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Dresscode “Smart Casual” in Start-ups: Das bedeutet der Kleidungsstil für Männer

Bild: @ StartupStockPhotos, pixabay

Mitarbeiter rennen kurz vor Erreichen einer wichtigen Deadline hektisch durch das Büro, die Tage sind lang, die Hierarchien flach – die Atmosphäre in einem Start-up mag von Ort zu Ort und Branche zu Branche zwar unterschiedlich sein. Zwei Dinge sind jedoch überall ähnlich: Die Umgangsformen und Kleidungsordnung sind deutlich lockerer als in vielen traditionellen Unternehmen. Wenn wegen eines anstehenden Pitches wieder einmal Überstunden anfallen, scheint es auch verlockend, sich dabei wenigstens keinen Kleiderzwängen beugen zu müssen. Bei aller Lässigkeit kommen aber auch Start-ups nicht ohne Dresscode aus. Was ist erlaubt und was nicht, wenn Mitarbeiter sich in ihrer Kleidung wohlfühlen und gleichzeitig das Unternehmen intern und extern angemessen repräsentieren wollen?

Digitalisierung sorgt für legere Kleiderordnung und weniger Förmlichkeit

Start-ups wohnt eine ganz besondere Dynamik inne. Produkte werden stetig an neue Entwicklungen angepasst; dabei gilt es, innovativ zu sein und nicht an heute, sondern bereits an morgen zu denken. Im Zuge der Digitalisierung gewinnt auch die Schnelligkeit an noch größerer Bedeutung, wodurch sich nicht nur die Umgangsformen ändern. Arbeitsprozesse werden über Skype, soziale Netzwerke und Content-Management-Systeme geregelt, Praktikanten duzen die Geschäftsführer und feste Dresscodes treten vermehrt in den Hintergrund.

Dass Kleider heute keine Leute mehr machen, zeigt Facebook-Gründer und Multimilliardär Mark Zuckerberg schon seit Jahren. Seine immer grauen Shirts, Jeans und Kapuzenpullover scheinen auf den ersten Blick von wenig individuellem Stil zu zeugen, haben laut Zuckerberg jedoch einen rein pragmatischen Grund: Der CEO will in seinem Leben möglichst keine unwichtigen Entscheidungen treffen, sondern seine Energie stattdessen lieber dem sozialen Netzwerk widmen. Da selbst kleine Entscheidungen wie die Kleidungswahl Zeit kosten, versucht Zuckerberg diese Dinge zu umgehen. Eine ähnliche Einstellung gegenüber Mode im Beruf vertreten auch Steve Jobs und Barack Obama.

Das gesamte Erscheinungsbild zählt

Nun wird sich nicht jeder Inhaber wie diese prominenten Vorbilder in einem Einheitslook hüllen, um in seinem Start-up zu überzeugen. Das äußere Erscheinungsbild hat zwar keinen so bedeutenden Einfluss mehr darauf, wie erfolgreich Mitarbeiter in Start-ups sind, wie sie von anderen wahrgenommen werden und wie sie sich dadurch behaupten können. Ein stimmiger Kleidungsstil und eine zur Position passende Mimik und Gestik sind jedoch immer noch wichtig, wie die Karriereberaterin Valentine Wolf-Doettinchem erklärt. So können Externe auf den ersten Blick erkennen, wer das Sagen hat. Eine gewisse Eleganz und ein einheitlicher Stil werden selbst am “Casual Friday“ erwartet. Jogginghosen, zerrissene Jeans, Flip-Flops und labberige T-Shirts sind daher trotz des Mentalitätswandels in Unternehmen mindestens genauso ungerne gesehen wie Anzug, Krawatte und Kostüm.

Der Dresscode “Smart Casual”

Als idealer Kompromiss in Start-ups hat sich dieser Tage gehobene Freizeitkleidung etabliert, ein Stil, der unter dem Begriff “Smart Casual” subsumiert wird. Dieser Dresscode folgt gewissermaßen der Strategie von Mark Zuckerberg: Mit bügelfreien klassischen Hemden in auf den Körper gut zugeschnittenen Passformen und dezenten Farben sparen sich männliche Angestellte Nerven und Zeit, die sie wiederum in ihren beruflichen Erfolg stecken können. Welche Hose Mann zu diesem Outfit wählt, hängt von den Schuhen ab: Sneaker werden am besten mit hochwertigen Stoffen kombiniert, während eine dunkle Jeans zusammen mit eleganten Lederschuhen “smart” wirkt. In der wärmeren Jahreszeit sind Leinenhosen und nicht zu sportliche Segelschuhe adäquate Alternativen. Auffällige Accessoires, ärmellose Hemden und Muster bleiben hingegen tabu. Wer sich unsicher ist, hält sich am besten an die “+1/-1”-Regel: Demnach sollten Männer einen einheitlichen Stil für sich entwickeln und sich je nach beruflichem Anlass immer nur eine Stufe schicker oder legerer kleiden als im Büroalltag.

 

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