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Steuertipps für Freiberufler: Büroeinrichtung und Co. von der Steuer absetzen

Bild: @ WerbeFabrik, pixabay


Wer sich für den Weg der beruflichen Unabhängigkeit entscheidet und als Freiberufler sein Geld verdient, kann gegenüber angestellten Arbeitnehmern eine Reihe von steuerlichen Vorzügen genießen, wenn man sich im Dschungel der Steuern und Finanzen ein wenig auskennt. So ist es möglich vieles bei der jährlichen Steuererklärung abzusetzen, vor allem wenn man sein Büro in den eigenen vier Wänden hat. So möchten wir Ihnen im Folgenden nützliche und praktische Tipps geben, wie Sie bei einer freiberuflichen Arbeitsexistenz unter dem Strich mehr rausbekommen.

Tipp 1: (Privat-) Büroräume von der Steuer absetzen

Grundsätzlich gilt, dass alle externen Büroräume außerhalb der privaten Wohnung im vollen Umfang von der Steuer absetzbar sind. Sobald sich der Geschäftsbetrieb innerhalb der eigenen Wohnung befindet ist ein separates Arbeitszimmer nur absetzbar, wenn keine anderen Räume zur Verfügung stehen und es sich bei der Räumlichkeit um den Mittelpunkt der ausgeübten freiberuflichen Tätigkeit handelt. So ist es möglich, das Arbeitszimmer in der privaten Wohnung wenigstens mit insgesamt 1.250,00 Euro von der Steuer absetzen zu können. Eine Arbeitsecke oder Arbeitsbereiche in einem sonst anders genutzten Privatraum sind derzeit noch nicht von der Möglichkeit der Steuerbefreiung betroffen. Jedoch werden aktuell Sachverhalte und Prozesse vor dem Bundesfinanzhof ausgerichtet, die ein Urteil schnell kippen lassen könnten.

Tipp 2: Steuerfehler unbedingt vermeiden

Alle Wirtschaftsgüter mit einem Preis von 1000 Euro und aufwärts müssen Freiberufler hinsichtlich der voraussichtlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von mehreren Jahren von der Steuer abschreiben. Dies betrifft alle wirtschaftlichen Ausgaben wie für Geschäftsgebäude, Firmen-PKWs, die komplette Büroeinrichtung sowie Computer und Maschinen. Das Finanzamt rechnet sehr genau ab, so sollten auch eine zusätzliche Telefonanlage für Freiberufler installiert werden, die Geschäftsanrufe von privaten Telefongesprächen trennt.

Tipp 3: Einrichtung des Arbeitsraums

Auch die Einrichtung wie Büromöbel, Computer, Aktenschränke und weiteres kann von der Steuer abgesetzt werden. Denn eine gute Einrichtung und ein seriöses Equipment kann über Erfolg und Misserfolg von Unternehmen entscheiden. Die Order nach neuem Bürobedarf geht dabei heute so schnell und bequem von Hand wie zu keiner Zeit zuvor. Zahlreiche Online Shops, bieten gerade für die Startzeit der Selbstständigkeit eine sehr nützliche Ausrüstung, wie z.B. moebelshop24.de mit Konferenzstühlen und weiteren Büromöbeln. Alles was den Kaufpreis für ein Wirtschaftsgut von 400 Euro nicht übersteigt, kann entweder sofort von der Steuer abgesetzt werden oder über mehrere Jahre in Relation zur Nutzungsdauer abgesetzt werden. Als Faustregel gilt eine Freimenge von ca. 1000 Euro pro Jahr für neue Einrichtungsgegenstände oder sonstige Wirtschaftsgüter.

 

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