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Startup-Finanzierung: Wie läuft sie ab?

Bild: © geralt, pixabay


Als Selbstständiger und Gründer ist es nicht leicht, einen Kredit von einer Bank gewährt zu bekommen – ohne ein nachweisbares festes Einkommen ist es oft sogar unmöglich. Deshalb gibt es für ambitionierte, vielversprechende Neugründungen andere Wege der Finanzierung, und zwar über private Investoren. Ob man durch einen TV-Auftritt, in einem Gründerwettbewerb oder auf Networking-Treffen auf sich aufmerksam macht: Das Ziel von frisch gegründeten Startups ist es stets, die eigene Finanzierung und Unternehmensentwicklung voranzutreiben.

Frisches Kapital durch Finanzierungsrunden

Typischerweise erfolgen die ersten Schritte bei der Finanzierung aus eigener Tasche sowie aus dem Familienumfeld und dem Freundeskreis. Hält sich das Startup ohne Investoren und Fremdkapital, wird das als Bootstrapping bezeichnet. In der Seeding-Runde treten bei der erfolgreichen Finanzierung als nächstes die “Business Angels” mit Kapital und Know-how auf den Plan. Das sind professionelle Investoren mit hohem Einkommen, die ihr eigenes Geld in vielversprechende Unternehmen stecken und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, um zu einem möglichst großen Erfolg beizutragen.

Dafür erhalten sie – wie auch Investoren aus dem Umfeld der Gründer – einen Anteil am Unternehmen. Im folgenden Schritt wird es Zeit für die Serie-A-Runde, bei der ein Venture-Kapitalgeber Investoren versammelt, um das Startup mit Kapital für ein möglichst schnelles Wachstum zu versorgen. Nach dieser können die Serie-B-, Serie-C-Runde und so weiter folgen.

Beispiel für erfolgreiche Startup-Finanzierung

Ein Beispiel: Das 2013 gegründete Berliner Unternehmen Campanda sicherte sich in der aktuellen B-Serien-Finanzierungsrunde 10 Millionen Euro von Investoren. Angeführt wurde die Runde von Michelin Travel Partner, einer Tochterfirma vom Reifenhersteller Michelin. Mit dabei waren auch Investoren früherer Runden von Accel über Ringier Digital Ventures bis zu b-to-v Partners. Das Unternehmen ermöglicht gewerblichen und privaten Wohnmobilbesitzern, ihre Wohnmobile über eine Plattform zu vermieten.

Mittlerweile bestreiten sie den Markt für die Vermietung von Wohnmobilen zusammen mit drei Wettbewerbern. Campanda kommt dabei die internationale Ausrichtung zugute, denn wenn die Campingsaison in Deutschland endet, geht das Geschäft in Neuseeland und Australien weiter. Mit dem Geld will das Unternehmen sein bisher 45-köpfiges Team vergrößern, neue Märkte erschließen und den Pool an verfügbaren Fahrzeugen vergrößern. Zusammen mit den anderen Finanzierungsrunden hat das Startup insgesamt 17 Millionen Euro von Investoren erhalten.

 

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