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Standort Schweiz – Kauf von Mantelgesellschaften als Alternative zur Firmengründung

Bildquelle: © Hans, pixabay

Aufgrund der steuerlichen Vorteile entscheiden sich viele deutsche Unternehmer für die Firmengründung in der Schweiz. Als eine der steuergünstigsten Standorte Europas profitieren Gründer sowohl von wirtschaftlichen als auch von geographischen und politischen Vorzügen. Zudem lockt die stabile Infrastruktur Unternehmer aus dem Ausland vermehrt in den demokratischen Staat. Um die Hürden, die mit einer Gründung in der Schweiz einhergehen können, zu umgehen, kann der Kauf von Mantelgesellschaften eine Alternative sein. Dieser Ratgeber dient als erste Informationsquelle und enthält einen groben Leitfaden zur Firmenwahl.

Unternehmensformen im Überblick

Zu den gängigsten Unternehmensformen zählen die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die Aktiengesellschaft, Einzelfirmen sowie Kollektivgesellschaften. Bei der GmbH wird in der Schweiz ein Startkapital von Minimum 20.000 Franken verlangt, dass voll einzuzahlen ist. Positiv an dieser Rechtsform sind das geringe Grundkapital und die Tatsache, dass seit der umfassenden Revision 2008 nur noch ein Gesellschafter nötig ist. Zuvor lag die Mindestzahl bei zwei Gesellschaftern. Zudem wurde die Obergrenze für das Stammkapital aufgehoben. Selbst für größere Betriebe ist die GmbH seither äußerst interessant. Die Gründung einer GmbH kostet den Unternehmer in der Schweiz rund 2.000 bis 3.000 Franken. Der genaue Betrag hängt von Umfang und Konstellation ab.

Als vorteilhaft einer Aktiengesellschaft ist die Anonymität von Investoren zu nennen. Darüber hinaus sind die einfachen Übertragungsmöglichkeiten von Anteilen und die beschränkte Haftung anzumerken. Das Aktienkapital muss bei der Gründung mindestens 100.000 Schweizer Franken betragen. Zwischen rund 4.000 und 5.500 Franken müssen für die Gründung einer AG kalkuliert werden.

Hinweise zu Gründung und alternativen Lösungen

Die Nationalität spielt bei der Gründung einer Firma innerhalb der Schweiz zunächst eine untergeordnete Rolle. Vorschriften für Ausländer kommen erst bei der Organbesetzung von Kapitalgesellschaften zum Tragen. Beispielsweise ist eine Niederlassungsbewilligung erforderlich. Generell gibt es hinsichtlich der Gründung einige Schwierigkeiten zu bewältigen. Bei der Gründung einer AG machen beispielsweise die Wohnsitzerfordernisse Probleme. Gemäß Art. 714 Obligationenrecht muss mindestens ein Direktor oder Verwaltungsrat, welcher einzelzeichnungsberechtigt ist, seinen Wohnsitz in der Schweiz haben. Kann dies nicht gewährleistet sein, besteht ein Organisationsmangel. Ähnlich verhält es sich bei der GmbH. Hier muss der Wohnsitz eines Geschäftsführers, der zeichnungsberechtigt ist, ebenfalls in der Schweiz liegen.

Um sich die Gründung zu erleichtern und zu garantieren, dass von Vorneherein alle entscheidenden Faktoren geklärt sind, können sich Interessenten von Schweizer Dienstleistern wie der Adauctus GmbH unter http://www.adauctus-gmbh.ch/de/ beraten lassen. Dieses Unternehmen hat sich unter anderem auf den Verkauf von Mantelgesellschaften spezialisiert und ermöglicht es bereits gegründete, aber inaktive Firmen in der Schweiz zu kaufen und auf diese Weise eine unbürokratische Übernahme zu vollziehen. Dank entsprechender Garantien wird gewährleistet, dass angebotene Kapitalgesellschaften schuldenfrei sind und eine einwandfreie Historie aufweisen. Mit einer derartigen Lösung können ausländische Unternehmer die bürokratischen Herausforderungen umgehen. Auch ein Domizilierungsservice kann bei Bedarf in Anspruch genommen werden, um sich den Einstieg in die Schweiz zu erleichtern und alle nötigen Voraussetzungen zur Domizilgewährung zu schaffen. Einige deutsche Betriebe entscheiden sich für eine Verlegung des Firmensitzes in die Schweiz, um die Steuerbelastung effektiv zu senken und die betriebliche Bilanz positiv zu beeinflussen. Dies kann eine Alternative zur Firmengründung sein, ohne auf die Vorteile des Schweizer Steuersystems zu verzichten.

Thema Steuern in der Schweiz

Die Besteuerung von privaten Personen sowie Unternehmen erfolgt in der Schweiz auf drei Ebenen:

  1. Bundesebene
  2. Kantonsebene
  3. Gemeindeebene

Bei Unternehmen ist der Wertschöpfungs-Ort und damit der Firmensitz ausschlaggebend. Die Bundessteuer ist einheitlich und liegt für Kapitalgesellschaften bei 7,83 Prozent vom Reingewinn. Bei den kantonalen Steuern gibt es teilweise erhebliche Abweichungen, sodass Unternehmer den Steuersatz im Einzelfall prüfen müssen. Die kantonale Gewinnsteuer kann beispielsweise zwischen rund 4 und 19 Prozent schwanken. Daher ist es bei der Wahl des Kantons unerlässlich diese Steuer im Blick zu behalten. Ansonsten werden die steuerlichen Vorteile des Landes schnell zunichtegemacht. Die steuerliche Belastung für Unternehmen bewegt sich insgesamt in einem Rahmen von rund 16 bis 25 Prozent. Werden Steueroptimierungen durchgeführt, lässt sich der Anteil merkbar senken. Privatpersonen sind dort steuerpflichtig, wo sich ihr Wohnsitz befindet.

Deutsche, die nicht nur ihren Firmensitz in die Schweiz verlagern oder dort eine Firma gründen möchten, sondern gleichzeitig dort leben möchten, finden unter http://www.handelsblatt.com/ wesentliche Hinweise in einer Artikelserie zum Thema “Tipps für´s Auswandern”. Allgemeine Gründungstipps haben wir in unser gleichnamigen Kategorie zusammengefasst.

 

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