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Notwendige Versicherungen für Ihre Existenzgründung

Existenzgründung und Versicherungen – was brauchen Sie, was nicht?

Als Existenzgründer bzw. Existenzgründerin beschäftigen Sie sich mit dem Businessplan, der Finanzierung, der Zielgruppe – mit allem, was ihr Geschäft erfolgreich machen wird. Das Letzte, wofür Sie in dieser Phase einen freien Kopf haben, sind Versicherungen und schon gar nicht, um sich in stundenlangen Gesprächen mit einem Vertreter die Zeit zu vertreiben.

Dennoch kommen Sie an diesem Thema nicht vorbei, da die Existenzgründung auch bedeutet, ihre Existenz abzusichern. Dabei geht es allerdings nicht darum, in einem Aufwasch alles abzudecken, was geht, sondern gezielt die Risiken herauszufiltern, die existenziell bedrohend sein können.

Gezielt existenzielle Risiken abdecken

Eine Glasversicherung für die Geschäftsräume ist nett, aber nicht zwingend. Eine neue Glasscheibe kostet Geld, aber nicht die Existenz. Die Eröffnung eines Geschäftskontos bei einer Filialbank oder Sparkasse führt zweifelsfrei dazu, dass Sie als potenzieller Versicherungsnehmer einer Rürup-Rente eingestuft werden. Investieren Sie ihr Geld zunächst in Ihre Firma und bilden Sie auf einem Tagesgeldkonto Rücklagen für den Notfall oder die Umsatzsteuer. Die Altersvorsorge ist nicht Ihr primäres Problem, auch wenn es der Banker anders sieht. Folgende Versicherungen sollten, respektive müssen, Sie aber mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebes abschließen:

Überblick über notwendige Versicherungen für Ihre Existenzgründung

Krankenversicherung: privat oder gesetzlich?

Krankenversicherung – ob gesetzlich oder privat, werden wir noch erörtern. Selbstständige können wählen, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern. Die Entscheidung sollte jedoch vom Stand der Lebensplanung abhängig sein. Die gesetzliche Krankenversicherung bemisst den Beitrag ausschließlich am Einkommen des Versicherungspflichtigen, die Private an den gewählten Leistungen. In der GKV sind einkommensfreie Familienmitglieder beitragsfrei mitversichert, in der PKV muss jedes Familienmitglied gesondert versichert werden.

Betriebshaftpflichtversicherung: in bestimmten Fällen sogar ein Muss für Existenzgründer

Betriebshaftpflicht – selbst ein Waschsalon oder ein Blumenladen bergen existenzielle Risiken. Die Betriebshaftpflicht greift nicht nur, wenn der Auftragnehmer einen Schaden vor Ort verursacht. Ein loses Kabel in den Geschäftsräumen kann dazu führen, dass ein Kunde stolpert und sich schwer verletzt. Sie als Existenzgründer sind gemäß BGB in der Pflicht, die Existenz der geschädigten anderen Person mit ihrem gesamten Vermögen zu sichern. Sie erkennen die Problematik? Informieren Sie sich hier, um für sich selber einen Einblick zu bekommen.

Geschäftsinhaltsversicherung als eine der sechs wichtigsten Versicherungen für Existenzgründer

Geschäftsinhaltsversicherung – Brandschäden an finanzierten Maschinen oder Inhalten oder Diebstahl führt zwangsläufig zur Insolvenz.
Stellen Sie sich vor, Sie haben einen fünf- oder sechsstelligen Betrag in Maschinen, Büro- und Betriebseinrichtung oder Computeranlage investiert. Fallen die Maschinen beispielsweise durch ein Feuer aus oder der Server wird entwendet, versiegt die Einnahmequelle. Da die Investitionen finanziert waren, wird es schwierig, sofort Ersatz zu finden. Hier sichert Sie in diesem Fall die Geschäftsinhaltsversicherung vor einem Verlust, vor der möglichen Insolvenz.

Berufsunfähigkeitsabsicherung – die Verbraucherschützer halten sie neben der Haftpflichtversicherung für eine der elementaren Versicherungen überhaupt. Rund 25 Prozent der deutschen Erwerbstätigen scheiden vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Berufsleben aus. Die Ursache sind nicht unerwart – die Verbraucherschützer halten sie neben der Haftpflichtversicherung für eine der elementaren Versicherungen überhaupt. Rund 25 Prozent der deutschen Erwerbstätigen scheiden vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Berufsleben aus.

