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7 elementare Tipps zur Logogestaltung – daran müssen Gründer denken

Bild: @ geralt, pixabay


Das Logo spielt für den unternehmerischen Erfolg eine zentrale Rolle. Zwar hat es im Vergleich zur eigentlichen Dienstleistung beziehungsweise den angebotenen Produkten keinen direkten Einfluss, doch die indirekten Auswirkungen dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Ein gutes Logo ist die Grundlage der Identität eines Unternehmens und maßgeblich am Corporate Design beteiligt. Gründer, die sich nachträgliche Unkosten und Ärger ersparen möchten, sollten der Logo-Gestaltung größtmögliche Aufmerksamkeit schenken. Wir zeigen, worauf es ankommt.

1. Einzigartigkeit

Beim Logo sparen leider viel zu viele Existenzgründer. Dabei ist es das denkbar schlechteste Element zum Sparen. Gründer sollten bedenken, dass das Logo überall zu finden sein wird. Das reicht von der Visitenkarte über die Internetpräsenz bis hin zu Textilien und Produkten. Potenzielle Kunden kommen direkt damit in Kontakt. Im Idealfall regt das Logo den Betrachter dazu an sich das Angebot genauer anzuschauen und prägt den Wiedererkennungswert positiv. Stock-Material ist für Logos völlig ungeeignet. Stattdessen sollte in individuelles Design investiert werden. Wie auch das Unternehmen selbst, muss schließlich das Logo einzigartig sein. Dass das Kopieren von Anderen ein No-go ist, sollte selbstverständlich sein.

2. Einfachheit

Bild: @ GDJ, pixabay

Komplizierte und aufwändige Formen können zwar für den Kreativen toll wirken, doch im Bereich Logogestaltung ist Einfachheit gefragt. Das Erkennungsmerkmal einer Unternehmung beziehungsweise Marke sollte klare Linien und Formgebungen aufweisen. Dies ist nicht nur aufgrund der visuellen Wahrnehmung wichtig, sondern auch in Bezug auf die Weiterverarbeitung. Was genau hier ausschlaggebend ist, wird unter dem nächsten Punkt erklärt.

3. Weiterverarbeitung

Nicht nur verschnörkelte Schriften, einzigartige Farbnuancen und detailreiche Formen sind für Druckereien ein Albtraum. Wurde ein Logo mit einer ungünstigen Software erstellt und nicht für sämtliche Medien optimiert, ist das gleichermaßen problematisch. Im schlimmsten Fall muss ein Logo im Bedarfsfall völlig überarbeitet werden, um es zum Beispiel im Großformat auf ein Fahrzeug aufzubringen. Das Logo muss also für die Weiterverarbeitung ausgelegt sein. Das Ziel muss darin bestehen ein optimales Logo zu entwerfen, das sowohl auf Briefpapier und Visitenkarten als auch im Web, auf Fahrzeugen oder Plakaten ohne Probleme eingesetzt werden kann.

In Hinblick darauf, dass Textilien wie Shirts oder Mützen zur Bereitstellung von Arbeitskleidung oder zu Werbezwecken bestickt werden muss, ist ein durchdachtes Design ebenfalls sehr wichtig. Erfahrene Stickereien wie zum Beispiel der Dienstleister unter aufnaeher-express.de, sind in der Lage selbst Zeichnungen und Fotos in schicke Aufnäher zu verwandeln. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, das mit der Optik auf anderen Medien perfekt übereinstimmt, sollte das Logo allerdings im Voraus für diese Art der Verarbeitung konzipiert werden. Unternehmen können damit vielen Problemen vorbeugen und die Grundlage für eine einwandfreie Umsetzung schaffen.

Ein Muss bei der Logoerstellung ist die Verwendung eines Vektorprogramms. Es erlaubt das Exportieren in andere Dateiformate und ist ideal, um Logos zum Weiterverarbeiten vorzubereiten. Was eine Vektorgrafik ist und welche Software-Lösungen es gibt, hat das Webmaster-Portal gif-bilder.de erklärt. Unter anderem wird der für Logos wichtigste Vorteil betont: „Ein sehr großer Pluspunkt der Vektorgrafik ist die stufenlose Skalierung. Wenn das Bild vergrößert wird, hat das Bild keine Qualitätsverluste.“

4. Farbwahl

Viele Logos sind von mehreren Farben geprägt. In der Praxis ist das oft unvorteilhaft. Zwar fallen bunte Logos auf, doch hinsichtlich des Wiedererkennungswertes ist weniger mehr. Ein bis zwei Farben sind völlig ausreichend und verstärken den Ausdruck einer Marke. Auch hier ein Hinweis zur Weiterverarbeitung: Hat ein Logo auch in Schwarz/Weiß ausreichend Charakter und „funktioniert“ in sich, hat das für künftige Druckprodukte merkbare Vorteile. Sollte es schwer fallen Farben zu finden, die gut miteinander harmonieren, ist das Programm Adobe Color eine gute Hilfe. Darin können nach verschiedenen Farbregeln diverse Lösungen getestet werden. Es ist unter color.adobe.com verfügbar.

Bild: @ Foto-Os, pixabay


5. Schriften

Bei Schriften ist es ähnlich wie bei Farben: Jede hat ihre individuelle Wirkung. Soll das Logo Schriften enthalten, muss diese sorgfältig ausgewählt werden. Sollen mehrere Arten zum Einsatz kommen, ist Vorsicht geboten. Bei mehr als zwei Schriften wirken Logos schnell unruhig und schmälern die Lesbarkeit! Auch hier gilt es wieder die Verarbeitung des Logos in die Entscheidung mit einzubeziehen. Wirkt die Schrift auch im vergrößerten Format schick oder wäre eine Alternative besser geeignet? Kann die Schrift im Kleinformat auf Textilien gestickt beziehungsweise gedruckt werden, ohne Qualitätseinbußen in Kauf nehmen zu müssen?

Bild: @ geralt, pixabay

6. Details

Details zum Unternehmen haben bei einem Logo nichts verloren. Für die Unterbringung von Rechtsformen oder ähnlichem bleibt auf Briefpapier, Websites und Co. noch ausreichend Platz. Das Logo muss stattdessen in erster Linie eines sein: Ausdrucksstark! Und davon würden Details unnötig ablenken.

7. Zeitlosigkeit

Trends sind gut für die Inspiration, sollten aber nicht der ausschlaggebende Punkt beim Design sein. Denn Trends sind nur vorübergehend populär und schon bald wieder vergessen. Ist ein Logo zu sehr von einem Trend geprägt, hat das markante Nachteile für das Unternehmen. Zeitlose Motive, Schriften und Farben sind daher wesentlich langlebiger.

Beispiele für aussagekräftige und clever gestaltete Logos finden Gründer im folgenden Video. Darin zeigt der renommierte US-amerikanische Grafiker Aaron Draplin unverkennbare Logos und betont, warum simple Grafiken ideal sind. Das Video ist zwar in englischer Sprache, doch die visuellen Anregungen dienen dennoch der Inspiration:

Zum Schluss noch Hinweis zum Thema Markenschutz und Unternehmensname: Rechtsanwalt Markus Kreuzkamp hat Gründerblatt gegenüber in diesem Beitrag verständlich erklärt, worauf Unternehmer bei der Wahl des Namens für ihren Betrieb achten müssen. Die Erläuterungen sind auch hinsichtlich des Logodesigns entscheidend.

 

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