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Typische Fehler, die Startups vermeiden sollten

Bild: © geralt, pixabay

Eine gute Geschäftsidee, der Wille, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, und genügend Kapital sind die Grundvoraussetzungen für ein eigenes Startup. Jahr für Jahr gehen zahlreiche Jungunternehmer dieses Wagnis ein und bringen innovative Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt – und das, obwohl die Statistiken alles andere als ermutigend sind: Von 10 Startups schafft es gerade einmal ein Unternehmen, langfristig erfolgreich zu sein. Häufig sind es immer wieder die gleichen Probleme, die Existenzgründer nach kurzer Zeit wieder zum Aufgeben zwingen. Am häufigsten machen Gründer folgende Fehler:

  • falscher Fokus
  • keine Trennung der Finanzen
  • zu viel Eigeninitiative

Falscher Fokus: Wer Investoren für seine Idee gefunden und einen Businessplan ausgearbeitet hat, hat schon die ersten Hürden genommen. Doch mangelnde Ordnung und falscher Fokus bringt Startups häufig in Schieflage. In vielen Fällen konzentrieren sich Jungunternehmer aufs Marketing und die Onlinepräsenz, vernachlässigen aber Buchhaltung, Warenwirtschaft und Lohnabrechnung. Dabei müsste das nicht sein: Besonders am Anfang, wenn ein Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, flachen Hierarchien und Flexibilität punkten kann, ist es auch ohne große Vorkenntnisse möglich, eine sorgfältige Buchhaltung zu führen. Auch wenn sich wohl niemand gern mit effizienten Finanzprozessen und der Personalverwaltung beschäftigen möchte, so trägt sie doch essenziell zum Unternehmenswachstum bei. Daher gilt es in der HR-Abteilung, Fehler bei Lohnabrechnungen und der Buchhaltung zu vermeiden.

Grundsätzlich zahlt sich in jedem Bereich Genauigkeit aus. Wer die Mitarbeiterdaten sorgfältig einpflegt, vermeidet später Probleme bei Lohnzahlungen oder anderen Zuweisungen. Auch die Auszahlungsdeadline sollte stets im Auge behalten werden. Wer hier noch mit Excel-Tabellen arbeitet, kann auch bei wenigen Mitarbeitern schnell den Überblick verlieren. Einfacher ist es mit umfassenden HR-Softwaresystemen wie Personio, die eine automatisierte Lohnbuchhaltung ermöglichen und damit fehleranfällige manuelle Bearbeitungen überflüssig machen. So wird der Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert und das Outsourcing umgangen.

Finanz-Wirrwarr: Immer wieder kommt es vor, dass Gründer ihr Unternehmen mit Eigenkapital hochziehen wollen. Es erleichtert zwar den Gang zur Bank, wenn nur ein kleiner Kredit aufgenommen werden muss, doch wer das Unternehmensvermögen nicht klar von seinem privaten Vermögen trennt, gerät selbst in finanzielle Not, wenn das Unternehmen rote Zahlen schreibt.

Zudem wird in Startups häufig an den falschen Ecken gespart, im Privaten aber zu großzügig kalkuliert – wer seine Konten sauber trennt und mit dem Businessplan genau kalkuliert, wie viel Kapital wirklich benötigt wird, behält den besseren Überblick. Schließlich sollte sich jeder klar machen, dass ein Unternehmen in jeder Sekunde eines Tages Geld kostet – man privat aber auch noch etwas braucht, um über die Runden zu kommen.

Zu viel Eigeninitiative: Jedes Unternehmen fängt einmal klein an. Dass die Grenzen der Zuständigkeiten dabei am Anfang noch verwischen, ist nicht unüblich, dennoch sollten Gründer von Beginn an verschiedene Talente ins Boot holen: strategisch denkende Menschen mit Weitblick und Führungsqualitäten, Mitarbeiter mit mathematischen Fähigkeiten und kreative Denker. So ist auch gewährleistet, dass Privates und Berufliches ausbalanciert bleiben. Wer bereits nach einem Jahr kurz vor dem Burnout steht, kann langfristig kein erfolgreiches Unternehmen führen.

Im Team lassen sich auch Höhenflüge und Ängste schneller überwinden. Zu früh oder spät gelauncht? Zu versessen bei der Umsetzung einer Idee? Wer sorgfältig abwägt und sich mit dem Team abspricht, hat bessere Chancen, auf dem Markt zu bestehen und kann getreu dem Motto „Gut Ding will Weile haben“ langfristig schwarze Zahlen schreiben.

 

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