlung zum Businessplan-Tool an:

Viel Erfolg bei Ihrer Existenzgründung!

Gründerblatt-Newsletter

Kostenfrei alle ein bis zwei Monate

Das könnte Sie interessieren:

Direkt zu den Businessplänen: Businessplan-Sammlung

Schlagworte zu dieser Seite

Bleiben Sie informiert: Gründerblatt-News abonnieren.

ffdm 2005-2018 Internetagentur Fit-für-den-Markt