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Startups und deren ganz besondere Dynamik

In Zeiten von sehr dynamischen Märkten und immer neuen Innovationen sind Startups oftmals die treibenden Kräfte hinter solchen kreativen Ideen. Die Produktzyklen werden immer kürzer und das nicht nur in der Automobilindustrie oder auch insbesondere der Elektronikindustrie. So wundert es nicht, dass das Thema der Startups heute mindestens genauso relevant, wenn nicht noch wichtiger ist, als zur Zeit der bekannten Startups in Silikon Valley.

Die Zeit des großen IT-Booms

Der Dot-Com-Boom gegen Ende der 90er brachte zahlreiche Firmen hervor. Eine der bekanntesten Geschichten dieser Zeit ist die Entstehung und der darauffolgende Verkauf von Zone-Labs, einer Firewall Software. Durch das vermehrte Aufkommen von Breitbandanschlüssen und generellem Anstieg von Personen mit Internetanschlüssen kamen die unvermeidlichen Hacker mit einher. Das war zumindest der Gedanke des Gründers Gregor Freund. Jedoch war zu dieser Zeit Investoren das Thema einfach nicht attraktiv genug. Infolgedessen hatte Zone-Labs zu Anfang Probleme mit der Kapitalisierung und dem Wachstum ihrer Firma. Dieses Startup stützte sich nahezu nur auf Privatvermögen und einige Personen arbeiteten gar ohne Gehalt. Zum Teil wurde die auf Geschäftskunden ausgelegte Software sogar an Privatpersonen verschenkt, weil es schlicht keine Kunden für die Software gab. Als 2000 erste massive DDOS (Distributed Denial of Service; Massenhafte Anfragen an einen Webserver um diesen in die Knie zu zwingen) erfolgten und Webseiten wie eBay und Yahoo zusammenbrachen, wurde aus dem unattraktiven Thema Firewall in kürzester Zeit ein bis heute wichtiges Thema. Nach nur knapp sechs Jahren konnte Zone-Labs für 205 Millionen Dollar verkauft werden.

Ein Beispiel für ein Startup in der heutigen Zeit

Auch wenn diese Geschichte einem besonderen Umstand zu verdanken ist, wird dadurch die Dynamik und das Potential, welches aus Startups hervorgeht verdeutlicht. Insbesondere im deutschen Raum sind seit der Jahrtausendwende zahlreiche kreative Startups geradezu aus dem Boden geschossen. Diese Startups und deren Erfolg beruht vor Allem auf dem Treffen des Nervs der Zeit. Eine dieser Firmen ist DeinDesign, gegründet im Jahre 2006 von den Zwillingen Kyan und Manuel Noack sowie Victoria Chirita. Wie der Name bereits andeutet, ist der Hintergedanke eine Individualisierung im Sinne von persönlichem Stil. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf elektronischen Geräten und insbesondere Smartphones. 2005 entstand die Idee für individualisierbare, schon ab Stückzahl eins lieferbare, Folien für damalige Mobiltelefone. Der Drang der 16 bis 30 Jährigen sich ständig weiter „von der Masse abzuheben“ beflügelte diese Idee. Es wurde ein Produkt geschaffen, welches dem Wunsch der Kunden nach Individualisierung und Ausdruck von Lifestyle entsprach.

Der Smartphone Boom, hauptsächlich beginnend mit dem ersten iPhone 2007 und dem darauffolgenden Siegeszug der Smartphones brachte einen enormen Schub für DeinDesign sowie Handyzubehörhersteller im Allgemeinen. So wundert es nicht, bei einem Anstieg von 6.31 Millionen Smartphone-Besitzern zu 41.1 Millionen im Mai 2014, dass die Idee von DeinDesign heute erst recht floriert. Die Produktpalette wird ständig auf neue Erscheinungen angepasst. Des Weiteren vertreibt DeinDesign mittlerweile nicht nur Hüllen oder Taschen für Smartphones wie das iPhone 6, sondern erlaubt seinen Kunden auch die Individualisierung von über 3500 Geräten von Spielekonsolen über Plattenspielern hin bis zu Möbeln. DeinDesign gewann durch ihre innovativen Ideen unter anderem 2010 & 2014 den Druck & Medien Award als E-Business Model des Jahres.

 

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