Risikolebensversicherung – sie schützt nicht nur Hinterbliebene, sondern auch Geschäftspartner, vor finanziellen Einbußen. Gesetzt den Fall, Sie eröffnen zusammen mit einem Partner ein Unternehmen, wird es wahrscheinlich eine Aufgabenverteilung geben. Was passiert jedoch, wenn einer von beiden verstirbt? Die organisatorische Lücke, so zynisch es jetzt klingt, muss durch einen Ersatz gefüllt werden, um die Geschäftsidee zu verwirklichen. Während der Partner seine Person eingesetzt hat, muss der Nachfolger bezahlt werden. In diesem Fall bietet die Risikolebensversicherung mit niedrigen Prämien die Lösung, dass die junge Firma nicht bereits im Anfang wieder die Pforten schließen muss.

Rechtsschutzversicherung – kann man machen, muss man aber zunächst nicht. Das Geschäftsklima wird jedoch zunehmend rauer. Natürlich geht jeder Existenzgründer mit dem Gedanken in den Markt, dass er keine Rechtsstreitigkeiten ausfechten muss. Es bleibt allerdings offen, ob die Lieferanten oder die Mitbewerber diese Ansicht teilen. Zumindest für den Bereich KFZ sollte dieser Versicherungsschutz auf jeden Fall integriert werden. Läuft das Auto auf die Firma, greift die private Rechtsschutzversicherung nicht mehr – Verfahren sind langwierig und werden mit zunehmender Zeit immer teurer. Lesen Sie mehr über die Bausteine einer Rechtsschutzversicherung und wann diese Versicherung für Sie sinnvoll ist.

Internet, Ausschließlichkeitsvertreter oder Makler?

Warum welcher Vertrag notwendig ist, wird in den einzelnen Kapiteln erläutert. Auch wenn das Internet mit zahlreichen Vergleichsrechnern dazu verführt, Verträge in eigener Initiative zu schließen, birgt diese Vorgehensweise Risiken. Das Bedingungswerk, beispielsweise bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung, stellt für den Laien eine echte Herausforderung dar. Voneinander kaum abweichende Formulierungen bei den Gesellschaften entscheiden letztendlich über den Leistungsanspruch. Gleiches gilt für die Betriebshaftpflicht. Eine pauschale Vertragseindeckung kann nicht erfolgen. Jeder Betrieb, auch innerhalb einer Branche, hat unterschiedliche Ansprüche an das Vertragswerk. Ausschließlichkeitsvertreter können nur das Produkt ihres Dienstherren anbieten. Ob dies jedoch Ihren Bedarf zu 100 Prozent deckt, ist fraglich.

Individualisierte Lösungen und optimierte Deckungskonzepte kann Ihnen nur ein unabhängiger Versicherungsmakler anbieten. Dieser ist per Gesetz dazu verpflichtet, nach dem Grundsatz des „best advice“, dem besten Ratschlag, zu agieren und darf keine Anbieterinteressen verfolgen.

Wir von Gruenderblatt.de wollen Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, nicht nur wertvolle Hinweise für den Start in die Selbstständigkeit geben, sondern auch Kontakte und Netzwerke vermitteln, die nach unserer Erfahrung absolut seriös arbeiten. Aus diesem Grund haben wir uns nach langer und eingehender Prüfung dazu entschlossen, die Vergleichsrechner des Hamburger Versicherungsmaklers Fairfekt Versicherungsmakler e.K zu nutzen. Das Team um die beiden Brüder Martin und Christoph Kiedrowski verfügt gerade im Bereich der Existenzgründungen über eine langjährige Expertise.

Deshalb können Sie sich zuverlässig auf unseren Seiten zu den jeweiligen Versicherungen informieren:

Gründerblatt-Service für Sie

Betina Graf-Deveci - Inhaberin von Gründerblatt

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen Informationen über Versicherungen für Ihre Existenzgründung vor, die Sie ehrlich über das aufklären soll, was Sie zu Beginn Ihres Unternehmens wirklich brauchen.

Auch die weiteren Seiten, die Sie unten zur jeweiligen Versicherung klicken können, informieren Sie bedarfsgerecht und erläutern Ihnen, weshalb bzw. in welchen Fällen Sie die Versicherung benötigen – oder auch nicht. So werden Sie in die Lage versetzt, selbstständig zu entscheiden, was für Sie tatsächlich notwendig ist, und wann Sie ggf. auch eine Versicherung abschließen, die Sie nicht unbedingt benötigen, Sie dafür aber Ihren eigenen Grund haben, sich doch dafür zu entscheiden.

Viel Erfolg bei Ihrer Existenzgründung!

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